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Popstars

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Popstars ist der Name einer Fernsehserie, die international ausgestrahlt und geliebt / verachtet wird. Was von beidem, hängt von Alter, Bildungsgrad und nicht zuletzt dem Geschlecht des Zuschauers ab.
Popstars wird in Deutschland seit 2000 ausgestrahlt, zuerst von RTL II, dann auf Pro7.

Konzept der Serie[Bearbeiten]

Popstars ist eine sogenannte Casting-Show. Das bedeutet, jeder grenzdebile Dorfdisco-Pimpf hat die Gelegenheit, sich dort anzumelden und sich vor Millionen nicht minder verpfosteter Fernsehzuschauern lächerlich und von einer Jury zur Sau machen zu lassen.
Das geschieht meist durch das Singen eines schon tausend mal gehörten Popsongs (beispielsweise 'Killing me softly' oder 'Fuchs, du hast die Gans gestohlen') und dem Vorführen eines kleinen Tänzchens (fachsprachlich: 'Performance' ).

Das K.O.-Prinzip[Bearbeiten]

In der ersten Runde kann, wie eingangs erwähnt, jeder Mensch mitmachen. Nach Abschluss dieser Runde beginnt das sogenannte K.O.-Prinzip:
Eine bestimmte Anzahl der grausigsten Kandidaten wird zum sogenannten Recall eingeladen, dort müssen sie dann dasselbe Tänzchen und Lied nochmal zum besten geben. Danach folgen diverse Re-Recalls, bis irgendwann nur noch eine kleine Gruppe Deppen übrig ist.

Dann geht der Spaß erst richtig los. Wer im letzten Recall rausfliegt, ist einige zeit später in der BILD als Seite-1-Mädchen oder in "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" zu bestaunen.

Weiterer Verlauf[Bearbeiten]

Nach der Selektion der am profitabelsten erscheinenden Kandidaten müssen eben jene allerlei Schabernack mit sich anstellen lassen. So müssen sie sich zu Musik wie Eppileptiker verhalten (vgl. Performance), "Konzerte" auf die Beine stellen und sich von 56 auf 36 Kilo Körpergewicht herunterhungern. Letzteres, um der Jugend ein Vorbild zu geben (Motto: Kotz dich schlank). Wärend dieser Prozedur wählt die Jury weitere Seite-1-Kandidaten aus der Gruppe. Wer am Ende Übrig bleibt, kommt in die Popband, das eigentliche Endprodukt der Serie.

Die Jury[Bearbeiten]

Die Popstars-Jury besteht traditionell aus 3 Personen. Immer mit von der Partie ist Dettleff DIE! Soße, seinerseits Hupfdohlen-Dompteur im XXL-Format mit Hang zu cholerischen Wutausbrüchen, wenn sich die Kandidaten nicht gemäß dessen, was laut Marktforschung als "toll" gilt, verhalten (vgl. Individualismus). Die anderen Jury-Mitglieder sind ebenso austauschbar wie die Kandidaten, daher variieren sie auch von Staffel zu Staffel.

Die Kandidaten[Bearbeiten]

Um bei Popstars erfolgreich zu werden, muss man gewisse Voraussetzungen erfüllen. Ob Sie (ja, Sie!) dazu geeignet sind, lässt sich ganz einfach feststellen: Füllen sie einfach diesen Fragebogen aus.


1. Kannst du 08/15-Lieder mit einer 08/15-Schon-tausendmal-gehört-klingt-bei-jedem-gleich-Stimme singen?

O Ja
O Nein

2. Hast du ein Gesicht wie jeder Trottel in der örtlichen Dorfdisko, so das es nicht auffällt, wenn man dich austauscht?

O Ja
O Nein

3. Kannst du doof grinsen?

O Ja
O Nein

4. Kannst du auf eigenen Stil verzichten, wenn sich damit Geld verdienen lässt?

O Ja
O Nein

5. Hättest du kein Problem damit, dein Privatleben der BILD zu offenbaren?

O Ja
O Nein

6. Bist du bereit, dich von minderbemittelten Jury-Mitgliedern anblaffen und überflüssigerweise fertig machen zu lassen, wenn du mal nicht den Geschmack der breiten Masse triffst?

