Primitiv

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Primitiv, der (casus primitivus); ist der grammatikalischer Fall der Microcephalie. Er wurde am Anfang des 16. Jahrhunderts gleichzeitig in den Großstädten Deutschlands als auch in denen der USA entwickelt und eingeführt. Es ist dieses der Ausdruck einer Gesellschaft, die mit schärfsten Mitteln versucht, eine reine Sprache zu bekämpfen.

Das Primitivsein[Bearbeiten]

Im Kasus des Primitivs werden vorhandene und bestehende Wörter der jeweiligen Sprache abgewandelt und damit in ihrer Form primitiviert. Im Deutschen gibt es zum Beispiel die "sch"- Erweiterung. Das heißt, beim exemplarischen Wort "Heft" wird einfach ein "sch" angefügt, so dass es sich hernach um das bedeutungsschwangere Wort "heftsch" handelt. Außerdem werden im Primitiv vorliebend die Präpositionen weggelassen, was das gesprochene und primitivierte Wort "cooler" erscheinen lassen soll. Des Weiteren werden übertriebene Ausschmückungen wie z.B. "heute Abend ist es wunderschön", "je mehr, desto umso …" und "… gütige und selige Magd …" einfach unberücksichtigt der wahren Umstände weggelassen, um eine Effizienz der Sprache herbeizuführen.

Am Ende von übersteigert primitivierten Sätzen wird manchmal noch ein "Alda" angefügt. Das Gute am Primitiv ist, man kann es selber beliebig formen und weitergestalten. Um die eigens erfundenen Erweiterungen in die Gesellschaft zu integrieren, spricht man einfach mit verschiedenen Primitiv-Benutzern und fügt ihre Erweiterungen hinzu.bis heute wissen wir nicht wie!

Anwendung[Bearbeiten]

Der Primitiv steht im kollidierenden Verhältnis zum Upper-Class-Genus. Dieser verschmäht jegliche Formen dieser für ihn unzumutbaren Veräußerungen und bekämpft ihn unversehens durch ein lautes Rümpfen der Nasenflügel.

Allerdings steht der Primitiv dem entgegen bei der weit größeren Öffentlichkeit hoch im Kurs, und fasst dort beständig eine immer breitere Masse an Liebhabern zusammen. So wurden schon allein, durch diese Diskrepanz hervorgerufen, Stimmen laut, die eine Revolutionierung des Parteiensystems forderten. Kurzum wurden Wünsche nach einer Aufteilung der Parteien laut, die nach denen der Primitivlinge und denen, der im reziproken Verhältnis stehenden Snobisten, gegliedert wären.

Verschiedene Beispiele[Bearbeiten]

Um den Charakter des Kasus Primitiv zu verstehen, eignet sich eine praxisorientierte Darstellung seiner verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.

Beispiele für Interaktionen[Bearbeiten]

In den USA befindet sich der Primitiv in Stadien, die viel weiter fortgeschritten sind. Hier werden oft beispiellose Rechtschreibreformen durchgeführt, die das Volk dazu nötigen, die neuen Redewendungen zu verinnerlichen.

Deutsch
Normales Englisch
Englisch mit Primitiv
Dieser Hund riecht nach Katze
This dog smells like cat
This catsmelling dog smells, old boy
Wirklich?
Really?
F’sure?


Beispiel im Deutschen[Bearbeiten]

In Bayern konnte sich der Primitiv nicht durchsetzen, da das antihochdeutsche Bayrisch beibehalten werden sollte. Versuche, das Primitiv durchzusetzen, wurden von Edmund Stoiber und seiner Gang, der CDU, brutal und blutig niedergeschlagen.

ohne Primitiv
mit Primitiv
Bayrisch
Zum schönen Marktplatz gehen
Gesch Marktplatz Alda!
Trecke bai de Hüfenschrüb or


Beispiele im Englischen[Bearbeiten]

Der Sprachprimituose Snoop Dogg gab dem Primitiv ein neues Feature, das sog. "izzle". Dieses verändert Wörter so, dass sie noch cooler zu klingen vermochten.

normal
bit more
coolness in perfection
For sure. The sun is shining
F'shizzle that fire is burning
F'shizzle M'nizzle that fi'rizzel is bur'nizzel

Der Primitiv als Fall[Bearbeiten]

Nach dem lateinischen System der 5. Fall, nach dem deutschen System der 3. Fall, wenn Schüler ihn in Arbeiten benutzen, bedeutet das meistens den freien Fall.

Ursprünglich wurde der Primitiv als Übergangsfall für Immigranten erfunden. Der Primitiv wird irrtümlich deswegen auch als Türkativ bezeichnet. Man brachte den Einwanderern ein eher unkonventionelles Deutsch bei, vielleicht haben sie es auch einfach nicht kapiert. Das Wort ist nicht etwa abgeleitet von prima oder von primitiv, sondern von den Wörtern Prinzip und tief. Durch seine Benutzung verfällt der Satzbau einem tiefen, bzw. einfach nur dummen Prinzip.

Seinen Weg fand der Primitiv in die Jugendsprache durch illegale Wortmuschelei (genaue Erklärung Kapitel 2). Man erkennt ihn an den Finalkonjunktionen. D.h. Konjunktion, die unmittelbar vor einem Satzende stehen, also praktisch übeflüssig sind! Falsches Tempus, falsche Zeitformen und Verwechselung von Fremdwörtern sind Bedingung. Bekanntlich fragt man z.B. nach dem Nominativ mit „Wer?“ oder „Was?!“ Typische Erkennungsfragen für den Primitiv sind „Bist du dummen?“ oder „Gehen's noch?“ oder im Englischen „Eh … What's YO! problem?“ Wie dem aufmerksamen und spießigem Leser, eventuell auch dem freakigen Leser, aufgefallen sein sollte, ist der Primitiv nicht regelmäßig, sondern unregelmäßig, wie das Blinzeln eines Kranken. Ständig tun neue Formulierungen hinzukommen tun oder Wortverdoppelungen ausgelöscht werden t …!

In der Subjekt-Verb-Objekt-Ordnung (SvO), also der Straßenverkehrsordnung, kommt der Primitiv häufig als Schimpfwort über Polizisten oder den Staat vor. Für besseres Verständnis: Die SvO-Ordnung besagt, dass sich Subjekte (=Menschen) verbal über Objekte (=Parkuhren) stellen sollen. Der Primitiv ist sozusagen der Fall des OttoNORMAALVerbrauchers.

Warum wird der Primitiv eigentlich nicht in Deutschbüchern unterrichtet? Man sollte mal den Dönerbudenbesitzer fragen, der seit kürzlich um die Ecke wohnt, was ein Indefinitpronomen oder ein Konjunktiv sein wäre!

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Primitiv ist sehr nett und bringt neuen Nachbarn immer Kuchen mit.
  • Wenn die Erweiterungen scheiße beim Primitivieren der Wörter erfolgt, bekommt man eins aufs Maul.
  • Der Primitiv befindet sich weltweit auf dem Vormarsch. Sogar die öffentlich Rechtlichen werben hiermit während ihrer Werbeblöcke: »Präsentiert von Das Erste!«
  • Der Begriff „primitiviert“ wurde aus dem Wort „Primitiv“ entlehnt oder eben …

Siehe auch[Bearbeiten]

Schlechtes Deutsch