1 x 1 Bronzeauszeichnung von Deadpool

SUV

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Erst denken, dann SUV!

Die trendige und neumodische Abkürzung "SUV" kommt aus dem Englischen und bedeutet etwa" Sports Unprogressive Vehicle", also "Sport unfortschrittliches Fahrzeug". Diese gewaltigen, panzerähnlichen Gefährte findet man heutzutage zuhauf auf heimischen Straßen. Erkennbar sind sie leicht, man beachte allein schon ihre Ausmaße, die nicht selten kleineren Häusern Konkurrenz machen.

Es ist eigentlich erstaunlich, dass immer mehr dieser sozialen Spritschleudern umherkurven, während zeitgleich die Sensibilität für andere Klimakiller (AKWs, Kohlezechen, Verona Feldbusch) wächst. Das Bundesumweltministerium meint dazu: "Verboten gehören sie allesamt, jawoll, verboten! Unter Adolf hätte es das nicht gegeben!" Wie üblich jedoch hört niemand auf die Gurkentruppe, weshalb die Verkaufszahlen seit Jahren konstant steigen und die Händler jedes Jahr mit Dollarzeichen in den Augen auf die nächste Kollektion der "Bunker auf vier Rädern" warten.

Wer kauft SUVs[Bearbeiten]

Der typische Käufer eines SUVs ist männlich, zirka 35 bis 50 Jahre alt und hat einen sehr kleinen Pillemann, den er durch den Kauf eines möglichst monströsen Wagens kompensieren möchte. Gerne bestellt er auch Chrom-Finishes an dem Gefährt, damit auch bloss jeder mitbekommt, wie winzig der Schniepel wirklich ist.

Das Fahrverhalten eines SUV-Besitzers kann man getrost als asozial oder gleich menschenverachtend beschreiben. Stopschilder werden als Herausforderung gesehen und wehe, wenn der Vordermann an der Ampel nicht schon bei Orange aufs Gas tritt. Die meisten dieser Vehikel sind mit einer recht durchsetzungsfähigen Hupe ausgestattet, die oft und gerne eingesetzt wird. Wenn diese nicht ausreicht, kommt dem SUV seine Nähe zum Panzer zu Gute. Motto eines typischen SUV-Fahrers: "Wer braucht schon Krieg, wenn man den Vordermann rammen kann?"

SUVs dürfen überall parken. Ist das klar?

Herkunft[Bearbeiten]

Die ersten Modelle wurden im Jahre des Herren 1977 in den USA gebaut - wo denn auch sonst? Dort erfüllten sie allerdings noch einen Sinn und Zweck und zwar den Viehtransport der verfetteten Landbevölkerung (lat. Homo Sapiens Burgerkingensis). Jedoch bemerkte ein Urlauber aus Preußen recht bald, wie unglaublich viel Freiraum man in einem solchen Automobil hatte und brachte die Idee mit nach Europa. Dort empfingen die Menschen die frohe Kunde vom neuen Platz im Wageninnern mit Freudentränen und Feuerwerken, waren sie bisher doch lediglich die beengenden Straßenflöhe der Marken Pfiat und Zitrön gewohnt.

Erst später fiel es ein paar Städteplanern auf, dass die alten europäischen Straßen viel zu eng waren für den amerikanischen Chrompimmel auf Rädern, was jedoch keinen wirklich störte; Pech für den, der im anderen Auto hockt und sich nicht rechtzeitig vom Acker macht. So begann der Siegeszug der SUVs über die deutschen Straßen, der bis heute unvermindert anhält, den Warnungen von Klimaforschern, Soziologen und Phrenologen zum Trotz.