Paradoxon

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Das Wort Paradoxon bezeichnet verschiedene Dinge: Frauen, Karl Moiks Deo-Spray, einen fahrenden Trabbi, eine Kuh, die einen Ochsen durch ein Bullauge anstiert oder die Vorstellung, dass sich zwei Trinker zur selben Zeit am selben Ort aufhalten. Außerdem und vor allem bilden ein Paradoxon zwei Dinge, die sich gegenseitig widersprechen, die also eigentlich nicht möglich sind (ein sogenanntes Oxymoron) oder ein Zustand zeitlicher Ungereimtheit, z.B, wenn man aus Versehen schon wieder in der Vergangenheit seinen Opa umgebracht hat, um dann festzustellen, dass es einen im Hier und Jetzt sowie im Dort und Dann nicht mehr gibt. Da Nichtexistenz aber Zeitreisen relativ schwierig macht, wird man seine liebe Mühe haben, in der Vergangenheit seinen Opa umzubringen und so weiter und so fort..

Trivia[Bearbeiten]

Dem gelernten Chemiker fällt direkt ins Auge, dass es zwar sowohl Paradox als auch Orthodox gibt, aber kein Methadox. Auf den ersten Blick paradox, bis man erfährt, dass da nur ein Druckfehler vorlag. Leider wurde dieser bereits von der BILD blindlings nachgedruckt, weil Lektoren... wozu, die Käufer können ohnehin nicht lesen. Deswegen heißt das Zeug auch heute noch Methadon.

Beispiele[Bearbeiten]

Oxymoroi[Bearbeiten]

Typische Beispiele sind "Bösartig, Freier Christ, Kalte Glut, Eine gerade Kurve, Techno Musiker, Ehrliche Politiker, Volles Leergut, Datenschützendes Google oder gar Funktionierendes Windows. Gegen ein Oxymoron kann das kleine Bindewort "nicht" wahre Wunder wirken.

Sonstiges[Bearbeiten]

Als berühmtes klassisches Paradoxon ist die Geschichte von Achilles und der Schildkröte bekannt. Sie besagt, dass Achilles die Schildkröte nicht überholen kann, weil er als gesponserter Hochleistungsathlet mit zu vielen Werbeunterbrechungen antreten muss. Ferner ist die Schildköte natürlich gedopt (Medikamentenlager unter dem Panzer).

Wer eigene Paradoxa schreiben möchte, macht es am besten wie in diesem Gedicht.
Pergamentrolle.png

Dunkel war's, der Mond schien helle
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als ein Wagen blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschossner Hase
Auf der Wiese Schlittschuh lief
Und auf einer blauen Bank
die Rot gestrichen war
saß ein blondgelockter Knabe
Mit kohlrabenschwarzem Haar
Neben ihm 'ne alte Schachtel
zählte kaum erst 15 Jahr';
und sie aß eine Butterbrot,
das mit Schmalz bestrichen war.
Und droben auf dem Apfelbaum,
der gelbe Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.
("Volksthümliches aus dem Königreich Sachsen". Auf der Thomasschule Bd. 1. Leipzig: Teubner, 1898.)

Siehe auch[Bearbeiten]