Prinzipienreiter

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Der Prinzipienreiter ist ein Gemälde (Öl auf Leinwand) aus dem Jahre 1957 von Vincent van Goghs geistig behindertem Bruder, Julius.

Und da denkt man, das sähe merkwürdig aus

Aussehen[Bearbeiten]

„Der Prinzipienreiter“ zeigt einen General im zweiten Weltkrieg, der Dudelsack spielend auf feindliches Kanonenfeuer zureitet. Im Hintergrund finden verschiedene Szenen statt, in der linken Bildhälfte spielen ein Panda und ein Wombat Mühle, im mittleren Hintergrund diskutiert Ghandi mit Sophokles und rechts begeht ein Stein Suizid. Aufgrund dieser komplexen Thematik wird das Bild gleichzeitig in die Stilrichtungen Surrealismus, Romantik und Impressionismus eingeordnet, wobei viele Kunstwissenschaftler es als sehr modern bezeichnen. Dazu tragen auch seine Materialien bei. Trotz der obligatorischen Beschreibung „Öl auf Leinwand“, der das Gemälde zu 70% gerecht wird, hat Julius van Gogh bei der Erstellung auch Kohle, Wachsmalkreide, Aquarell- und Fingerfarbe benutzt.

Entstehung[Bearbeiten]

Inspiriert vom fehlendem Ohr seines Bruders und seinem eigenen eingewachsenen Zehennagel begann Julius van Gogh im Sommer 1957 das Bild zu malen. Da er damals schon 74 Jahre - ein gesegnetes Alter - alt war, mussten ihm sämtliche Materialen ans Bett geliefert werden. Wie immer arbeitete van Gogh ohne Skizzen frei aus dem Kopf und vermied Konturen. Er verzichtete auch aus Prinzip auf Zeichenmodelle. Dazu sei anerkennend angemerkt, dass er zeitlebens nie einen Panda oder ein Wombat gesehen hat. Manche Kunstexperten sehen darin den Grund, warum die beiden Tiere eher wie ein Warzenschwein und eine Stockente aussehen. Auch kommt erschwerend hinzu, dass van Gogh Grobmotoriker war und deshalb unfähig, einen Feinhaarpinsel zu führen; er verwendete deshalb ähnliche Pinsel wie die Anstreicher der Großen Mauer. Am Nikolaustag stellte van Gogh schließlich den 'Prinzipienreiter' fertig; er wurde tags darauf tot neben dem Gemälde aufgefunden. Der Titel des Bildes stammt von einem (über?)eifrigen Journalisten. Die merkwürdigen Todesumstände van Goghs und das hochgradig unerträgliche Aussehen des Bildes lassen auf Selbstmord durch Malen deuten.

In wechselndem Besitz[Bearbeiten]

Das Bild wurde am 20.1.1958 mit dem gesamten restlichen Besitz von Julius van Gogh zwangsversteigert. Der Prinzipienreiter war der einzige Gegenstand, der nicht versteigert wurde, selbst für einen hypothetischen Preis von einem Viertel Pfennig wollte ihn niemand haben. Das Bild wurde daraufhin kurzerhand zum Gedenken van Goghs im örtlichen Rathaus aufgehängt. Ein Jahr später wurde es allerdings schon wieder verbittert entfernt, nachdem es den regierenden Bürgermeister seine Wiederwahl gekostet hatte. In einer erneuten Auktion wurde das Bild endlich in einem Paket mit 50 D-Mark für 5 D-Mark verkauft. Sein neuer Besitzer, ein älterer arbeitsloser Rentner, starb allerdings an einem Herzinfarkt, nachdem er das Bild mit seinem Spiegel verwechselte. Als Vorsichtsmaßnahme wurde es mit schwarzer Folie von Sicherheitskräften überklebt und dann angemessen entsorgt (sprich einfach auf die Müllhalde gekloppt). In den nächsten Jahren wickelte ein Seemann auf Fischland seinen Fisch mit dem abgeklebten Bild ein. Aus reiner Neugierde warf er einen Blick hinter die Folie. Der darauf folgende Schock verleitete ihn dazu, den Rest seines Lebens als Minenarbeiter zu verbringen und eine ausgeprägte Furcht vor Gemälden, Fischen und dem Meer zu entwickeln. Einer seiner geschäftstüchtigen Freunde bot das Bild als Einbrecherschutz oder absolut sichere Abdeckung für Safes an. Ein potentiell interessierter (reicher) Käufer erinnerte sich bei der Beschreibung des Bildes an den Namen van Gogh und kaufte es. Nachdem er an einer Magenverstimmung durch das Bild litt, beschloss er, es dem Louvre in Paris zu spenden.

