Oida
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Ein vorzugsweise vom höheren Volk benutzer Ausdruck wie das norddeutsche Mann oder Mensch.
Direkt "übersetzt" bedeutet Oida soviel wie Alter. Die Entwicklung kann man folgendermaßen beschreiben: Alter -> Alder -> Alda -> Oida.
In den vergangenen Jahren hat sich "oida" als beliebteste Konjuktion der Jugendkultur etabliert. Statistischen Erhebungen zufolge wird „oida“ bereits 3,142mal öfter gebraucht als „und“. Das Oida dient als Satzverstärkungswort und kann sogesehen am Anfang und Ende jedes Satzes benutzt werden.
Oida ist nicht nur ein Wort, für viele Jugendlichen ist das eine Zwang. Sie sind schon abhängig davon, wenn sie nach einem Wort das "oida" nicht gebrauchen können, müssen sie sich als eine Ersatzbefriedigung eine Tschick anzünden. Oder sie rauchen sich ihre Lunge kaputt und sprechen fließend Oidamanisch (=neue Etwicklung der Osmanischen Sprache =Türkisch).
Beispielsätze eines typischen Idioten:
- "I schwör oida" (Ich schwöre bei Gott!)
- "Gib ma a Tschick oida" (Wärest du so nett, mir eine Zigarette zu geben, wofür ich dir überaus dankbar wäre?)
- "I hol meine große Brüda oida" (Ich bin im Begriff meine älteren Brüder samt deren Freunde her zu beordern)
- "Oida, hast du Problem?" (Treten im Moment etwa diverse Probleme auf?)
- "Schau mich an, wenn ich mit dir red Oida." gefolgt von: "Was schaust du so?"
- "Zeig ma deine Euter, oida!" (Könnten Sie mir bitte Ihre Brüste zeigen?)
Beispielsätze eines typischen Schichtlas:
- "Gehma Schicht oida!" (Wie wäre es, wenn wir jetzt in die Nachtschicht gehen?)
- "Gehma krochn, oida!" (Was hältst du davon, wenn wir krochn?*)
- "Hauma Tschuschn**, oida!" (Machen wir uns bereit, um Tschuschen** zu schlagen?)
- * Krochn = epileptische Bewegungen nachahmen, die einem Tanz ähneln sollen.
- ** Tschusch = Gastarbeiter aus dem Bereich des Balkans; von Schichtlan öfters gebraucht für sämtliche Migranten der letzten Generationen.
Auch Lesezeichen können sozial sein:







