Pille

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So klein, so bunt, so tödlich: Pillen sind schön.

Eine Pille ist eine mit Kleistermasse zusammengefügtes Pulver, das Menschen sich - freiwillig oder auf Anordnung eines Experten - in den Schlund schieben, um eine Veränderung des geistigen oder körperlichen Zustandes zu erreichen.

Grundlegendes[Bearbeiten]

Pillen werden sowohl in der Medizin, im Drogenmilieu als auch in der Astronomie eingesetzt. In der Regel führen Pillen schnell und zuverlässig den gewünschten Effekt herbei, setzen sie allerdings periodisch außer Kraft. Oft muss man zusätzlich mit nicht angestrebten Reaktionen rechnen - sogenannten Nebenwirkungen. Diese führen von Haarausfall, über Gewichtszunahme, über Ausfluss und Leberzirrhose bis hin zum sicheren Tod. Meist wird jedoch auf einem der Pillenpackung beigelegten, in Altgriechisch oder in der Juristensprache verfassten Bekennerschreiben darauf hingewiesen.

Anwendungen[Bearbeiten]

Suizid-Kügelchen gibt's in jedem Oddo-Katalog
  • Krankheit und Schmerzen - das klassische Einsatzgebiet der Pille. Frauen beginnen ab dem 9. Lebensjahr, Männer spätestens ab dem 40. mit der Einnahme. Das Verhältnis zwischen Alter und der Zahl eingenommener Pillen steigt immer proportional: Pro Jährchen ein Kügelchen. Da das zu schluckende Objekt oft bitter schmeckt, wird es bunt angemalt, damit es wenigstens schön aussieht, wenn es schon den Brechreiz aktiviert.
  • Techno-Szene - Das Herunterschlingen von Pillen ist grundlegende Aufnahmebedingung in jedem Schuppen, in dem sich geistig verwirrte Teenager dem lieblichen Klang pulsierender Kettensägen hingeben. Die meist mit einem E (steht für Ekelmasse) bedruckten Nahrungsergänzungsmittel erhöhen den Spaß beim Tanzen und der darauffolgenden Beerdigung. Im Techno-Sektor eingenommene Pillen sind oft Importe - sie stammen aus den Kellerlabors im Bandenkrieg unterlegener Exil-Kolumbianer oder direkt aus den Chemiekästen der japanischen Aum-Sekte.
  • Raumfahrt - Astronauten sind gezwungen, ihre gesamte Nahrung an Bord eines Raumschiffs in Pillenform einzunehmen, da die Schwerelosigkeit ihnen jeden Molkedrink aus der Flasche saugen und den Quantencomputer damit besudeln würde. Für das Wohl der Weltraumhelden hat die beliefernde Industrie eine unermessliche Fülle von Geschmacksrichtungen erfunden. Hähnchen-, Rhabarber- oder Fäkalgeschmack - der moderne Vakuum-Vagabund muss auf kulinarischen Genuss auch im asbestverseuchten Anzug nicht verzichten.
  • Ernährung - Weil zunehmende Dekadenz und Bewegungsscheu immer mehr Menschen davon abhält, auch nur zum Lidl zu schlurfen und ein paar genmanipulierte Bananen zu erstehen, werden lebenserhaltende Substanzen wie Vitamine]], Mineralien oder Nikotin ebenfalls pillenförmig angeboten. In weiten Teilen der Gesellschaft ist es so jederzeit möglich, den beim Gang zum Kühlschrank entstehenden unnötigen Kalorienverbrauch zu vermeiden. Besonders praktisch ist die Kombination mit Schmerztabletten: Alkohol und Aspirin gelten als einander perfekt ergänzende Stimulatoren.
  • Wunderpillen - Diese vereinen alle oben genannten Punkte. Ein bekanntes nordkoreanisches Beispiel ist die Wunderpille Kuhdung-2.

Seltenere Erscheinungsformen[Bearbeiten]

  • Auf das Weltall durchschweifenden Sternenschiffen kann die Pille menschenähnliche Form annehmen. Ihre zum Ableben führenden Nebenwirkungen bleiben dabei erhalten (-->"Er ist tot, Jim!")
  • Der wohlgemeinte Versuch, auf Pillenkonsum gänzlich zu verzichten, hat in vielen Kulturen zur unkontrollierten Vermehrung der Gesamtpopulation geführt. Pillen leisten daher nicht nur einen unschätzbaren Beitrag zur Versorgung der Pharma- und Friedhofs-Industrie, sie schützen die Erde auch vor Übeln wie Überbevölkerung und indischen Rosenverkäufern.

Siehe auch[Bearbeiten]