Onlinestar

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Nicht ganz so hübsch wie diese Gesellen, aber ähnlich begehrt, der Onlinestar

Der Onlinestar ist eine virtuelle Auszeichnung im Internetz, mit dem die wirtschaftlich am erfolgreichsten Webseiten ausgezeichnet werden. Der Award existiert seit dem Jahr 2000. Veranstalter sind selbstredend die Kapitalisten selbst in Kooperation mit einem Verlag, den niemand kennt, und dem unausweichlichen Bayernkönig Dr. Edmund Stoiber.

Prozedre[Bearbeiten]

Vorschläge für die besten Webseiten kann zwar jedermann einreichen, aber in der Endausscheidung werden nur die Webseiten der finanzstärksten Konzerne berücksichtigt. Die Jury besteht aus 40 Millionen Surfern, die sich naturgemäß am meisten für Anlageberatung, Alterskrankheiten und sozialpolitische Nachrichten interessieren. Hierdurch ist auf natürliche Weise von vornherein ausgeschlossen, dass all die langweilgen MP3- Spaß- oder gar Sex-Seiten überhaupt zur Abstimmung gelangen können. Nicht zu verleugnende Spaßseiten wie etwa die Wikipedia müssen zwar als Alibi einbezogen werden, kommen aber selten in die Endausscheidung und erreichen dann allenfalls den dritten Platz.
Um aber an der Abstimmung teilnehmen zu dürfen, muss der Delinquent zunächst eine umfassende Anmeldeprozedur durchlaufen. Hier muss man neben Alter, Telefonnummer, Monatsgehalt und eventuellen Vorstrafen natürlich auch eine echte E-Mail-Adresse angeben; diese wird nämlich dringend von den freundlichen Partnern des Onlinestar benötigt, die allen Menschen Gutes tun und sie daher völlig kostenlos über wichtige Gratisprodukte, wertvolle Gutscheine und interessante Gewinnspiele informieren möchten.

Damit sich mehr als die dreiundsiebzig regulären Internetznutzer an der Abstimmung beteiligen, locken auch die Veranstalter des OnlineStar mit attraktiven Preisen wie einem tragbaren Telefon, einer CD vom ADAC, einem runderneuerten Autoreifen aus dem Ostblock und sogar einer Hotelübernachtung mitten in Berlin.