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Revolutionär

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Ein Revolutionär (auch Revoluzzer, Radikalinski oder Noam Chomsky) ist mal endlich wieder einer, der frischen Wind in die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft bringt.

Wer wird Revolutionär?[Bearbeiten]

Nicht jeder kann es. Nicht jeder will es und folglich wird es auch nicht jeder.

Aber für die die es wollen, stellt sich natürlich eine andere Frage:

Wie wird man Revolutionär?[Bearbeiten]

Stupidedia proudly presents: Wie wird man Revolutionär?. Eine Anleitung, wie man in ein paar Schritten, wenn man sie alle sorgfältig durcharbeitet, ein echter Revolutionär wird:

  • Zu allererst sollte man Abschied nehmen von einigen alten Gedanken. Wie man sicher weis, versucht sich diese Gesellschaft möglichst positiv zu zeigen. Mag sein, dass man in Details kritisiert wird, aber im Großen und Ganzen wird uns allen in Schulbüchern, in Broschüren, in der Politik, in den Medien und natürlich auch durch Mundpropaganda vermittelt, dass das Status quo absolut oder zumindest relativ perfekt ist. Missstände werden national und sogar auf internationaler Ebene verschleiert. Wie das geschieht? Amnesty international kritisiert "unsere Gesellschaft" nur bei Kleinigkeiten (wenn man die Kritik an den Menschenrechtsverletzungen in der dritten Welt vergleicht). Aber dort wo die Menschenrechtsverletzungen "bei uns" nicht kritisiert werden, lauern die gravierendsten Missstände. Was unterscheidet die Wehrpflicht von der Sklaverei? Man wird vielleicht einwenden, dass ein Sklave lebenslang gefangen gehalten, viel schlechter verpflegt wird und sich nicht für einen alternativen Zivildienst entscheiden kann. Aber bei einem bleibt es doch: Man wird gezwungen. Und es gab und gibt (sehr selten, aber doch) sicherlich auch in der von der Gesellschaft als Sklaverei anerkannten Sklaverei Sklaven, welchen es doch ziemlich gut ging, die von ihrem reichen Besitzer gut versorgt wurden, die zu ihrem reichen Besitzer ein lockeres Verhältnis hatten und sich vielleicht sogar ihren Aufgabenbereich in begrenzten Maßen selbst aussuchen konnten. Trotzdem würde man auch diesen Zustand als Sklaverei bezeichnen. Denn der Sklave hat auch hier keine andere Wahl, als zu gehorchen und die ihm befohlene Arbeit auszuführen. Hier sieht man also, dass Menschenrechte nur dann gültig sind, wo sie von den Reichen und Mächtigen gewollt werden. Aber die Wehrpflicht, ein Instrument, auf welches auch weite Teile des "Westens" nicht verzichten wollen, wird extra in einer Sonderklausel nachträglich zu den allgemeinen Menschenrechten stets als Ausnahme angeführt. Ein anderes Beispiel sind die Sondergesetze, welche "verfassungswidrige Symbole", die Holocaustleugnung und (besonders in Österreich) die Hitlerverherrlichung verbieten. Was unterscheidet diese Gesetze von den üblichen Meinungsverboten und Knebeln? Dass es eine verbrecherische Ideologie betrifft? Sicher. Doch ändert auch die Tatsache, dass Hitler für millionenfache Morde verantwortlich war nichts daran, dass auch Verbote, seine Ideologie zu propagieren, stets Meinungsverbote und damit per Definition eine Menschenrechtsverletzung bleiben. Man kann es also interpretieren wie man will, aber wenn in den allgemeinen Menschenrechtserklärungen (die ja vielfach und in unterschiedlichen Versionen verfasst wurden) steht, dass es eine Meinungsfreiheit geben muss, dass es keine Sklaverei geben darf, dann sind nachträgliche Sonderkauseln, die Ausnahmen deffinieren nicht nur eindeutige Verstösse, und eine heuchlerische Doppelmoral, sondern klingen auch rhetorisch erbärmlich. Zudem ist die so hochgelobte Demokratie in der Gesellschaft eine Farce. Denn sie geht in der Praxis über die Politik kaum hinaus. Fast überall ist die Gesellschaft durch ein anderes System durchdrungen: Die Hierarchie. Es gibt noch unzählige Beispiele, die Gesellschaft zu kritisieren, aber darauf muss man nun selber kommen.
  • Gehört man einer politischen Partei an? Egal welcher man angehört ---> RAUS DA!! Politische Parteien sind nur was für looser und Möchtegernrevolutionäre. Alle Parteien Deutschlands sind mehr oder weniger konformistisch ausgelegt, sie streben politische Orthodoxie an und in ihren Strukturen bloß dazu da, um das alte System zu stützen, anstatt zu stürtzen! Wenn man also ein Revolutionär und kein Funktionär, wie die alten Kadertypen Schröder und Merkel, die keine eigene politische Meinung haben, sondern sich alles einreden lassen, werden will, dann sollte man möglichst schnell alle Kontakte zu allen etablierten Parteien abbrechen, es sei denn, man will sie unterwandern oder sabotieren. Allerdings sind Parteien gerade durch ihre verkrusteten, verrosteten und verkalkten Strukturen gut gegen all solche Versuche geschützt. Es ist einem sicher aufgefallen, dass neue, wirklich neue und kreative Ideen, in solchen Parteien keine Chance haben? Sicher ist einem das aufgefallen, sonst würde man gar kein Revolutionär, sondern ein etablierter, stinklangweiliger Politiker werden wollen. Außerdem sind Parteien einen solchen Aufwand gar nicht wert. Also sollte man es vergessen und alle Kontakte abbrechen. Das tut man entweder, indem man seine Mitgliedschaft direkt kündigt, oder, was stillvoller und sicher auch lehrreicher ist, man mache bei denen ein solches Theater, dass sie einen rausschmeißen.