Konservierung & Restauration[Bearbeiten]

Als das Bild 1979 das erste Mal im Louvre ausgestellt wurde, war es von der Zeit gezeichnet und drohte zu verfallen. In diesem Zustand erreichte seine abstoßende Wirkung neue Höhen. Aus Sicherheitsgründen wurde es in eine Sonderabteilung des Museums gestellt, die nur Blinden zugänglich ist. Manche sollen davon noch blinder geworden sein.
Über die Zeit wurde die Öffentlichkeit neugierig auf das Bild, das so unter Verschluss gehalten wurde. Auf immer weiteres Drängen von Medien planten die Betreiber des Louvre, am 8.5.1992 das Bild bei einer öffentlichen Veranstaltung zu enthüllen. Vorausgegangen waren Warnungen, die die Menschen mit Verweis auf die Qualität der Bilder Vincent van Goghs nicht ernst nahmen. Auf Bedenken eines Farb- und Bildpsychologen wurde ein Test mit einer Gruppe von 20 Personen durchgeführt. In einem Hinterhof wurde das Bild vor ihren Augen enthüllt, genau wie beim eigentlichen Fest geplant. Alle Zuschauer übergaben sich, viele fielen in Ohnmacht, eine panische Frau versuchte sogar, sich mit ihrer Halskette zu erdrosseln. Die Schlussfolgerung aus dem Ganzen: Das Gemälde war zu hässlich, um es in seinem verwahrlosten Zustand zu präsentieren. Die Suche nach einem Restaurator gestalte sich schwierig, da selbst Obdachlose es unter ihrer Würde empfanden, so ein Bild zu bearbeiten.
Die Lösung war der von Apfel entwickelte Supercomputer AutoPaintRescueDOS, der restaurierte, ohne jemandem das zu bearbeitende Werk zu zeigen. Der Computer mit Apple Software konnte zwar nur wenige begrenzte Aufgaben erfüllen, stürzte dafür nicht so oft ab wie sein Konkurrent, ein Vorgängerprodukt von Windows. Das Linux-Programm wurde vom Türsteher nicht zur Präsentation in den Vorführraum gelassen. Nach drei Jahren war der Vorgang abgeschlossen, niemand aber mehr an einer Vorführung in großem Rahmen interessiert. Deshalb wird es nur in einer frei zugänglichen Sektion des Louvre ausgestellt. Am Eingang muss allerdings eine Erklärung unterzeichnet werden, in der man bestätigt, das Museum wegen des Anblicks des Prinzipienreiters nicht auf Schadenersatz zu verklagen. Durch das Unterzeichnen ausgeschlossene Klagen sind zum Beispiel Körperverletzung, Beleidigung oder Betrug (viele Leute verlangten nach dem Anblick ihr Geld zurück, nach dem Motto ‚Dafür ham wa nich bezahlt!’).

Eindruck auf den Betrachter[Bearbeiten]

Viele Menschen fangen an zu speien, wenn sie das Bild sehen. Andere dagegen wünschen sich, nie geboren zu sein. Abgesehen davon können einige Menschen das Bild auch ansehen, ohne das ihnen schlecht wird. Diese Menschen nennt man in Fachkreisen Kunstbanausen. Aufgrund seiner Wirkung werden Bilder des Prinzipienreiters bei der Paartherapie eingesetzt, da viele Männer und Frauen beim Anblick der abstoßenden Hässlichkeit des Gemäldes ihren Partner wieder attraktiv finden.

Berühmte Aussagen zum Bild[Bearbeiten]

Seine pure Sinnlosigkeit und das absolut fehlende Talent hinter dem Bild regten sowohl zu Lebzeiten Julius van Goghs zu Interpretationen, als auch gegenwärtig viele berühmte Persönlichkeiten zu Statements an.

Zeitgenössische Interpretationen[Bearbeiten]

  • John F. Kennedy: "Ganz eindeutig ein Zeichen gegen die Hässlichkeit des Kommunismus."
  • Konrad Adenauer: "Ich mag die Botschaft des Bildes. Endlich macht jemand auf die Tierquälerei unter Hitler aufmerksam."
  • Ein Philosoph: "Van Gogh hat sehr genau erkannt, wie Einstein erkannt hat, dass jedes Leben relativ ist."

Moderne Statements[Bearbeiten]

  • Andy Warhol: Das verstehe ich nicht. Und das will was heißen.
  • Ein Sprecher von Greenpeace: Gar nicht mal so schlecht, enthält wenigstens 3 Tiere. Aber das sollte keinem breiteren Publikum zugänglich sein, sonst gibt’s keine Spenden mehr für Wombats oder Pandas.
  • Frankenstein: Es inspirierte mich zu meinem größten Erfolg!
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