Ordner

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Ein handelsüblicher Ordner.
Auch ein Ordner.

Ein Aktenordner ist ein Ordner mit Akten. Obwohl. Bei manchen Beamten ist überhaupt garnichts drin. Ein Ordner verfügt über 2 Haken in einer Mitte und so einem Klemmdingen. Er belegt Platz eins der am häufigsten benutzten Mordwaffen im Büroalltag.

Unter Nutzen Gelistetes[Bearbeiten]

Er dient 4 bestimmten Gesichtspunkten (chronolibetisch, alphabetisiert, und thematisiert sowie dienlich für eine Sexunterlage) In einem Ordner ist eine sortierte Sammlung von Pornoseiten, der Kündigung, und natürlich der Bedienungsanleitung einer Kaffeemaschine. Blätter werden vor dem Abheften erst mal weggeschmissen, nachdem man überlegt: Ach die brauch ich ja doch noch. Vor dem Abheften kommt das Lochen vor dem Lochen kommt das Knicken. Jetzt gibt es ja auch schon den ersten Iron-Man-Marathon für Beamte. Da heißt es nicht Schwimmen, Laufen , Fahrrad fahren sondern Knicken, Lochen, Abheften.

Unter Mordwaffe Verzeichnetes[Bearbeiten]

Dadurch, dass die Ordner mit der Zeit immer schwerer wurden, stiegen auch die Möglichkeiten, einen Arbeitskollegen äußerst unglücklich zu Tode kommen zu lassen, indem man beispielsweise nur aus Versehen einen Aktenordner auf den Kollegen fallen lässt, während man diesen gerade in das zufällig extrem hohe Regal über dessen Kopf einordnet, wodurch der Ordner leider auf eine sehr hohe Geschwindigkeit beschleunigen konnte.
Durch Unfälle dieser Art, quillen bei der Polizei mittlerweile die Ordner mit Berichten solcher Todesumstände nahezu über, wodurch schon mehrere Male ein umfallender Aktenschrank ausversehen einen der Ordnungshüter zerquetscht hat.

Unter Funktionsprinzip Geführtes[Bearbeiten]

Die Löcher dienen dazu, das die Blätter bei Durchzug im Büro nicht wegfliegen. Die Blätter werden auf zwei dünne Stahldinger reingemacht und das Teil dadrunter wird runtergeklappt , so das alles zu ist. Die Stahldinger da, werden durch eine komplizierte Mechanik geschlossen. Aber kriegt man dann aber wieder auf.Da brauch man keinen Schlüssel oder so ein Schloss. Da macht man das Teil hoch und dann hat sich die Scheiße erledigt. Dann sind die Blätter quasi zum Rausholen verdammt. Der Ordner hat auf seinem Rücken ein sogenanntes Rückenschild. Wo soll es denn auch sonst sein. Bauchschild kann es ja nicht heißen. Oder hat man schon mal ein Bauchschild auf dem Rücken des Ordners gesehen. Wohl keiner. Vielleicht bei einem Konstruktionsfehler. Weiterhin hat der Ordner auf seiner Rückseite ein Griffloch das für überhaupt nix da ist. Das soll angeblich dafür da sein das man den Ordner schön schnell aus dem Regal ziehen kann. Ob man jetzt 5 Sekunden später ein Ordner rauszieht ist aber eigentlich scheißegal. Wohingegen die Zeitersparnis bei den neuen Leiht's Ordnern (bis zu 25% schneller!!!!) nicht zu verleugnen ist. Allerdings sollte man dann auch auf einen Hightech-Locher und ein bis zwei automatische Knick-Falzer umstellen, denn sonst ist der schnelle Ordner bald nicht ausreichend ausgelastet.

Unter Geschichte Erfasstes[Bearbeiten]

Ursprünglicher Aktenordner; heutzutage gebräuchlich unter dem Namen Schnellhefter. Bewegen tut es sich trotzdem nicht schneller.

Der Aktenordner wurde 1886 von Friedrich Soennecken erfunden; ursprünglich, um Akten abzuheften. Hierbei schoss er mit zwei Pistolen Löcher in einem exakten Abstand voneinander in das abzuheftende Blatt Papier und heftete dies im Aktenordner ab. Da die Erfolgsquote beim korrekten Durchschießen des Blattes ziemlich gering und eine Bürotätigkeit innerhalb von einem Monat noch vor den alten Gladiatorenkämpfen in Rom zu den tödlichsten Jobs im Alltag gezählt wurde, erfand Soennecken netterweise auch noch gleich den Locher. Innerhalb von sechs Monaten hat er damit zwei Dinge erfunden, die ihn so reich machten, dass er es sich den Rest seines Lebens leisten konnte, seine Blätter immer noch mit Pistolen zu durchschießen. Die Arbeiter konnte er ersetzen.
Je länger der Aktenordner auf dem Markt war, desto mehr musste er aushalten. Nach anfänglichen, im Vergleich zu heute mickrigen Anzahl an Blättern und sonstigem Papierkram, die in einem Aktenordner abgeheftet wurden, steigerte sich allmählich die Belastung. Der ursprünglich vielleicht nur wenige Gramm leichte, leere Aktenordner wurde immer voller und voller und wog dabei schon bald mehrere Kilogramm. Dabei riss auch schon mal der Ordner und die Massen an Blätter und Papier stürzten auf die arme Person, die den Aktenordner gerade hoch hob, um ihn korrekt in ein Regal einzusortieren. In der Regel musste dann der Krankenwagen gerufen werden, seltener auch das örtliche Bestattungsunternehmen.
Louis Leitz nahm sich dieser Problematik an und entwickelte stabilere Aktenordner, die nicht so schnell reißen konnten. Diese Art von Aktenordnern kennt man heute auch noch: Robuste Pappe oder Karton und drinnen Metallschienen zum ordentlichen Abheften. Dadurch wogen die Aktenordner im leeren Zustand vielleicht etwas mehr, aber sie fielen nicht mehr so leicht auseinander und konnten dadurch kaum noch jemanden aus Versehen erschlagen.

Unter Abstraktes Geheftetes[Bearbeiten]

Noch ein Ordner.

Der Begriff "Ordner" ist eigentlich irreführend, denn er TUT selbst gar nix (schon gar nicht ordnen, wofür man ihn eigentlich angeschafft hat). In ihm sieht's auch nicht immer so aus, wie man sich das bei einem Ordner vorstellt und schwer sind die Dinger, wenn sie mal voll sind, heidanei!

Ferner darf nicht verschwiegen werden, dass der deutsche Aktenordner nicht zuletzt deshalb heute ein so verstaubtes, vertrocknetes und farbloses Leben führt, weil er durch den Ami "Security"-Schrank abgelöst wurde. Was waren es doch noch für Zeiten, als schwarz gekleidete Muskelpakete mit der Rückenaufschrift "Ordner" unsere Stadien bewachten, unsere Demos begleiteten und unsere Wäsche sortierten... Vom Ordnungsamt einst eigens dazu versandt, unser Leben zu regeln, werden sie heute durch des Deutschen kaum mehr mächtige Security-Guards vom Typus "Du kommst hier ned rein" zu einer kärglichen Randexistenz im einstigen Bürokratieparadies Europas verurteilt.

Siehe auch[Bearbeiten]