  • Gehört man zu oder spendet man für Greenpeace oder amnesty international, so sollte man sofort damit aufhören. Bei solchen Organisationen handelt es sich um kommerzielle Unternehmen, die bloß gesellschaftskonforme Lobbyarbeit machen. Greenpeace ist eine zutiefst konterrevolutionäre Organisation, weil sie gegen moderne Technik ist und amnesty international ist eine Bande von Kadertypen, denen die Menschenrechte scheißegal sind. Hat amnesty international jemals gegen so grundlegende Menschenrechtsverletzungen, wie die Wehrpflicht protestiert? Also. Es betrifft nicht nur Partein, sondern alle etablierte politische Organisationen: Stecker raus!
  • Wie sieht man aus?? Stinknormal? Ein schräges Aussehen ist eine Möglichkeit, um zu provozieren und genau das ist das Schlüsselwort: Provokation, in der revolutionären Szene nennt man es Provoaktion. Vergessen sollte man aber das Aussehen der Mainstreamsubkulturen. Punks, Hippies und Skins machen schon lange keinen revolutionären Eindruck mehr. Man sollte sich selber was einfallen lassen oder sich so stylen, dass man möglichst einzigartig aussieht. Auch wenn es beim ersten Mal zu normal aussieht, so sollte man immer weiter üben und an sich herumbastel, bis man den Style gefunden hat, in welchem man wie ein Außerirdischer aussieht. Es kann Monate und Jahre dauern. Ist man jedoch ersteinmal soweit, so hat man zumindest äusserlich einen wichtigen Schritt in Richtung Revolution getan. Währenddessen kann man sich um die weiteren Schritte zum Revolutionär kümmern.
  • Man nutze alle Möglichkeiten, um zu provozieren: Man gehe beispielsweise in einen großen Supermarkt und spiele ein bisschen mit den Regalen. Man stelle alle Waren auf den Kopf, Rücken, wie auch immer, aber so, dass die Menschen die werbewirksame Vorderseite nicht zu sehen bekommen. Man mache das solange, bis der Sicherheitsdienst einen rausschmeist. Geht man in Discos und Lokale, wo es Bekleidungsvorschriften gibt, so halte man sich nicht mehr daran! Man schleiche sich an den Türstehern vorbei. Dazu kann man sogar eine vorschriftsmässige Kleidung über seiner unsittliche Kleidung einfach drüber anziehen und sich so über den bewachten Eingang einschleichen. Auf der Toilette kann man sich dann entblösen und in seinem völlig unangepassten Outfit (je unangepasster, desto besser!) sich fröhlich unter die anderen Gäste mischen. Solche Aktionen sind besonders lustig, wenn man es mit möglichst vielen anderen Leuten zusammen machen kann. Es macht allerdings gar nichts, wenn man alleine solche Coups startest. Man sollte nicht vergessen, dass die Individualität eines der wichtigsten Merkmale eines jeden Revolutionärs ist. Man sollte soviel Ärger machen, bis man möglichst überall lebenslanges Lokalverbot bekommt.
  • Wie man schnell merkt, werden immer weniger Menschen etwas mit einem zutun haben wollen. Als Revolutionär sollte man jedoch kein Problem damit haben, das Milieu radikal zu wechseln. Man sollte sich klar sein, dass man mit solchen Aktivitäten die bürgerliche Gesellschaft dauerhaft, unter Umständen sogar lebenslänglich verlässt. Zumindest für die nächste Zeit bleibt es aber alleine die Wahl des Revolutionärs, ob er sich als individueller Einzelkämpfer durchschlägt, oder ob er sich eine neue Gruppe sucht. Wenn man das Rudelleben bevorzugst, dann muss man natürlich eine neue Gruppe finden, die den Anforderungen entspricht. Es gibt einen einfachen Weg, dies zu testen. Provoaktion!! Im Internet ist es am einfachsten. Wenn man ein neues Forum betritt, besorge man sich ein unbürgerliches Avatar mit einem Penis, oder etwas, wovor alle Spießbürger soviel Angst haben, dass sie einen bestimmt bald wieder rausschmeißen, oder zumindest mit Verleumdungen und Vorurteilen bewerfen. Trifft dieses Verhalten auf die Mehrheit der Boarder zu, dann sollte man die Community verlassen und weiter suchen, bis man eine findet, in welcher man toleriert wird. In weiterer Folge wird man in Diskussionen und Gesprächen selber merken, ob diese Gruppe zu einem passt, oder auch nicht passt. Man sollte nicht vergessen, dass ein Revolutionär fähig sein muss, auch mit seinen engsten Mitstreitern zu brechen, falls sie sich eines Tages doch noch als opportunistische Mitläufer und Kadertypen entpuppen sollten.
