Rohrdommel

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38 Rohrdommeln und ein Grashalm

Eine Rohrdommel ist ein Vogel der Gattung der Faulenzer in der Klasse der Flugunfähigen.

Sie besitzt im Gegensatz zu vielen anderen Vögeln keine Flügel, dafür aber dicke Beine und einen Bierbauch.
In der Ornithologie wird die Rohrdommel oft als "Schalke-Fan der Vogelwelt" beschrieben, da sie mit dem dicken Leib, den unförmigen Beinen und überaus schlechtem Atem dem typischen Gelsenkirchener in vielen anatomischen Gesichtspunkten ähnelt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Rohrdommel wurde alten Aufzeichungen zufolge etwa 800 vor Christoph gesichtet. Der damalige Wissenschaftler und Tierliebhaber Lakritzis schrieb in seinem Tagebuch über die Sichtung:

"Die Dunkelheit brach bereits über unser Lager, als uns plötzlich ein Schrecken in die Glieder fuhr, schlimmer, als wenn man sieht, dass die eigene Frau saure Bohnen zum Abendessen kocht. Da stand jenes hässlich Ding, unansehnlich zu betrachten von jedem meiner Freunde und meinerseits zugleich. Zuerst hielten wir es für unseren Koch, doch dieser lag bereits schnarchend im Strohsacke, den wir ihm aufgebahrt hatten. Was war also dies scheußliche Wesen, das sich dort, im Zuge der Dämmerung, an unseren Karren geschlichen hatte?"

Lakritzis versuchte ferner, seinen Beschreibungen Bilder folgen zu lassen, die jedoch unbrauchbar wurden, als sein dreijähriger Sohn mit schwarzem Wachsmalstift den Zeichnungen seine persönliche Note hinzufügte.
Nach dieser einmaligen Sichtung wurde es lange Zeit still um die Rohrdommel.

Bei den Römern hingegen galt die Rohrdommel schon als der Sündenbock schlechthin. Wer sich über jemanden lustig machen wollte, aber selbst weit unten in der Gesellschaft stand, ging zum so genannten Arcadium Uglycicum (dt. etwa Treff der Schäbigen), suchte sich dort eine besonders hässliche und unförmige Rohrdommel aus und begann, sie mit üblen Schimpfworten zu attackieren. In der Regel blieb den armen Tieren keine andere Möglichkeit, als mit Schamesröte im Gesicht den Beleidungen zu trotzen. An einen Gegenangriff war nicht zu denken, da Rohrdommeln weder Stimmbänder, noch einen Schnabel besitzen und somit keine Laute erzeugen können. Auch eine Flucht war ausgeschlossen, da auch schon zu damaligen Zeiten die Beinmuskulatur der Tiere vom ewigen Rumsitzen stark geschwächt war.

Anatomie[Bearbeiten]

Der Rumpf der Rohrdommel glich früher einem Abwasserrohr, wie man es in Rom vielfach zur Einführung der Kanalisation fand. Dort vermutet man auch den Ursprung des heutigen Namens. Vorher wurde die Rohrdommel oft als Defaecatium (altröm. für Nichts-als-Kot-machendes-Tier) oder Pestis Abnormalis (altgr. für ziemlich schlimme Plage) bezeichnet. Die Namensänderung entsprach also einer Art Würdigung des Tieres, das zwar immer noch im untersten Bereich der Gesellschaft stand, jetzt aber einen Namen hatte, der seinem Aussehen gerecht wurde.

Im Zuge der Mittelalterkriege entwickelten Rohrdommeln in Mittel- und Südosteuropa kugelförmige anstelle von rohrförmigen Oberkörpern. Damit machten sie sich besonders im Bereich der Ballistik beliebt, wo sie eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zu den schweren und teuren Kanonenkugeln darstellten.
Weil die Ritter zu der damaligen Zeit aber sehr beschäftigt mit brandschatzen und morden waren, blieb ihnen keine Zeit, das jetzt wirtschaftlich wichtige und kommerziell ertragreiche Tier umzubenennen. Ansonsten hieße die Rohrdommel heute wahrscheinlich Balldommel (was sich auch nicht viel besser anhört).

Im Übrigen besitzen Rohrdommeln kurze, stummelige Beine, mit denen sie wackelige und abgehackte Laufbewegungen ausführen können. Langes Laufen ist ihnen aber nicht bekömmlich, weswegen sie sich meist nach einer Strecke von etwa 5-10 Metern setzen müssen. Für diese kurzen Pausen haben die Vögel in der Regel einen kleinen Bollerwagen mit ein paar Keksen und einigen Flaschen Hansa-Pils dabei.

Da sie generell viel sitzen, haben Rohrdommeln einen dicken Hintern. Dass sie damit erst Recht zum Objekt des Spottes werden, ist ihnen bewusst, aber egal.

Natürliche Feinde[Bearbeiten]

Die Rohrdommel ist gänzlich ungenießbar und bei rohem Verzehr relativ giftig. Sie ist damit eines der wenigen Tiere der Erde, das keine natürlichen Feinde besitzt. Abgesehen von den Beschimpfungen, die jede Rohrdommel schon von Geburt an ertragen muss, müssen sie sich um ihre Gesundheit keine Gedanken machen und können den lieben langen Tag tun und lassen, was sie wollen.
Seit den späten sechziger Jahren gelten viele Rohrdommeln als "versoffen", da sie im Zuge der Hippiebewegungen (in der es sogar einige Rohrdommel-Fanclubs gab) vermehrt anfingen, Schnaps zu brennen und ihr ohnehin geringes Einkommen für Bier auszugeben. Das ist aber nicht weiter schlimm, da in der Gattung der Faulenzer, zu der auch die Rohrdommeln gehören, kein Tier eine Leber besitzt, die dementsprechend auch nicht zerstört werden kann.

Ernährung[Bearbeiten]

Rohrdommeln ernähren sich zu großen Teilen von billigem Bier und Fast Food. Sie stellen damit die Ordnung der Tiere dar, die sich am ungesundesten ernährt. Neben Chips, Käsestangen, Erdnüssen und Kabanossi sollten vor allem größere Vorräte von Gewürzgurken und Erdnussflips bewacht werden, wenn Meldungen über streunende Tiere die Öffentlichkeit beherrschen.
Darüber hinaus haben die Vögel den großen Vorteil, alles essen zu können, was ihnen vorgesetzt wird. Da sie Enzyme jeglicher Art in ihrem sechsteiligen Magen kultivieren, verhungert eine Rohrdommel auch nicht, wenn sie lediglich zwischen alten Plastiktüten, einigen ausgelatschten Fußballschuhen und Weinkartons gefangen ist. In der Not frisst eine Rohrdommel auch Erde, Sand oder Luft. Die Rohrdommel wurde deswegen im Jahr 2002 ein zweites Mal klassifiziert und steht nun neben den Flugunfähigen auch in der Klasse der Unkaputtbaren.