Psychotherapie

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Unter Psychotherapie versteht man eine Krankheit, die sich für ihre eigene Behandlung hält. Aus der Definition wird ersichtlich, dass man hierzu einen wirklichen Experten benötigt: den Psychotherapeuten. Die Aufgabe des Psychotherapeuten, einem Psychologen oder Arzt besteht darin, den Klienten, der ihn wegen psychischer Probleme aufsucht, allmählich mit seiner eigenen Krankheit anzustecken. Am Ende der Therapie hat der Klient die Krankheit des Psychotherapeuten und dieser wiederum die Krankheit des Klienten - und außerdem hat der Psychotherapeut zwischenzeitlich mit dem Klienten noch ein bisschen Geld verdient, denn oft muss er viel Zeit für die Ansteckung des Klienten opfern.

Psychotherapeutische Verfahren mit Kassenzulassung[Bearbeiten]

Es gibt verschiedene psychotherapeutische Verfahren, aus denen sich jedoch Otto Normalkassenpatient nur drei aussuchen darf, deren Vertretern er dann ein halbes Jahr lang auf den Anrufbeantworter quatschen muss, um bei der ersten Sitzung festzustellen, dass es ‘’das’’ dann doch nicht war.

Psychoanalyse[Bearbeiten]

In der Psychoanalyse (gr.: "Seelenrupferei") geht man von der Annahme aus (nach dem Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud), dass jedes psychische Problem etwas mit Störungen der Sexualität zu tun hat. Diese Störungen der Sexualtätigkeit gehen nach psychoanalytischer Anschauung auf den Ödipuskomplex zurück.

Ödipuskomplex[Bearbeiten]

Ödipus war der Sohn des Königs Laios von Theben und der Iokaste. Infolge eines Irrtums tötete Ödipus seinen Vater und heiratete seine Mutter. Daraufhin verfluchte Zeus die gesamte Menschheit, auf ewig und drei Tage Komplexe zu haben. Dieser Komplex wurde nach dem Tunichtgut, der ihn verschuldet hatte, Ödipuskomplex genannt. In der Psychoanalyse versucht nun der Analytiker, in einer Séance die Seele des Klienten mit den Göttern zu versöhnen. Das kann manchmal jahrelang dauern, auch wenn die Krankenkasse nur 120 Sitzungen bezahlt. Sehr oft aber ist Zeus nicht gnädig, so, wie er auch den Psychoanalytikern gegenüber nicht gnädig ist. Denn die Psychoanalytiker sind in der Regel Menschen, die selbst unter so vielen Komplexen leiden, dass sie mit den Göttern unversöhnlich sind.

Therapeutisches Vorgehen[Bearbeiten]

Psychoanalytiker sind Gemütsmenschen. Sie chillen am liebsten in gemütlichen Ohrensesseln hinter dem Patienten, weil sie sich dann beim Popeln unbeobachteter fühlen und besser während der Sitzung einschlafen können. Patienten gegenüber wird behauptet, diese könnten somit den zentralen Prozess der Psychoanalyse, das freie Assoziieren, unbeeinflusster ausüben, als wenn sie dem Analytiker oder der Analytikerin ständig ins Gesicht starren würden. So starren sie auf allerhand Tüdelüt und Krimskrams, was der Psychoanalytiker für eine geschmackvolle Praxiseinrichtung hält, und labern fröhlich drauf los mit allem, was ihnen gerade so in den Sinn kommt. Dabei lauschen sie nebenbei gespannt darauf, wie der Analytiker hinter ihrem Kopf so darauf reagiert (Schnarchen, Röcheln, Würgen, ...). Das setzt sie natürlich ziemlich unter Druck und Patienten reden sich aufgrund dessen nicht selten völlig in Rage, bis sie nur noch den Ausweg auf Schweinkram sehen und allerlei sexuelle Phantasien eröffnen, um überhaupt irgendwas erzählen zu haben, was den alten Sack oder die dick geschminkte Alte wach halten könnte. Damit hat der Analytiker/die Analytikerin wieder das erreicht, was er/sie wollte, nämlich eine Bestätigung der Theorie, dass alles immer mit Ficken zu tun hat. Das tut er/sie nach ca. der Hälfte der Therapie, also ungefähr zur 800. Sitzung, auch der Patientin oder dem Patienten kund. Diese/r ist so peinlich berührt davon, dass er/sie sich schlagartig in ihre/n Therapeuten/-in verliebt. Das deutet der Therapeut/die Therapeutin dann als Reinszenierung des Ödipuskomplex. Da das aber dann nur mit männlichen Patienten gehen würde, wurde für die Frauen noch der Elektrakomplex nachträglich erfunden und homosexuelle Patienten als noch gestörter als sowieso schon erachtet, weil bei denen ja gar keine der beiden Theorien funktioniert - obwohl die alten Griechen gerade dazu sicher reichlich Geschichten gehabt hätten, die als Namensgeber hätten fungieren können. Nach der 1300. Sitzung wird die Analyse dann vorerst als gescheitert abgebrochen, weil der Patient/die Patientin in eine Art Liebeswahn ggü. seinem Analytiker/seiner Analytikerin geraten ist und völlig zum Kleinkind regrediert ist. Er/sie ruft dann wegen jeder Scheiße den Behandler/die Behandlerin an, trägt wieder Windeln und will zurück in Mutters Bauch.