O Ja
O Nein

7. Hast du einen Körper wie Barbie bzw. Ken?

O Ja
O Nein

8. Genügt es dir, Lieder zu performen, die andere für dich geschrieben haben?

O Ja
O Nein

9. Dasselbe mit Tanzeinlagen

O Ja
O Nein

10. Ist es okay für dich, das du nach spätestens 3 Monaten wieder so unbekannt bist wie vorher, abgesehen von gelegentlichen BILD-Spottkampagnen?

O Ja
O Nein

Wenn du mindestens acht dieser Fragen mit 'Ja' beantwortest, bist du geeignet und solltest mitmachen.


Sozialkompetenz dieses TV-Formates[Bearbeiten]

Wie bei allen gefühlt dreihundertsechsundachtzig Casting-Shows im deutschen Fernsehen, zeigt auch Pro7 mit der Sendung Popstars, dass große TV-Sender eine hohe soziale Verantwortung in unserem Staat besitzen und diese auch ernst nehmen. Die Sendung Popstars kann hierbei sogar als "Vorzeigemodell" für andere Casting-Shows genannt werden. Wie jedem inzwischen klar sein sollte, besteht der Großteil von Bewerbern und Star-Anwärtern in Casting-Shows aus den folgenden Gruppen:

  • Kriminelle und vorbestrafte Möchtegern-Gangster
  • Drogensüchtige und Ex-Junkies
  • Langzeitarbeitslose und ALG II-Empfänger
  • Grenzdebile Jugendliche ohne Schulabschluss
  • Prä- und postpupertierende Kiddies
  • Frustrierte und chronisch unterhopfte Hausfrauen
  • Leute mit sonstig eingeschränktem Intellekt
  • Leute mit mangelnder Sprachbegabung (inkl. Einschränkungen bei der Muttersprache)
  • Aggressive
  • Selbsternannte Schönheitsidole

Das Problem bei all diesen Menschen bzw. Gruppen: Eine Integration in die Gesellschaft ist kaum umsetzbar und in vielen Fällen zum Scheitern verurteilt. Die Gefahr, dass solche Leute Amok laufen, rechtsextremen und/oder terroristischen Organisationen beitreten, illegale Haschisch-Plantagen anbauen, eine Hello-Kitty-Sekte gründen oder versuchen eine Brust-OP in Eigenregie durchzuführen, ist nicht zu unterschätzen und sollte zwingend ernst genommen werden. Casting-Shows wie Popstars können daher auch als Integrationsprogramm betrachtet werden, die den oben beschriebenen Menschengruppen ein Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen. Insbesondere "Popstars" muss hier löblich erwähnt werden, da in dieser Show zweifelsohne die absoluten Härtefälle von der Straße "gecastet" werden.

Der Streit um den Sendeplatz[Bearbeiten]

Wie schon erwähnt, wurde Popstars anfangs von RTL II ausgestrahlt. Da der Sender allerdings viele empörte Zuschriften von Zuschauern erhielt, welche sich beschwerten, warum bitte solch ein intellektuell anspruchsvolles Programm um die Zeit, zu der der durchschnittliche RTL II-Zuschauer seinen Schönheitsschlaf beendet hat, ausgestrahlt wird. Aufgrund dieser Überbeanspruchung der Zuschauer verlor RTL II viele Zuschauer an 9Live. Pro7 nahm die Gelegenheit wahr und kaufte die Rechte an der Sendung auf.

Genauso wie DSDS ist auch Popstars billig gemachtes Plattenbau-TV für Menschen mit Kader Loths IQ. Im Gegensatz zu DSDS gibt es bei Popstars aber nicht einmal genug Einzeller,die sich diesen Hirnschmalz freiwillig ansehen. Aus diesem Grund wechselt von Staffel zu Staffel das "Motto" der Show,unter dem der Stammmaximalpigmentierte D! mit zwei weiteren verkorksten B-Promis wie Michelle Leonard talentlose metrosexuelle Mainstream-Rosettenschlecker sucht, denen unter Buh-Rufen des Publikums primitive Bandnamen wie "Some and Any" verliehen werden.

Siehe auch[Bearbeiten]