  • Jeder Revolutionär braucht eine theoretische, philosophische, weltanschauliche und politische Grundlage, nach welcher er dann handelt. Als Revolutionär macht man sich seine eigenen Regeln und das unabhängig von allen Normen, Gesetzen und Sitten, die um uns herum existieren. Man vergesse dabei aber jegliche Denkmuster, welche man sich fürs Leben auferziehen wollte. Man vergesse zudem das alte "links-rechts"-Denken. Man vergesse gleich jedes "Schwarz-Weiß"-Denken und Teile die Welt auch nicht in "Gut" und "Böse" ein, wie es Sektenführer machen. Ein Revolutionär mit diesen alten Denkmustern ist kein echter, avantgardistischer Revolutionär, sondern höchstens jemand, der alten Wein in neue Schläuche füllt. Als Revolutionär sollte man sich seine eigene Meinung bilden und auch bei all seinen Anhängern sollte man voraussetzen, dass sie ihre eigenen Wege gehen und ihre eigene Meinung haben, ohne sich von einheitlichen Schablonen der bestehenden politischen Ideologien beeinflussen zu lassen. Es stimmt also: Als Revolutionär muss man unter Umständen das Rad neuerfinden, wenn man zumindest ein kleines Stück Autonomie gegenüber dem Mainstream erhalten will, was aber unbedingte Voraussetzung ist. Kurz: Man bastle sich seine eigenen politischen Ideen!
  • Jeder noch so gute theoretische Vorsatz ist nichts wert, wenn er nicht eingehalten wird. Ein echter Revolutionär hält sich an seine Prinzipien, sonst bräuchte er ja gar keine. Es finden sich in der Geschichte unzählige selbsternannte Revoluzzer, die ihre eigenen Prinzipien in den Müll warfen, wenn es politisch, ja selbst ihrem persönlichen Wohlbefinden wegen opportun war. Was nützt es also, wenn Saddam Husseins offizielle Ideologie die Gleichberechtigung der Frauen anspricht, der Kerl aber gleichzeitig seine Söhne ununterbrochen auf Frauen losgehen und sie vergewaltigen lässt? Was nützen alle Beteuerungen Öcalans, er würde im Interesse der Kurden handeln, wenn er aber gleichzeitig seine eigene Bevölkerung massakriert?
  • Man bereite sich auf ein Leben in permanenter Illegalität vor. Man sollte aber trotzdem gut wissen, wie man agiert. Alleine den Mut zu haben, um gegen Gesetze zu verstoßen reicht nicht, wobei ohne diesen Mut widerum rein gar nichts geht. Gesetze sind dazu da, um sie zu brechen. Man muss jedenfalls auch das Maß kennen und dieses Maß orientiert sich an seinen Fähigkeiten. Für den Anfang sollte man seinen Widerstand gegen Staat und Gesellschaft auf kleine Aktionen (siehe oben) beschränken. Diesen Widerstand kann man nun ausweiten durch kleine Delikte, wie das Schwarzfahren. Dies ist eine Möglichkeit, sich zumindest einen winzig kleinen Teil der Steuern, mit welchem man seinen Gegner, den jetzigen Staat, füttert, einzusparen. Man sei sich aber jedes Mal bewusst, dass das Risiko je nach Zeit und Ort varriiert. Einfachen Kontrolleuren wird man eher noch davonlaufen können. Einer direkten Konfrontation mit der Polizei sei aber dringendst abzuraten, vor allem in der Anfangsphase als Anwärter eines Revolutionärs. Auch mit kriminellen Banden sollte man es sich nicht zu früh verscherzen. Mit ihnen könnte man jedoch ebenfalls früher oder später in Konkurrenz treten. Wenn man seinen Rivalen nicht hoffnungslos unterlegen sein will, sollte man noch Einiges machen...
  • Auch auf legaler Basis kann Widerstand effektiv sein. Zum Beispiel durch massenhafte Anerkennung der Vaterschaft von ausländischen Kindern. Wenn es möglich ist, sollte man sowieso möglichst seinen Job kündigen und auf Kosten des Staates leben. Natürlich gibt es aufgrund von Hartz IV etwas Ärger. Aber mit entschlossenem, hartnäckigem Auftreten vor den Ämtern und ein paar Tricks, ist das ohne Weiteres möglich. So kann man den vermittelten Job ruhig annehmen, aber wenn man sich in der Arbeit provokant verhält, ist man diesen Job schnell wieder los. Anfangs wird man sicher noch böse Überraschungen erleben und die bittere Behandlung durch das Arbeitsamt hinnehmen müssen. Aber mit der Zeit wird man sicher Tricks selber finden, wenn man nur kreativ genug ist.
  • Über die kleinen illegalen Sachen hinaus, kann man nun selbst frei entscheiden, mit welcher Tätigkeit man sich hervortut. Idealerweise sollte es sich um gewaltlosen Widerstand handeln. Auch sollte man auf Anschläge auf Wasserleitungen und grundsätzliche Basiseinrichtungen verzichten, die der Grundversorgung der Menschen dienen. Solche Aktionen gehen nach hinten los und man macht sich nur Feinde, mal ganz davon abgesehen, dass es ethisch sehr fragwürdig ist. Trotzdem ist Gewalt nie ausgeschlossen. Vor allem dann nicht, wenn es zu einer politisch instabilen Phase kommt. Daher sollte man auf jeden Fall Sport betreiben, Bodybuilding machen und am besten mehrere Kampfsportarten gut beherrschen, um sich gegen eventuelle Übergriffe wehren zu können. Auch kann man versuchen, eine militante Gruppe für defensive Zwecke zu bilden, besonders, wenn man mit ganzen Banden verfeindet ist, was in weiterer Folge durchaus wahrscheinlich sein wird. Man kann sich aber auch auf andere Bereiche spezialisieren, wie den Hack im Internet oder auf mechanische Sabotage. Man kann Wissen über Chemie nutzen, um Sachschäden an strategischen Punkten anzurichten. Man kann aber auch Überzeugungsarbeit leisten und Leute für die Sache gewinnen. Je nachdem, was man am besten lernen kann, sollte man sich an Fähigkeiten aneignen.


