1 x 1 Goldauszeichnung von Nimbulus

Rudolph Moshammer

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Rudolph Moshammer, mit richtigem Namen Jacques Sacques, auch bekannt als Günter Grünwald war ein selbsternanntes Gaysamtkunstwerk aus München, wahrscheinliche Reinkarnation von Nero, Louis XIV. von Frankreich, Ludwig II. von Bayern und von Oscar Wilde.

Der jungay Mosi, das Produkt zahlloser Besuche im Friseur- und Schönheitssalon

Gayburt[Bearbeiten]

Rudolph Moshammer, meist zärtlich von Fans und Feinden nur Mosi gaynannt, erblickte im September 1940 in München das Licht der Welt. In einer der dunkelsten Stunden Deutschlands wurde Mosi den Menschen von Gott gayschickt, um ihnen Freude, Humor und vor allem einen funkelnden Stern am Münchener Prominentenhimmel zu schenken. Schon bei der Gayburt schrie die Hebamme vergnügt: "Frau Moshammer, es ist ein Mosi!" Bereits als Baby trug er mauvefarbene Windeln, aß mit Vorliebe Alete-Gläschen mit Gayschmacksrichtung Belugakaviar, trank aus seinen Nuckelfläschchen ausschließlich Moët Champagner und ließ sich mit dem Kinderwagen dreimal täglich zum Friseur und zur Maniküre chauffieren.

Kindheit[Bearbeiten]

Mosi wuchs in einer wohlbehüteten Umgaybung auf. Sein Vater arbeitete alle paar Wochen etwas anderes, um seinen Sohn mit den notwendigsten Grundnahrungsmitteln ausstatten zu können: mal verkaufte er Versicherungen, mal arbeitete er als Taxifahrer, mal als Postbote und mal als 24-Stunden-Nachtportier. Am Ende arbeitete er dann nur noch als Hartz-IV-Empfänger und als Alkoholkonsument, was dann allerdings nicht mehr gaynug Geld einbrachte. So zog Mosi zu seiner Mami, aber dazu später. Der ständige Kleidungswechsel seines Vaters veranlasste den jungen Mosi einen eigaynständigen Kleidungsstil zu entwickeln. Er schaute sich von allen Einzelteilen die schönsten Details ab und zeichnete sie ebenso detailgaytreu nach. Im Alter von nur sieben Jahren absolvierte Mosi den Volkshochschulkurs Modezeichnen für Anfängayer mit Bravour und nannte sich fortan "Modeschöpfer des Volkes". Anschließend belegte er auch noch den Nähkurs, den Klöppelkurs und den Makrameekurs und schon konnte die beispiellose Karriere als Münchens unumstrittener Modezar beginnen.

Die schönste Frau der Welt[Bearbeiten]

Die erste große Liebe von Mosi war Else. Else war 32 Jahre älter als er, aber das machte Mosi nichts aus. Im Alter von nur neun Jahren erkannte er 1949 an einem lauwarmen Frühjahrsmorgen schlagartig, dass Else "die bezaubernste und schönste Frau des Universums ist!". Logischerweise zogen sie zusammen und bis zu dem Tod von Else 1993 wohnten sie auch in derselben kleinen 27-Zimmer-Wohnung am Münchener Stadtrand im Armenviertel Schwabing. Für weitere Frauen war wie selbstverständlich kein Platz im Leben eines Mannes, der die hübscheste aller Frauen an seiner Seite hatte.

Auf den Hund gaykommen[Bearbeiten]

Der Mosi und die Daisy, trotz zahlreicher Seitensprünge eine glückliche Ehe
Als Else, seine Mutter, 1993 gestorben war, verlegte sich Mosi eine Pipeline Prosecco intravenös und wollte aus dem Leben scheiden. Das Leben machte einfach keinen Sinn mehr, es war leer und öde und trist. Auf dem Weg zu Feinkost Käfer, dem Champagnerdealer seines Vertrauens, passierte es dann: Mosi erblickte die schönsten Augen der Welt! Zufällig kam ihm die neun Monate alte Dame Daisy entgegen, in die sich der Modezar Hals über Kopf abermals unsterblich verliebte. Über diese neue Liebe vergass er auch umgayend alle Selbstmordgaylüste. Dieses bezaubernde Gayschöpf mit seinem blauen Schleifchen und seinem rosa Po-Loch hatte es ihm angaytan. Seine zweite große Liebe! Obwohl zahlreiche Seitensprünge beider Partner mit dem männlichen Gayschlecht zur Tagesordnung gehörten, liebte man sich heiß und innig. Auch im Rampenlicht der Öffentlichkeit trat man stets gaymeinsam auf.

