Protokoll

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Protokoll, früher einfach nur Tokoll, wobei unterschieden wurde zwischen Pro-tokoll, also dem positiven, und Contra-tokoll, also dem negativen. Ursprünglich war es zu vergleichen mit dem heutigen Roman. Das Pro-Tokoll stellte die Hauptpersonen positiv dar und das Contra-tokoll übte Kritik an ihnen oder an ihrer Lebensweise oder an was auch immer. Später hatte Herzog von Hohenheim die Idee, doch ein Tokoll über sich und sein Tun schreiben zu lassen. Dies veröffentlichte er noch 1777 und es wurde der Zweitbestseller für vier Wochen. Unangefochten auf Nummer eins blieb natürlich die heilige Bibel. Andere Adlige fanden Gefallen daran und ließen auch Tokolle von sich anfertigen.

Heutzutage hat sich eine besondere Form des Tokolls herauskristalisiert, das Stundenprotokoll des Unterrichts an allgemeinbildenden Schulen. Dieses Tokoll ist die Folge des negativen Verhaltens eines Schulkindes und beinhaltet meist unrelevante Aspekte des Unterrichts, womit der Lehrer nie zufrieden ist und ein Contratokoll seines Schülers in seine Unterlagen einfügt.