Pschaaihd
Aus Stupidedia
"Pschaaihd" ist eine postmoderne Begrifflichkeit, die Ihre Entstehung im 21. Jhd. fand. Der Ausruf wird von einem Individuum genutzt, wenn dieses einen oder mehrere seiner Mitmenschen, wie Eltern, Freunde, Mitarbeiter, Chef u.v.m., über eine bestimmte Situation, ein Vorhaben, eine Tatsache, oder ähnliches, in Kenntnis zu setzen. Trotz, dass der Begriff bzw. Ausruf "Pschaaihd" nur jüngst Einzug in den deutschen Sprachgebrauch fand, so ersetzte er schon im September 2007, das damalige "Bescheid", welches uns nach vielen Jahren bekannt sein sollte, als das Wort, das wir benutzten um jemandem über etwas "bescheid" zu geben. Allerdings wurde dieses Wort in der Regel nur unbedeutend in einen vollständigen Satz eingebunden.
Anders ist es bei "Pschaaihd". Aufgrund der volatilen Betonung, die man bei dem Begriff anwenden kann, ist es nun nicht weiter nötig eine Aussage wie "Pschaaihd" in irgend einer Form zu ergänzen. Man kann jenes Wort schon nahe zu als magisch bezeichnen, da es bei Gebrauch niemals zu Missverständnissen führt. Ihr Gegenüber weis, je nach Art der Aussprache von "Pschaaihd", immer genau "pschaaihd", worum es sich bei Ihrer Kundtuung gerade handelt. Durch diese sensationelle Eigenschaft gelang es "Pschaaihd" in kürzester Zeit, sich in der unmittelbaren Umgebung seines Entstehungsortes (siehe unten) in den Wortschatz der Bevölkerung einzureihen. So kommt es, dass es außer in seiner Heimat beispielsweise auch in Meckenheim, Speyer und, laut unzuverlässiger Quellen, in Mannheim am Rhein angewandt wird. Sollte sich dies so fortführen, werden wohl bald alle Länder der Welt EINE Art und Weise für sich entdecken, ihren Nächsten unmissverständlich über etwas "Pschaaihd" zu geben.
[bearbeiten] Entstehung
Wie oben angedeutet, entstand "Pschaaihd" im Jahre 2007 in Hassloch in der Pfalz. Erfunden hat es ein schwächlicher Junge mit meist unansehnlichen Haaren und dünnen Armen. Die genaue Situation ist nachhaltig unbekannt, doch fest steht, dass der besagte Junge und ein weiterer junger Mann aus Indien auf einer Baustelle hantierten. Erzählungen zufolge ging es offenbar um einen Hammer, den sich beide Bauer teilen mussten. Es ist davon auszugehen, dass der Inder, den Schwächling darum bat, ihm "Bescheid" zu sagen, falls er den Hammer bräuchte. Da der ohnehin schon gebrechliche Hämpfling zusätzlich noch von schweren Arbeiten, wie z.B. kehren, putzen, Dreck herumtragen..., zusehens geschwächt war, brachte er in dem entscheidenden Moment, als er einen Hammer benötigte nicht mehr und nicht weniger hervor als ein eindeutiges "Pschaaihd". Daraufhin brachen die 1,5 Handwerker in großem Gelächter aus und versuchen von diesem Tag an den Begriff weiterhin zu verbreiten. Erfolgreich, wie sich unweigerlich feststellen lässt.
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