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Riesterente

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Eine Riesterente mit deutlich erkennbarem Riester

Die Riesterente (Anas Riesterus) gehört zu den Entenvögeln. Ihren Namen hat sie einer bei dieser Entenvariante sehr ausgeprägten Verhaltensweise zu verdanken. Die Riesterente ist nämlich nahezu ununterbrochen mit der Paarung beschäftigt. Während des Aktes steigt der Erpel von hinten auf und fixiert die Auserwählte in Ermangelung von Händen mit dem Schnabel. Das gestaltet sich so, dass er ihr in den Hals beißt um sich festzuhalten. Das ist an sich bei(m) Vögeln nichts Besonderes. Das ist auch bei anderen Arten zu beobachten. Allerdings betreiben die Riesterenten diese Praxis so exzessiv, dass nicht nur die Federn sondern sogar die Haut an dieser Stelle derart abgeschuppert wird, dass es sogar zu offenen Wunden kommt und sie ziemlich bald durch einen sogenannten Riester ausgebessert werden muss.

Der Riester[Bearbeiten]

Elefant mit fehlenden Flicken im Ohr

Ein Riester - das sei an dieser Stelle den des Handwerks unkundigen erklärt - ist ein kleiner Lederflicken. Der Begriff ist ca. doppelt so alt wie das Schusterhandwerk und stammt noch aus der Zeit, da man eine Zähleinheit für „wahnsinnig viel“ hatte - das „Ries“, woraus sich später eine Maßeinheit für „1000 Blatt“ entwickelte. Auch heute nennen ja besonders altmodische Gesellen noch einen Tausender einen Riesen, obwohl es ja gar keine Tausender mehr gibt. Mittlerweile braucht man ja schonwieder wahnsinnig viele Blätter Papier bis man so eine riesige Summe zusammen hat. Außerdem ist heute noch die Bezeichnung „Riese“ für „wahnsinnig großer“ Mensch übriggeblieben. Die Schuster hatten jedenfalls stets riesige Mengen an unterschiedlichen Lederflicken in ihrer Werkstatt vorrätig, die als „Rester“ oder sogenannte „Riester“ bezeichnet wurden.

Die Technik[Bearbeiten]

Die Riester, die den Zoo-enten transplantiert werden bestehen aus der Haut von Elefantenohren. Wie ja sicherlich die häufigeren Zoobesucher schon festgestellt haben werden, besitzen Elefanten riesige Ohren. Wenn man mal etwas genauer hinschaut sieht man ziemlich oft, dass an den Elefantenohren kleine Stücke fehlen. Das sieht aus als wäre da etwas eingerissen. Aber in Wirklichkeit haben die Zootierärzte sich hier das Material für die Enten besorgt. Diese Prozedur wurde erstmals durch den schottischen Hobbyforscher Mc Wellington durchgeführt und mittlerweile soweit perfektioniert, dass inzwischen eine einzige sog. „operative Verriesterung“ für die gesamte Lebensdauer einer durchschnittlichen Riesterente ausreicht.

Geschichte[Bearbeiten]

Als zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts die Tierparks und Zoologischen Gärten wie Pilze aus dem Boden zu schießen begannen wurden riesige Mengen an Tieren aus der ganzen Welt herangekarrt, um sie auszustellen. Um artgerechte Haltung verschwendete damals ja noch keine Sau einen unnützen Gedanken. So kam es auch, dass sich das ein oder andere Exemplar schnell zu langweilen begann. Einige Viecher reagierten mit Hungerstreik, andere lassen sich noch heute nicht auf eine Fortpflanzung in Gefangenschaft ein, und einige Entenarten vertrieben sich die Langeweile mit ununterbrochenem Geschlechtsverkehr. Ziemlich bald kristallisierte sich eine eigene Art heraus, die es so in der freien Wildbahn nicht gibt.

Die Alternative[Bearbeiten]

Ente vor ihrem Eigenheim. Kurz verschnaufen und dann wird weitergerammelt.

Doch das Riestern ist bei weitem nicht die einzige Hilfe, die man den Enten zuteil werden lassen kann. Im Gegentum: es handelt sich hierbei legidich um die Bekämpfung eines Symptoms. Die Ursache jedoch zu bekämpfen, nämlich den Tieren eine artgerechte Unterkunft und ein abwechslungsreiches und erfülltes Entenleben zu ermöglichen; darin sollte das Bestreben heuriger Zoologen und Tierparkbetreiber bestehen.

Heutige Gefährdung[Bearbeiten]

Leider liegt auch darin wieder eine Gefahr für die Riesterente. Denn aufgrund des sich rasant ausbreitenden Tierschutzgedankens sieht man sie kaum noch. Artgerechte Haltung, Tieranimationen und viel zu viele Besucher nehmen der Riesterente ihre Langeweile und lenken sie von ihrem permanenten Kopulationszwang ab. Aktuell wird schon beraten, ob die Riesterente auf die Rote Liste der bedrohten Arten gesetzt werden soll.

Fressfeinde[Bearbeiten]

Der Mensch, der Fuchs, der Wolf, das Seeungeheuer, u.v.a.m.

Literatur[Bearbeiten]

  • „Die Berühmtesten Nagetiere der Welt“ - Duffy Nagler – Forschungsverlag Heiligenwalde
  • „Mein Schuh, der hat drei Löcher“ – Lehrbuch der Schusterinnung – Handwerksverlag Freising
  • „Die unentliche Geschichte“ – Michaehl Ente – Entzeitverlag Entville

Zitate[Bearbeiten]

  • Alle meene Enten scheißen inne Sprrree… Prof. Dr. T. Lindemann
  • Nag, nag, nag… Schnatterinchen – die Schnatterente aus dem DDR-Sandmännchen, die wahrscheinlich einzige Nage-ente der Welt (auch nachzulesen in: Die Berühmtesten Nagetiere der Welt)
  • Ente Gut – Alles Gut! Dagobert Konjetzky