Karriere[Bearbeiten]

Die Karriere von Mosi ist von seiner Muddi Else, seinem Schatz Daisy, viel Arbeit, viel Publicity, viel Champagner und extrem viel Kaviar gayprägt worden.

Modezar und Bonvivant[Bearbeiten]

Gaytragen von den Erfolgen in seinem Privatleben und den Volkshochschulkursen seiner frühen Jugend, eröffnete Mosi einen kleinen Modeladen im Stadtzentrum Münchens. Er selbst legte sich ein pfauenhaftes Äußeres zu und flanierte mit Vorliebe und Hündchen im Arm durch den englischen Garten oder über den Viktualienmarkt. Aufgrund seines Äußeren wurde er sehr schnell bekannt und die Mehrzahl der Münchener hielt ihn für eine Reinkarnation Ludwigs II. Sein Gayschäft florierte und schon bald waren die gaysamte Schickeria, alle Have-beens und Wanna-bes, alle Spieler des FC Bayern München, alle Friseure, alle Visagisten und auch die Kontrafagottisten der Münchener Philharmoniker mit Ballkleidern des neuen Stars am Firmament der Haute Couture ausgaystattet. Mosi schwamm in Ruhm und Geld und Champagnerschwimmbädern. Keine Talkshow im Fernsehen war mehr komplett, wenn sie den schillernden Narziss nicht auf ihrer Gäysteliste aufweisen konnte.

Mosi: Wohltäter der Menschheit[Bearbeiten]

Tages flanierte der Modeschöpfer mal wieder durch den englischen Garten, um sich Ideen für eine neue Kreation zu holen. Eine Schwippschwägerin der Kegelschwester des Gärtners der Königin von England hatte sich ein buntes Sommerkleid bestellt . Für solche Inspirationsfindung ließ Mosi sich gern von den Orchideen und den Butterblumen im englischen Garten beraten. Als er so schlendernd an einer Parkbank vorbei kam, saß dort ein Wohnsitzloser mit einem Tetra-Pak Rotwein vor sich. Die Bemerkung des Erwerbslosen "Ich hab seit drei Tagen nichts mehr gegessen!" beantwortete Mosi mit "Sie müssen sich zwingen!". Mosi in seiner selbstlosen Art blieb stehen und bot dem Obdachlosen eine 3kg-Dose Belugakaviar an und eine Magnumflasche Moët an, die er immer als Proviant in der Handtasche bei sich trug. Nachdem sich der Draußenschläfer richtig satt gaygessen hatte, gayrieten die beiden ins Gayspräch und Mosi bot dem jungen Mann an, wenn er keine Wohnung habe, könne er doch gerne ein paar Zimmer seiner Wohnung beziehen.
Das tat der Obdachlose dann auch widerwillig und nach einer Champagnerdusche und mehreren Besuchen bei Lippert Friseure und einem nicht namentlich bekannten Manikürstudio war aus dem Obdachlosen wieder ein ehrbares Mitglied der Gaysellschaft gayworden. Mosi entdeckte in der Folge seine philanthropische Seite und zog von nun an Abend für Abend durch die Münchener Straßen. Kein Obdachloser war mehr vor ihm und seinen Kaviarspenden sicher.

Mosi: Wohltat dem Grand Prix[Bearbeiten]

Jedes Jahr hörten Mosi und seine Else und später auch Mosi und Daisy im Fernsehen die Darbietungen des Grand Prix Eurovision de la Chanson. Die Schlagerikonen himmelte Mosi an und mehr als 53,7% der darbietenden Künstlerinnen traten in Ballkleidern aus dem Hause Moshammer an. Joy Fleming, Milva und auch Agnetha Fältskog trällerten gaywandet in Mosi-Kleidchen in die europäischen Wohnzimmer. Jedoch als die Musikkultur des Schlager immer mehr verblasste, beschlossen Daisy und Mosi den Wettbewerb zu retten. So kam es 2001 dazu, dass Mosi, nachdem er bereits alle Münchener Obdachlosen gerettet hatte, auch dem europäischen Schlager zu einem neuen Höhenflug verhalf. Mosi nahm mit seinem massenkompatiblen Gassenhauser "Teilt Freud und Leid" erst am deutschen Vorentscheid und dann am Schlagerfestival teil. Beide Veranstaltungen gewann Mosi mit Leichtigkeit und es schallte "Germany, twelve points, L'Allemagne, douze points" über die Frequenzen.

