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Nerdpol

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Autonome Provinz Nerdpol

Wappen

Wahlspruch: "1337 h4x0rs cr3w is pwn1ng j00!"
Amtssprachen 1337, Klingonisch, C++
Hauptstadt Noobenhausen
Admin Wigald Boning
1. Mod Bernhard Hoëcker
Staatsform anarchistische Forum-Monarchie
Nationalfeiertag 23.5., 13:37
Nationalheilige Nerður, Anoobis, St. Linus
Fläche 6,25%
Einwohnerzahl kommt auf den Server an
Demographie 99,9% Nerds (männlich), 0,1% Nerdinen (weiblich)
Währung 1 Nerdmark = 100 Nooblets
Zeitzone Kellerzeit (BT, basement time)
Nationalhymne Offspring: Pretty Fly for a White Guy
Kfz-Kennzeichen PWN
Internet-TLD ALLE
Vorwahl +sqrt(42)

Der Nerdpol ist halbseiden, dekadent, anrüchig, einschlägig verrufen und endlosen Spekulationen ausgesetzt. Dieser Artikel will - soweit möglich - mehr Klarheit in diese strittige Chose bringen.

Lokalisation[Bearbeiten]

Der Nerdpol ist keine Bezeichnung für einen Punkt des geographischen Koordinatensystems. Vielmehr dreht es sich, im allgemeinen Sprachgebrauch, um den nerdigsten Punkt der Erde. Es ist der Bezugspunkt für Nerds und ihnen ähnliche Daseinsformen. Als solcher bewirkt dieser eine magnetische Anziehung auf alles nerdige.

Erforschung[Bearbeiten]

Die Entdeckung und Erforschung des Nerdpols erfolgte in mehreren Phasen. Von 1820-1822 näherte sich Charles Babbage der Region. Jedoch mußte ein Jahrhundert vergehen bis Konrad Zuse, in seiner Expedition von 1934-1941, endlich auf den Nerdpol stieß. In der Folgezeit erfuhren Alan Turing, Howard Aiken, Tim Berners-Lee und andere illustre Abenteurer die nerdpolare Zone. Diese Reisen erbrachten einen Großteil der Informationen welche die öffentliche Meinung, für viele Jahre, beherrschten. Und doch blieb alles hinter dem Schleier der Ungewißheit - bis John Fitzgerald Byers, in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts, den Nerdpol in größerem Ausmaß wahrnahm und dokumentierte.

Natur[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Nicht weniger reichliches Forschungsmaterial gibt es über die Klimazonen durch Melvin Frohike, ein bekannter Cloud Reporter, der das Cluster als "rau", "gemäßigt herzlich", und "stabil bleibend trocken" protokolliert.

Flora[Bearbeiten]

Mit dem "File Tree" und dem "BlackBerry", zwei Gewächsen von eher künstlicher Natur, präsentiert sich die Vegetation als äußerst karg, doch dem speziellen Klima angemessen.

Fauna[Bearbeiten]

Am Nerdpol sind ausschließlich Pinguine heimisch, in deren Umgebung der Nerd sich pudelwohl fühlt und der behutsamen Pflege und Aufzucht von selektierten, eingeführten Tieren nachgeht. In erster Linie sind hier das GNU und das Perldromedar zu nennen, denn ein paar Huftiere bilden die Grundlage der nerdischen Volkswirtschaft. Nicht weniger bedeutsam sind diverse Subtypen des Geckos (z.B.: das K-Meleon). Aus dem Bereich der Suckertiere trifft man auf den Firefox oder das Iceweasel. Aus ornithologischer Sicht sind der Thunderbird und die Icedove mäßig interessant.

Der bekannte Jäger Richard Langly, der die Gegend in den tiefsten Tiefen durchmaß, will auf letzte Exemplare von Quagga und TeX-Löwe gestoßen sein. Diese galten als ausgestorben.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Volksgruppen[Bearbeiten]

Die Bevölkerung setzt sich (zu prozentual irrelevanten Anteilen) aus Nerds, Freaks, Kellerkindern, 1337 h4x0rs, Unixopis, Trekkies und MMORPG-Players zusammen; d. h.: meist setzen sie sich nicht zusammen, denn ihre Reviere und Lebensräume sind individuell weit gestreut. Diese Gesellschaft kennt nur drei natürliche Feinde: frische Luft, sauberes Wasser und Vitamine.