Es gibt noch jede Menge, was dazu zu sagen wäre. Aber das würde jeden Rahmen sprengen. Weiterführende Informationen kannst man sich auf speziellen Internetseiten zusammenkratzen.

Der Alltag eines Revoluzzers[Bearbeiten]

Unter der Woche:[Bearbeiten]

  • bis 12 Uhr schlafen um zu spät zur Uni zu kommen
  • 13 Uhr: Dem Professor einen 10-Minuten-Vortrag halten, warum es zum Individuum eines Menschen gehört, selbst zu entscheiden, wann man aufsteht, und dass man auf die "Scheiß Moral" des Universitätslehrers "scheißt".
  • Bis 17 Uhr an der Uni. Hat in Geschichte erst mal allen seinen Anarchiekram zu '68 aufgelistet, und warum Rudi Dutschke so toll ist. Auf das Argument, "Dass Dutschke aber etwas normaler ausgesehen hat als DU" erst mal ein paar "intelligente" und individuelle Schimpfwörter loslassen: "Du hast zu viel Bild gelesen!" "Ist die Volksverdummung jetzt auch schon bei dir angekommen."
  • Danach: Mit ein paar Punks und anderen Individuen ein Bier im Park trinken und über "den nicht vorhandenen" Gott und die "scheiß kommerzielle" Welt reden. Die Demo fürs Wochenende planen
  • 1.00 Uhr: Von irgendeiner Subkultur-party oder so nach Hause kommen, nicht für die Uni gelernt haben

