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Urinal

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Klare Männersache

Das Urinal ist ein Gerät, das genau wie Sportwägen, Bier und Fußball, ausschließlich für Männer gedacht ist und stellt somit das krasse Gegenbeispiel zum Frauenparkplatz dar. Das Urinal ist einer der wenigen Orte, an dem der Mann noch Mann sein kann und seinen natürlichen "im Stehen pinkeln" - Trieb frei ausleben kann.

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Das Urinal findet man ausschließlich auf Männertoiletten. Es hängt in etwa auf Hüfthöhe, dies erleichtert das Treffen in die breite, oft runde Öffnung. Es ist meistens in Gruppen von mindestens drei Urinalen anzutreffen.

Begriff und Geschichte[Bearbeiten]

Das Urinal wurde 1267 v.Chr. erfunden und wurde damals „Inal“ genannt. Aufgrund des Alters des Urinals (fast 3300 Jahre) wurde es im späten 18. Jahrhundert dann zum „Ur-Inal“ (kurz: Urinal) umbenannt. In der Anfangszeit durften nur die Männer das Urinal benutzen. Als die Frauen dann später durch den Gesellschaftswandel erreicht haben, dass sie ebenfalls die Urinale benutzen dürfen, stellte es sich schnell heraus, dass sie auf der schrägen Kante „in der Regel“ abrutschten. Somit stand der Erfindung der Toilette um 200 v.Chr. nichts mehr im Wege. Das Urinal stellt bis heute eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit dar.

Das Urinal heute[Bearbeiten]

In der heutigen Zeit hat das Urinal in der Männerwelt einen besonderen Stellenwert eingenommen, da es eines der wenigen Dingen ist, die bisher vor der Emanzipation verschont blieben. Dieses Phänomen wird in der heutigen Gesellschaft oft unterbewertet. Vor allem für schwache Männer ist es wichtig auf dem Intergeschlechtlichen Verdrängungsmarkt einmal das Ruder in der Hand zu haben.

Benutzung und Kommunikation[Bearbeiten]

Typisches Ergebnis, wenn Mann beim Pissen nicht die Schnauze hält.

Üblicherweise herrscht auf einer Männertoilette Totenstille. Im Vergleich zur Frauentoilette findet hier keinerlei Kommunikation statt. Nicht mit den Augen, nicht mit dem Mund oder sonstigen körperlichen Bewegungen. Lediglich die Hände halten das beste Stück ihres Besitzers streng geradeaus in Richtung Urinal (in angetrunkenem Zustand auch mal daneben). Der Blick ist frei geradeaus auf die knapp 20cm entfernte Wand gerichtet. Es herrscht äußerste Konzentration. Auch der üble Gestank, der gewöhnlich auf diesen Örtlichkeiten anzutreffen ist lenkt nicht vom Genuss der Situation ab. Gelegentliches schielen auf die Längen der Nachbarn wird zwar oft als unhöflich empfunden, ist aber nicht unüblich.

Ausnahme[Bearbeiten]

In Diskotheken findet auch auf Männertoiletten Kommunikation statt. Meist jedoch nur unter stark alkoholisierten Männern, aber dann auf extensiver Art und Weise. Hier ist alles erlaubt und möglich. Die Kommunikation findet durch sprechen (hier:lallen), mit Fäusten, Waffen oder ähnliches statt.

Vorteile der Urinalbenutzung[Bearbeiten]

Unbenutztes Urinal, leicht an der weißen Grundfarbe zu erkennen.

Das Urinal ermöglicht es dem Mann sich im Stehen (und nur im Stehen meine Damen) seines Urines zu entledigen. Somit ergeben sich erfahrungsgemäß folgende Vorteile:

  • Im angetrunkenen Zustand urinieren, bei gleichzeitigem Anlehnen an der Wand mit beiden Händen und Kopf.
  • Kotzen und urinieren gleichzeitig, ohne sich (im Vergleich zur sitzenden Variante) in die herunter gelassene Hose inklusive Unterhose zu übergeben. (Leider muss man im direkten Anschluss, nach dem Anziehen der Hose, auf die wärmende Eigenschaft des Erbrochenen am Gesäß verzichten.)
  • Die hygienischen Anforderungen werden erzielt und somit die Infektionsgefahren einer Bahnhofstoilette auf ein Minimum reduziert, da man sich nicht mit dem nackten Arsch auf eine grob verunreinigte Toilette setzen muss.
  • Die Zielsicherheit wird erhöht, da sich das Becken wesentlich näher an der Harnröhrenmündung befindet als bei einer herkömmlichen Toilettenschüssel. Daraus resultiert ein angenehmerer Reinigungsprozess.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]