Als Randgruppe treten Noobs in Erscheinung, diese werden meist gepwned.

Aus reziprok-chauvinistischen Gründen steht (bzw. sitzt) ein überdurchschnittlich hoher männlicher Bevölkerungsanteil einem asymptotisch-proportionalen weiblichen Anteil gegenüber (bzw. weit weg voneinander). Im Klartext: Frauen sind höchst selten anzutreffen und werden - sobald sie sich als solche zu erkennen geben (die sogenannten IT-Girls) - zunächst mit Ungläubigkeit, dann mit Staunen und Bewunderung betrachtet. Ein weit verbreiteter Nachname für Frauen am Nerdpol ist .jpg.

Eine weitere wichtige Gruppierung sind Gnome (weiter unter "Wirtschaft").

Religion[Bearbeiten]

Die Unixoidisten sind die Paganisten des Nerdpols. Als politisches und geistiges Oberhaupt gilt ein zaubermächtiger Admin den die Gläubigen Root nennen. Dieser studiert, zum Zwecke einer theologisch begründbaren Kausaistik, regelmäßig die heiligen Schriften - die Man Pages. Ferner glaubt man an Elementale: "Daemonen" beschäftigen sich, im Hintergrund, mit diversen Aufgaben (Services, Systemdiensten) die einen Eingriff des Users unnötig erscheinen lassen.

Oft als größte religiöse Gruppierung angenommen (vor allem in ihrer Selbstwahrnehmung) sind die "Zeugen DOS'". Die abgehobenste Gruppe ist die (am wenigsten zahlreiche) Sekte der Applogeten. Es gab mehrere Gurus (deren individuelle Bedeutung sich innerhalb des einen oder des anderen Kreises erstreckt); namentlich genannt sind in den jeweiligen Katechismen: Uindos, Vindrolfr, Winduin, Windowen, sowie Macos und irgendeine Zahl dahinter. Alles in allem kann man sagen: einst hatte jede Glaubensgemeinschaft ihren Ursprung bei den Egomanen und wird, in grauer Nachzeit, ihre Erfüllung bei den Egomanen finden.

Kriminalität[Bearbeiten]

Kriminalität geht von einer Sekte - nämlich den "Anhängern des Wiki-Kults" - aus. Ihre religionsphilosophische Ausrichtung liegt irgendwo zwischen den Paganisten und den indischen Thug. Soziokulturell stehen sie zwischen den Zigeunern und den irischen schuheputzenden Leprechauns. Und um nicht mehr den, daraus resultierenden, Schwankungen des Alltags ausgesetzt zu sein, suchen sie eine konzentrierte Erfüllung als Kobolde des Wikiversums. In dieser Funktion sehen sie sich selbst als das Rückgrat jenes Sammelwerks konzentrierter Weitschweifigkeit - die (unter ihren Marotten leidenden) Schreiber sehen das gänzlich anders.
Statt Schuhe putzen die "Wikianer" (wie man sie kurz nennt; eine andere gängige Bezeichnung ist "Wriki": zusammengesetzt aus "Freak" und "Wiki", abgeleitet von engl. "wretch") Artikel und oftmals putzen sie sie weg; wenn nicht, dann drücken sie dem Text ungekonnt ihre persönliche Note auf oder entfernen Passagen mit der Begründung, der Text wäre nicht witzig; nicht selten tauchen eben diese "unwitzigen" Teile auf dem Schwarzmarkt auf.

Um dem aufkommenden Frust des jeweiligen Autors entgegenzuwirken, sollte dieser einen Pseudo-Artikel, der ihm nicht so wichtig ist, schreiben und das Augenmerk des Wrikis darauf lenken; so gewinnt er die nötige Ruhe für sein eigentliches Werk. Dieser Pseudo-Artikel sollte gleichsam umfassend ausgearbeitet sein, denn der Wriki ist mit seinem Löschfinger schneller als mit dem Kopf.
Doch Vorsicht! Sollte der/die/das Wriki die Täuschung durchschauen oder seine Bedeutung für das Allgemeinwohl nicht genug gewürdigt sehen, dann wird er/sie/es radikal. Explosionsartige Ausraster und ungerechtfertigte Vorwürfe gegen Autoren sind die mildeste Form des Protests.
Es sollen Wiki-Schreiber mit aufgeschlitzten Kehlen gefunden worden sein.