Verhaltenstherapie[Bearbeiten]

Die ursprüngliche Verhaltenstherapie geht von der Annahme aus, dass das Verhalten des Klienten krank ist. Mithin besteht das Therapieziel darin, den Klienten dazu zu bringen, dass er sich nicht mehr verhält oder zumindest nur noch so, wie der Verhaltenstherapeut es selbst gern tut. Das heißt: Sport, Hobbys, Ablenkung und für alle Lebenslagen ‘nen altklugen Spruch auf den Lippen.

Zentrale Konzepte[Bearbeiten]

In der Verhaltenstherapie ist alles immer erlernt. Verhalten sowieso, aber auch Gedanken und Gefühle - alles eine Sache der Übung. Patienten lassen sich eigentlich genau so bedienen wie Roboter oder Haustiere. Um nicht in den Verdacht von schlimmer Menschenmanipulation zu geraten, wird immer der Wille des Patienten an höchste Stelle gestellt. Der Verhaltenstherapeut ist also ungefähr so skrupellos wie ein Auftragskiller, wenn es um die Formulierung und Erfüllung von Therapiezielen geht.

Therapeutisches Vorgehen[Bearbeiten]

Leider ist eben dieser Wille ja meist gar nicht vorhanden oder gar unrealistisch - oft ist ja gerade das das Problem des Patienten. Verhaltenstherapeuten brauchen klare Ansagen, z.B. “Ich will endlich wieder mit meiner Vogelspinne kuscheln können” oder “Ich möchte mich künftig lieber an den Beinen statt an den Unterarmen selbst verletzen, wenn ich unter großem Druck stehe”. Wird das so nicht klar ausgesprochen, weiß die Verhaltenstherapie auch keinen so rechten Rat - ein Psychoanalytiker würde sich nun einfach freuen, dass er selbst mal wieder was besser weiß als sein dummer Patient. Das kann der Verhaltenstherapeut nicht. Deswegen gerät er in Aktionismus und macht die restlichen 35 Sitzungen nur noch Entspannungsverfahren und Traumreisen mit seinen Patienten. Der Patient geht dann meist genau so schlau wie vorher, nur dass er bei all seinen Problemen ab jetzt mega-gechillt ist. Außerdem hat er sich die pseudo-individualistischen Phrasen seines Therapeuten abgeschaut und sagt diese ständig auf, wenn er sich mal wieder wie die Axt im Walde benommen hat. Letzteres nennt man dann auch ‘’kognitive’’ Verhaltenstherapie.

Typische kognitiv-verhaltenstherapeutische Selbstverbalisierungen (“Phrasen”)[Bearbeiten]

  • ”Ich bin für nichts und niemanden auf dieser Welt verantwortlich außer für die Hausaufgaben, die der Therapeut mir aufgegeben hat.”
  • ”Mir geht jetzt neuerdings alles am Arsch vorbei.”
  • ”Macht euern Scheiß doch alleine.”
  • ”Wenn noch einer was von mir will, lauf’ ich Amok.”

→ siehe auch Dialektisch-Behaviorale Therapie

Tiefenpsychologische Psychotherapie[Bearbeiten]

Von dieser, ursprünglich auch aus der analytisch-freudianischen Ecke stammenden Therapieform, weiß keiner so recht, was er davon zu halten hat. Erst recht die sie praktizierenden Therapeuten nicht.

Zentrale Konzepte[Bearbeiten]

Wichtigstes Merkmal der tiefenpsychologischen Psychotherapie ist ihr Name, denn der verspricht natürlich vieles. ‘’Tiefen’’-Psychologie, wer denkt da nicht, dass es da richtig zur Sache geht?! Da wird richtig was aufgemacht, da kommt der Stein ins Rollen, da boxt der Papst im Kettenhemd. Alles andere ist dagegen Pillepalle, Ringelpiez ohne Anfassen, Eiapopeia. Ob und warum das alle Welt denkt, ist bislang noch nicht rausgefunden worden. Wissenschaftlich ist in der Psychotherapie nur die Verhaltenstherapie, weil die alles immer gleich mit Experimenten und Fragebögen testen wollen. Und alles darüber hinaus gibt es nicht. Also gibt es die Tiefenpsychologie eigentlich auch gar nicht. Sigi Freud wäre das wohl auch am liebsten gewesen, entstand die Therapieform doch hauptsächlich aus Leuten, die er persönlich nicht leiden konnte, also C.G. Jung, Alfred Adler und noch so anderen treulosen Tomaten, die den alten Chauvi-Quatsch mit dem Sofa nicht mehr aushielten. Hat aber nicht geklappt, jeder von den Spaltern ergründetet nach dem Aufblühen der Feindschaft zum ehemaligen Lehrmeister eine eigene tiefenpsychologische Therapieschule.

Therapeutisches Vorgehen[Bearbeiten]

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Abschließende Bewertung der Psychotherapie[Bearbeiten]

Psychotherapie birgt die Chance zur Gesundung wie auch das Risiko der geistigen Umnachtung. Aus gesellschaftspolitischer Perspektive ist eine vorbeugende Ingewahrsamnahme der praktizierenden Psychotherapeuten zum Schutze der Gesellschaft jedoch nicht geboten.

Vergleiche auch umgekehrte Psychologie