Raumschiff Orion

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UFO.jpg

Das Raumschiff Orion ist ein interstellares Gefährt und zugleich die deutsche Antwort auf Raumschiff Enterprise, nur mit viel weniger Geld und 780 Jahre später.

Technologie[Bearbeiten]

Als zeitgemäßes Kompaktraumschiff hat die Orion einen Durchmesser von nicht mehr als 60cm bis 1,60m, je nachdem. Der Kommandostand dagegen bietet mit einen Durchmesser von 28m genug Platz für die Astronauten und ihr Gepäck wie Bücher, Tonbandgeräte, Essgeschirr und Gaskocher.

Die aufwendige Konstruktion wurde von Hobbybastlern aus Bürobedarf, Bügeleisen, Satellitenschüsseln und viel Blech zusammengedengelt, um die Reste einer veralteten Kultur mit merkwürdigem Tanzstil von der Erde zu verbannen.

Die gelegentlich in Erscheinung tretenden Roboter sind aus dem umweltfreundlichem Naturrohstoff Holz gefertigt und werden auch energiesparend von einem Menschen bedient, der im Innern eingeschlossen ist: mit Eisportionierer und Geburtszange als Hände, kann der Roboter die kleinen Aufgaben des Alltags innerhalb und außerhalb des Raumschiffs bequem erledigen.

Design[Bearbeiten]

Ursprünglich als UFO konzipiert, sieht Raumschiff Orion in etwa so aus wie eine gigantische Pizza, die um einiges zu lange im Ofen gelassen wurde. Da es in den Verliesen des Schlosses Blackwhite Castle in England zusammengeschustert wurde, ist alles an ihm schwarz, weiß oder irgendwie dazwischen, aber nie farbig.

Bedienung[Bearbeiten]

Die Orion lässt sich denkbar einfach bedienen: Zum Starten wirft man lediglich drei Alka-Seltzer-Tabletten in ein auf dem Kopf stehendes Glas Wasser und ruft irgendwas in ein Rohr. Elegant hebt sich nun das schnittige Raumgefährt an fast unsichtbaren Stahlseilen gen Himmel. Die Geschwindigkeit regelt das drehbare Bügeleisen, die Gänge schaltet man mit einem Suppenlöffel, und wenn man mit dem Raumschiff etwas machen will, wofür man keinen Hebel oder Knopf hat, ruft man einfach in den Maschinenraum runter, dass die es halt machen sollen.

Besatzung[Bearbeiten]

Die Besatzung bezeichnet sich selbst als Raumpatrouille Orion und besteht hauptsächlich aus Telefonzellenputzern, denen gesagt wurde, dass sie auserwählt worden seien, ein wirklich großes Abenteuer zu erleben. In Wirklichkeit wollte man diesen Abschaum nur loswerden. Der Rest der Bevölkerung des gesamten Planeten blieb jedoch zu Hause und sie führten ein reiches, erfülltes und glückliches Leben, bis sie plötzlich alle von einer bösartigen Krankheit dahingerafft wurden, die sie sich tausende Jahre später in einer schmutzigen Telefonzelle geholt hatten.

Commander Cliff Allister McSchönherr[Bearbeiten]

Der beliebte Dash-Waschmittel-Hausierer aus dem GEZ-Werbefernsehen befehligt das Raumschiff Orion, indem er immer das genaue Gegenteil von dem tut, was seine Vorgesetzten von ihm verlangen. Er hat sich für diese Rolle sogar den Bart abrasiert und die Haare im Stil der 60er Jahre fettig werden lassen.

Armierungsoffizier Mario de Monti[Bearbeiten]

Der einzige Italiener in Deutschland, der damals nicht auf dem Bau malochen musste. Außerdem schwitzt er ständig, so dass es eine wahre Pracht ist. War in seiner Jugend Butler eines sehr dubiosen "Graf Josters". Nach seinem Ausscheiden aus der Raummarine ging er als Synchronsprecher zum Dokumentarfilm. Bekannt sind seine Monologe aus "Die Erlebnisse eines blauen Bären in der Rolle des Kapitäns, der im Rückblick auf seine Vergangenheit einiges durcheinanderbringt".

Astrogator Atan Shubashi[Bearbeiten]

Der Japaner ist Bordingenieur und kauft natürlich immer nur die guten und teuren Ersatzteile von Sony, Sushi, Matshita und Toshiba.

Hasso Sigbjörnson[Bearbeiten]

Der Schiffswachhund ist, wie man bereits aus seinem Namen ableiten kann, ein deutscher Schäferhund. Schließlich ist es ja auch eine Sendung fürs deutsche Fernsehen. Unter anderem pinkelt er andauernd gegen die Armaturen. Aus diesem Grund sperrte man ihn in den Maschinenraum.

Helga Legrelle[Bearbeiten]

Karl David Bügeleisenbediener Die echte Franzosé ist für die Raumüberwachung zuständig und mit an Bord, weil sie sich als einzige Frau aufgrund von Verständigungsproblemen nicht von Commander McSchönherr zum Kauf von Dash (oder Persil - da weiß man, was man hat) hat überreden lassen. Legrelle = grillig. Helga Legrelle stammt aus einer Familie, in der es üblich war, Dash zu verachten.

Tamara Jagellovsk[Bearbeiten]

Tamara, die tanzende Fleischwurst. Russische KGB-Drohne mit der Power-Frisur. Muss immer mitfliegen und wäscht auch keine Kleidung. Vorher hatte sie den Beruf: Prostituierte, an dem sie aber scheiterte, weil sie anfing, ihren Zuhälter zu begrabbeln und sich dabei einen runter holte. Nun versucht sie Commander McSchönherr von ihren Qualitäten zu überzeugen.

(Sie hat eine sexuelle Beziehung mit Helge Legrelle)

Der sprechende Computer SIE[Bearbeiten]

Positronengehirn Commodore PET mit Tonbandausgabe und Verzerrer, Hi Tech vom Feinsten. Zählt ständig den Countdown von 10 bis 0, um den Abschuss nicht zu verpassen. Wird von mindestens vier Bitis (kleinste Recheneinheit) bedient. Hat den Begriff "Fünnef" für die Ziffer Fünf in deutschen Wohnzimmern salonfähig gemacht.

Das Ende[Bearbeiten]

Obwohl man dem selbsternannten Captain - der sich für jemanden hielt, der eigentlich etwas besseres verdient hatte - zeigte, wie man das Raumschiff fliegt, kam Orion dennoch keine 500 Kilometer weit.

Das Schiff drehte sich wie alle anderen Wetterballons auch im Wind und vollführte den denkwürdigen Rücksturz zur Erde. Schließlich zerschellte es in Roswell und wurde sogleich von einem Farmer für ein UFO gehalten, während der CIA heute noch die am Absturzort verstreuten Waschmittelflocken unter strengem Verschluss hält. (Arme Helga Legrelle)