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Rechtrechenreform

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Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel behandelt das Thema Rechtrechenreform, die Reform für rechtes Rechnen. Für die Reform zum rechten Schreiben siehe Rechtschreibreform.

Rechtrechenreform, die: In Anlehnung an die erfolgreich durchgeführte Rechtschreibreform geplantes Vorhaben, die deutsche Rechtrechnung zu vereinfachen.
Derzeit diskutieren Experten diverse Vorschläge:

Reduktionsmethode[Bearbeiten]

Reduzierung der Grundrechenarten von vier auf nur noch zwei. So wird von führenden Fachleuten angeregt, die Subtraktion ersatzlos zu streichen und durch die Addition entsprechender negativer Zahlen zu ersetzen. Die Division soll durch die Multiplikation mit dem Inversen ersetzt werden.
Beispiel
altes Rechnen: 5-3=2; neues Rechnen: 5+(-3)=2, in perfekter Übereinstimmung mit dem früher erheblich umständlicher erhaltenen Ergebnis.
Beispiel
altes Rechnen: 10:2=5; neues Rechnen: 10*1/2=5.

Die Reduzierung der Grundrechenarten um 50% bewirkt zum ersten, dass bereits nach der halben Unterrichtszeit die Materie beherrscht wird, außerdem sind Rechenbücher nur noch halb so dick (Klimaschutz!) und wirken auf lernunwillige Schüler nicht mehr so abschreckend.

Fuzzy-Methode[Bearbeiten]

Verwenden anderer als nur der zweiwertigen Logik bei der Beurteilung von Rechenergebnissen. Während herkömmlicherweise ein Rechenergebnis entweder als falsch oder richtig gilt, kann unter Verwendung beispielsweise der Fuzzy-Logik ("unscharfe Logik") ein Ergebnis auch als ungefähr richtig und damit gültig angesehen werden.
Beispiel
2*7=13 ist mit einer als alltagskompatibel anzusehenden Unschärfe von weniger als 8% vom klassisch richtigen Ergebnis entfernt und deshalb richtig.

Der Vorteil der Fuzzy-Methode liegt darin, dass mit ihr direkt eine unendliche Menge von früher als falsch anzusehenden Ergebnissen auf einen Schlag richtig wird. Der Einspareffekt an Korrekturarbeit inklusive seines gesamtvolkswirtschaftlichen Nutzens kann derzeit noch nicht annähernd eingeschätzt werden.
Beispiel
2*7=13,5 oder auch 2*7=14.231 werden mit der neuen Methode ebenfalls sofort als richtig erkannt.

Probability Method[Bearbeiten]

Aus dem Angelsächsischen stammende Methode, die sich die Wahrscheinlichkeitslogik zunutze macht. Rechenergebnisse höchst komplizierter Aufgaben bzw. von Aufgaben, die ohnehin irrelevant sind und dem Schüler lediglich aus repressiven Gründen aufgegeben werden, werden als wahrscheinlich richtig bzw. bei Schülern, deren Notendurchschnitt weit überdurchschnittlich ist, als höchstwahrscheinlich richtig angesehen und damit automatisch gültig.
Beispiel
arctan(-sin((1.45672*pi^2-(cos(45,321))^2)^7))=7 ist höchstwahrscheinlich richtig (da dieses Ergebnis sowohl hochgradig irrelevant ist als auch von einer äußerst rechenkundigen Person angegeben wird) und deshalb richtig.

Vorschläge für weitere Methoden[Bearbeiten]

Es wird zurzeit über die Übernahme weiterer Methoden diskutiert, so zum Beispiel, ob im Rahmen der Rechtrechenreform die Bizarre Mathematik als allgemein gültig anerkannt wird, was zu einer Leistungsverbesserung eines jeden Schülers auf ein Maximum führen würde, zumal die bizarre Mathematik jedes Ergebnis als richtig ansieht, da die Definition von Realität anders ausfällt.

Erste Erfahrungen[Bearbeiten]

Ein Test mit 1037 deutschen Schulklassen aller Altersstufen und Schultypen innerhalb des letzten Pisa-Tests ergab, dass eine Kombination obig vorgestellter Methoden bei 829 Klassen schlagartig zu einer Verbesserung um 9 Rangplätze in der internationalen Pisa-Wertung führte. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies einen Effizienzfaktor von genau E=1.8 in genau 90,0% aller Fälle und damit eine Erfolgsquote von genau Q=1 (alle Zahlenergebnisse nach neuer Rechtrechnung!).

Aktueller Planungsstand[Bearbeiten]

Diskutiert wird derzeit, ob die Rechtrechenreform nur für Deutschland gelten oder direkt EU-weit eingeführt werden soll.

Politische Kritik[Bearbeiten]

In den letzten Jahren wurde zunehmend die Kritik an der Rechtrechenreform lauter, und zwar aus der Ecke der Opposition. Befürchtet wird, dass die starke Fixierung auf die Rechtrechenreform in Außenpolitischen Gefilden als Rechtsextremistisch angesehen werden könnte. In früheren Generationen wurde Mathematik durchweg politisch neutral gehandhabt, was zufriedenstellend für alle Seiten war. Demonstrationen und Volksaufstände, wenn nicht sogar eine Revolution und der Sturz der deutschen Regierung können die Folge sein, wenn nicht umgehend Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Eine zusätzliche Linksrechenreform scheint unausweichlich.


Siehe auch[Bearbeiten]