Rückenwind

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Funktionsweise des Rektalgasballons
Rückenwind (Hochdeutsch. Weg der Rektalgase) beschreibt den Weg, den die Rektalgase nach Verlassen des Ausganges nehmen.

Begriffserklärung[Bearbeiten]

Die Wissenschaft der Rückenwinde begründete Dr. Ückefest mit einem wegweisenden Aufsatz über das Dehnungsverhalten von Methan in heißen Polyesther-Kapillarröhrchen in der Popular Science Bd. 127 Heft 3 von 1955. Ückefest stellte die These auf, dass Gase in besonders solider Kleidung den Weg des geringsten Widerstandes zum Entweichen nehmen. Im simulierten Fall war das der Raum zwischen Kleidung und Haut vom Steiß bis zum Nacken. Renommierte Gas-Forscher um den schwedischen Ordinarius Karl Ballon und zahlreiche Windexperten zweifelten verschiedenfach die Präzision von Ückefests Messwerten an, teiweise meldeten kritische Stimmen an, dass er die Bedeutung der kraftvollen Darmwinde, eines somatischen Muskelkontraktionsapparats zum Gasauswurf unterschätze oder schlichtweg relativiere. Den meisten Physikern war allerdings schnell klar, welches Potenzial Ückefests Entdeckung haben würde. Er wurde dennoch bis zu seinem ironischerweise durch schwere Blähungen verursachten Tod im Jahr 1975 nicht angemessen für seine Ergebnisse gewürdigt.

1976 gelang es jedoch einer Gruppe todesmutiger Erbschleicher Ückefests Nachttisch zu durchsuchen und wichtige Forschungsdokumente sicherzustellen, die der Doktor in Vorbereitung hatte. Diese Dokumente bilden bis heute den Grundstock der Rückenwindwissenschaft.

Bedeutung[Bearbeiten]

Die Rückenwindwissenschaft hat einer ganzen Textilbranche seit Entdeckung der Ückefestschen Aufzeichnungen den Weg geebnet. Das ist den breit gefächerten Anwendungsmöglichkeiten ihrer Theorien zu verdanken. Aus den Dokumenten ging hervor, dass Ückefest bereits in den 60er Jahren eine Art Rektalgasballon skizzierte, der gemäß der Rückenwindtheorie funktionierte und eine neue Klasse von windgetriebenen Individualgasfahrzeugen für den Personennahverkehr im öffentlichen Luftraum ermöglichen sollte. Mit dicker Kleidung, die dem enormen Druck und den toxischen Ausdünstungen standhält, vorzugsweise einem Ganzkörperlatexanzug (ohne Löcher an den Brustwarzen), sollte der an der Nackendichtung verklebte Ballon als Windeinheit zwischen Haut und Anzug, etwa eine Stunde Flugdauer nach vorausgehender zwanzigminütiger Befüllung mit Kohl- und Bohnengas gewährleisten.

Damals wurde die Fortbewegung mit Rektalgasballons eine Zeitlang überstrapaziert, sodass heute ein Personenschaden durch einen Sturz aus 50 Meter Höhe von keiner Versicherung mehr abgedeckt wird.

Gefahren[Bearbeiten]

Rückenwindforscher sind permanent der Gefahr eines Königfurzes ausgesetzt. Darunter versteht man eine Überlastung des Gewebes durch Ventilieren einer gewaltigen Gasmenge, die bei Nichtablassung sofort den Anzug durchschlägt und an der schwächsten Stelle, dem Nacken, nach oben schießt, wo ihr gewaltiger Strom jede Haarpracht mit sich nimmt.

Außerdem ist es als Experimentierender gefährlich, sich mit dem Ganzkörperlatexanzug zu lange in der Öffentlichkeit aufzuhalten. Für Erregung öffentlichen Ärgernisses sitzt man im schwersten Fall bis zu vier Monate in Haft. Die größte Gefahr geht jedoch von Feuer aus. Bei einem aufgeblasenen Rektalgasballon kann die Entzündung zu einer mittelschweren Explosion führen und die Nachbarschaft könnte stinkig werden.