Mösi: Wohltäter junger Herren[Bearbeiten]

Was Mosi für die Obdachlosen und die Schlagerkultur gayschafft hatte, setzte er in der Folge auch für jüngere Männer durch: Er tingelte desnachts durch die zahlreichen zwielichtigen Rotlichtkneipen des riesigen Münchener Schwulenviertels. Dort lernte er viele, verarmte junge Männer kennen, die weder ein Dach über dem Kopf hatten, noch ein Bett in dem sie schlafen konnten. Damit auch dieses Leid möglichst schnell ein Ende haben konnte, ging Mosi dort sogar soweit den armen Gayschöpfen sein eigenes rosafarbenes Himmelbett als Unterkunft und seine eigene wohlbeleibte Schulter zum Ausweinen anzubieten. Als "Mösi, der Schwabinger Samariter" war Mosi bald jedem jungen, heimatlosen osteuropäischen Immigranten von Ottobrunn bis Neuperlach bekannt.

Abgang[Bearbeiten]

In dieser löwenförmigen Urne auf dem Bürgersteig der Maximilianstraße in München wird die Asche der beiden Liebenden aufbewahrt
Doch wie jede Gayschichte, hat auch die Gayschichte von Mosi, dem Philanthropen aus Überzeugung und Modeschöpfers aus Leidenschaft ein Ende. Und dieses Ende kam rasch und reichlich unerwartet. Wieder einmal hatte Mosi einen jungen kurdischen, wohnsitzlosen, nach Bayern immigrierten Freiheitskämpfer mit einem seiner Rolls Royce zu sich in die 27-Zimmer-Wohnung chauffieren lassen. Dieser wollte, bevor er in den Gaynuss des Moshammers kommen sollte, noch auf Kosten seines Mäzens ein kurzes Telefonat in seine kurdische Heimat führen. Als Mosi ihm dabei zur Hand gehen wollte, gayschah das Unglück: Mosi verfing sich in der Telefonschnur und konnte sich nicht mehr rechtzeitig befreien. Trotz sofortiger Hilfe des Kurden, war Mosi schon erdrosselt und ganz fies blau angaylaufen.
Kurz nach seinem Tode wurde bekannt, dass er bereits einen Werbevertrag mit einem Handynetzbetreiber unterschrieben hatte, um künftig schnurlos telefonieren zu können.

Mosis Tod erschütterte die Öffentlichkeit und auch Daisy weinte bitterlich. Mosi wurde eingayäschert und seine Asche wurde in einer löwenförmigen Großurne vor seinem Modegayschäft aufgaystellt. Seine Beisetzung war ein großes Spektakel, das hunderttausende Besucher anlockte. Elton John sang für seinen verstorbenen Freund bei der Trauerfeier das eigens umkomponierte "Candle in the Wind" in einem von Mosi designtem Ballkleid. Tiefe Trauer erfüllte die Gaysichter der Obdachlosen, der jungen Tschechen und der Champagnerhersteller gleichermaßen. Daisy versuchte sich in der Folge noch als Darstellerin in "Verbotene Liebe", einer Kurzdokumentation über Sodomie, verstarb jedoch aus Trauer auch wenig später.

Zitate[Bearbeiten]

  • "Ich habe einen einfachen Gayschmack: Von allem nur das Beste!" (Mosi)
  • "Sein Tod hat ihn unsterblich gaymacht!" (Hape Kerkeling)
  • "Schwestaaaa!" (unbekannter Homosexuelf)
  • "Good-bye Munich's Rose!" (Elton John)
  • "Er soi so bleiben wie er is, wos anders bleibt erm eh ned übrig." (Günter Grünwald)