Am Wochenende:[Bearbeiten]

  • Heute mal früher aufstehen
  • 10 Uhr: Aufbau der Demo, auf dem Weg dorthin erster Kontakt mit Bullen, die zum Schlachthaus gebracht werden. Danach kommen einem die ersten Polizeiwachtobermeisterhauptkommisare entgegen, die man freundlich mit "Guten Morgen, Herr Polizeiwachtobermeisterhauptkommisar" grüßt.
  • 10.30 Uhr: Beginn der friedlichen Demo; Du magst keinen Frieden, auf deiner Demonstration für den Weltfrieden und wirst zum pazifistischen Steinewerfer;
  • 11 Uhr: Ein Ort der Verwüstung: Die pazifisten sind abgereist, dafür kämpfst du jetzt zusammen mit 30 anderen Vandalisten gegen die Polizeigewalt, weil es nämlich eine Menschenrechtsverletzung ist, dich mit Wasserwerfern zu bekriegen. Nur du darfst Steine auf "Bullen" werfen - "aber das ist was anderes"!
  • 13 Uhr: Untersuchungshaft:
    • Vergeblicher Versuch Diskussion mit Polizistem zu starten.
    • Vergeblicher Versuch an Bier zu gelangen
    • Vergeblicher Versuch, über Klopfzeichen an die Wand mit den anderen zu "morsen"
  • 17 Uhr: Entlassung aus der Haft
  • 17.30: Kommst nach Hause, trinkst ein Bier, schaust Fern und regst dich über diese Gehirnwäsche auf.
  • 18.00: Willst RTL verklagen, hast aber kein Geld für nen Anwalt
  • 18.05: Hast die geniale Idee, dass du den Fernseher ausschalten könntest.
  • 18.06: Könntest jetzt mal lernen, um das Semester zu schaffen.
  • 18.10: Triffst dich lieber mit Freunden und schaust ne DVD "Die Fetten Jahre sind vorbei"
  • 20.15: Film ist aus, hättest jetzt Bock, auch in ne Villa einzubrechen, und nem "scheiß Bonzen" alles kaputtzumachen.
  • 20.16: Bist zu faul dazu und kippst noch ein paar Bier
  • 20.16: Jetzt ist Primetime im Fernsehen. Aber das ist ja eigentlich scheiße.
  • 20.18: Gehst lieber auf irgendne Party
  • 20.18: Hast kein Geld für ne Party
  • 20.19: Trinkst lieber noch den ganzen Abend mit ein paar Punks im Park
  • Sonntag, 9.00: Wachst in einer Ausnüchterungszelle auf
  • 10.00: Darfst nach Hause
  • 10.30: Schaust fern.
  • 10.35: Würdest gerne ausschalten, ist aber zu anstrengend
  • 10.40: Befiehlst dem Bier, herzukommen
  • 11.00: Stehst also doch selber auf, um es zu holen
  • 11.01: Wer nicht hören will muss fühlen! Zertrümmerst die Bierflasche
  • 11.01: Riesen Sauerei auf dem Boden, das arme Bier
  • 11.06: Um das Bier kreisen Fliegen und Ameisen lecken es vom Boden auf
  • 11.07: Merkst, dass das dein letztes Bier war, musst einkaufen gehen
  • 11.30: Ist ja Sonntag... Scheiß Kirche. Nur wegen der hast jetzt kein Bier.
  • 11.45: Bist in einer Kneipe. Lernst neue Leute kennen.
  • 19.00: Willst zahlen, hast aber nur noch 20 Cent, kostet aber 80€.
  • 19.01: Fragst dich, wie du dein Bier sonst und deine Miete eigentlich bezahlen kannst?
  • 19.40: Bist schon wieder bei der Polizei, weil du ohne zu zahlen in der Kneipe warst.
  • 20.00: Rufst deine Mutter, von der du seit 3 Jahren nichts gehört hast, an, und fragst, ob sie "mal ne Mark hat", womit du meinst, dass die deine Schulden abbezahlen soll
  • 22.00: Darfst nach Hause. Gehst heute mal früher ins Bett, um morgen nicht ganz so spät zur Uni zu sein...