Oper

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Eine Oper ist, wenn jemand einen Dolch in den Rücken kriegt und statt zu verbluten anfängt zu singen.

Sie ist eine Disco für Rentner, Tratschtanten, der Redlichkeit Angehörigen und Leute, die nichts mit ihrem Leben anfangen können. Der Oper ist nicht zu verwechseln mit dem Opa. Radikale Frauenrechtlerinnen fordern, zum Glück vergeblich, dass „die Oper“ ab jetzt „der Omer“ genannt wird.

Wo ist das und wer geht da hin?[Bearbeiten]

Die Oper spielt in Opernhäusern, auch Rentnerkino genannt. Opernhäuser sind die einzigen Gebäude, in denen man gleichzeitig zuhören und einschlafen kann. Meistens sind es die Rentner, die noch wach bleiben, weil die ja an so einem Blödsinn, der nichts auf sich hat, interessiert sind. Jugendliche sagen „Boar nä, nich schon wieder! Auf was haben wir uns da denn eingelassen“. Das kommt davon, wenn man auf seine Eltern hört. Aufgeweckte Erwachsene jedoch werden mit allen Sinnen die Vielfalt an schrägen Kostümen, Dissonanzen und Bühnenbildern genießen. Einige von ihnen, um die 50, fühlen sich an ihre rebellischen Zeiten erinnert, wenn sie in Strickpulli und abgewetzter Jeans in den Reihen Platz nehmen. Heute werden die Opera-Rebel-Fashion-Stücke von namhaften Modelabels, deren Geschäftsniederlassungen sich hauptsächlich auf der Münchner Maximiliansstraße (Walk of Shame) befinden, entworfen und hergestellt, sodass sich niemand mehr dafür schämen muss, ein Fashion-Rebel in der Oper zu sein.

Die Bühne und das Publikum[Bearbeiten]

Vorne auf der Bühne - wo auch sonst - findet die sogenannte Operation statt. Nicht zu verwechseln mit der Operette im Krankenhaus. Auf der Bühne steht so ein schwarz-weißer, also als Pinguin verkleideter Herr. Der singt die ganze Zeit den Buchstaben O, und sobald er aufhört, alle aufwachen und klatschen. Somit entkommt man der Gefahr, ausgebuht zu werden. Entweder alle klatschen, weil sie es mitbekommen haben, oder alle klatschen, obwohl sie gar nix mitbekommen haben. Der Vorhang fällt darum auch so schnell zu, dass man gar nicht in der Lage ist, geschweige denn Zeit hat, dem Operationär eine Tomate nachzuwerfen. Die Vorhänge sind rot, damit man die ganzen angeflogene Tomaten nicht sehen kann.

Schauspielerei[Bearbeiten]

Neben dem Gesang kommt es leider auch vor, dass nebenbei noch geschauspielert wird. Was die ganze Sache ja noch schlimmer macht als sie schon ist. Da ist schon der Gesang grausam, da muss man auch noch schauspielern. Männer tanzen in hellrosa Röckchen wie eine schwule Fee über die Bühne und singen komische Sachen wie „Ah, hallo Schatz, ich liebe dich!“ oder „Oh! Liebling, ich brauche dich!“. Dann gibt der Balletttänzer der Frau einen Handkuss, eine Fee kommt und wünscht ihnen viel Spaß in den Flitterwochen und schon ist die ganze Vorführung beendet. Sodass man am Ende überzeugt und selbstbewusst sagen kann: „Ja! Ich hab mein Geld für diesen Schrott ausgegeben!“

Herkunft[Bearbeiten]

Viele Opernhäuser kommen aus Italien und werden von der Mafia regiert. Das berühmteste Operndingsbums ist in Sydney und steht zufälligerweise auch da. Sydney liegt aber dafür nicht in Italien, sondern in Österreich, auch Austria genannt. Der Pate und Oberverbrecher Numero Uno der ganzen Mafia ist Luciano Luigi Giovanni Roberto Tommasi Giancarlo Eduardo Giuseppe Pavarotti. Er besingt seine Besucher mit irgend so einem Blödsinn, der weder italienisch noch deutsch ist. Und dafür bezahlen die Besucher Eintritt. Toll! Macht man das? Die Antwort: „Ja warum nich, is doch ganz witzig!“

Das beliebteste Stück[Bearbeiten]

Das beliebteste Stück, das in einer Oper gespielt wird, ist Das Phantom der Oper. Allerdings konnte man bisher die Handlung und den Ablauf nicht aufschreiben, da bislang alle Kritiker und Experten während der Vorführung eingeschlafen sind. Das muss man sich erst mal vorstellen! Darum handelt es sich bestimmt, und das ist bewiesen, um eine unvorteilhafte Vorführung. Allerdings verbirgt sich unter der Maske Luciano Pavarotti und nicht Sido.

Informationen[Bearbeiten]

Das Aufregendste und Spannendste ist das Applaudieren. Da alles in der ganzen Zeit so langweilig war, ist man so geladen froh, dass das Stück zu Ende geht, dass man doppelt so extrem klatscht wie sonst. Fazit: Je schlechter die Show, umso extremer das Klatschen. Für schlechte Opern werden gerne sogenannte Claqueure von der Bundesanstalt für Arbeit eingestellt, die nichts anderes zu tun haben, als zu klatschen (sog. Berufsklatscher). Das längste Klatschen dauerte 8 Monate, 27 Tage, 8 Stunden, 34 Minuten und 57 Sekunden. Das Stück hieß „Klatscht bis ihr hungert!“ und wurde vom Publikum falsch verstanden. Die haben dann wirklich alle geklatscht, bis sie verhungert sind. Heute ist dadurch aus dem Opernhaus ein Skelettmuseum entstanden.

Während der Durchführung darf keiner den Saal betreten oder verlassen. Die Tür ist abgeschlossen, da man beim Betreten des Saals sonst die ganzen Besucher aufwecken könnte. Merke: Solange die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht vorbei.

Auch die Waschmittelindustrie produziert neuerdings Opern, die man Seifenoper (engl. soap opera) nennt.

Beispiele[Bearbeiten]

  • Avantasia
  • Carmen - Georges Bizet
  • Die Zauberflöte - Wolfgang Amadeus Mozart
  • Die Fledermaus - Johann Strauss (ist eigentlich nur eine Operette, aber auch Minderheiten verdienen Aufmerksamkeit)
  • Der Fliegende Holländer - Raimund Wagner
  • Aida - Verdi
  • Nabucco - Verdi
  • Rigoletto (im Deutschen auch Riegelotto genannt) - Verdi
  • La Traviata - Verdi
  • L'elisir d'amore - Donizetti
  • La fille du regimént - Donizetti (komischerweise schrieben Italiener französische Opern‽)
  • La Gioconda - Ponchielli
  • La Bohéme - Puccini
  • Tosca - Puccini (Schon wieder)
  • Turandot - Puccini (asiatische Einflüsse; Vorläufer des Anime)