Politik[Bearbeiten]

Der Nerdpol ist eine autonome Region des Königreiches Noobien mit institutioneller Anarchie. Der Nerdpol ist mit dem skandinavischen Bund assoziiert.

Recht[Bearbeiten]

Auf Bundesebene wird der Nerdpol durch einen gottgleichen Admin repräsentiert, der sämtliche Rechte vergeben und nehmen kann. Auf föderaler Ebene gibt es die so genannten Mods, die größtenteils vom Volk (User) gewählt werden, in letzter Instanz aber vom Admin bestätigt werden müssen.

Die wichtigsten Rechte sind die Zugriffsrechte. Diese können für alle oder individuell geregelt sein und werden unterteilt in:

Eine bedeutende Gesetzessammlung ist die Netiquette die von jedem, außer dem Admin, befolgt werden muss. Verstöße gegen diese Gesetze sind - durch den Admin oder die Mods - im "Faithbook" kommentiert, von dem der Volksmund sagt: in diesem sind die Taten jedes Users niedergeschrieben.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Bereits in den frühen Jahren seiner Amtszeit förderte Uindos III den Bau eines umfassenden Netzes moderner Datenautobahnen und Datenbushaltestellen. Alle Pfade sind gut getaggt und auskommentiert; das garantiert eine rasche Belieferung mit Quellcode, Testversionen und anderer dringend benötigter Waren Warez. Es gilt der Linksverkehr; seltsamerweise kommt man, über kurz oder lang, doch an seinen Bestimmungsort - oder wie man hierzulande gern sagt: :"Alle Wege führen ins ROM."

Touristik[Bearbeiten]

Eine kurze Zeit lang konnte man mit "Apple Tours" Safaris in alle Regionen fahren. Doch in den meisten Bezirken sind Touristen weniger gern gesehen. Auf speziellen Wunsch sind weiterhin Fahrten zu berüchtigten Sehenswürdigkeiten, wie dem "Geekpoint Charlie", möglich.

Wirtschaft[Bearbeiten]

  • Der Nerdpol ist, seit Jahren, gut positioniert in Zucht und Export von Fail. Weitere Exportartikel sind jede Menge Open Source.
  • Wichtigste Importgüter sind Pizzen, Energy Drinks, Brillenputztücher und Humppa-Musik, wobei bei letzterem der wichtigste Handelspartner Metallien ist.
  • In der Vergangenheit hat sich erwiesen, dass der Nerdpol als Absatzmarkt für Körperpflegeutensilien, Sportgeräte sowie gesunde Lebensmittel völlig ungeeignet ist.

Technologie[Bearbeiten]

In Folge eines verbissenen Kampfes, an vorderster Front der modernen Computer-Technologie bestehen zu können, erfand Linus Torvalds (einer der wenigen Nerds mit halbwegs aussprechbarer Individualbezeichnung) ein eigenes Betriebssystem mit seinem eigenen Namen (halbwegs). Jedoch gibt es Einschränkungen, denn die Benutzung sei nicht jedem User angeraten, da die Funktionalität annähernd ausreichend für das spezielle Savoir-vivre jener Umgebung ist, denn dieses "Betriebssystem" ist nur eine geballte Ansammlung von selbstgeskripteten Treibern für jede erdenkliche, jede jemals geplante und jede kommende technische Apparatur.
Nichtsdestotrotz bringt Linux die volle Leistung wo das herkömliche Windows murkst - d. h.: wo Windows für sein Dateisystem Defragmentierungsprogramme bereitstellt, erklärt Linux die Fragmentierung zum Kern der (dem Betriebssystem innewohnenden) Philosophie.

Da viele Nerds gelernt haben, die Bequemlichkeit zu schätzen, fingen sie zahlreiche Gnome und Konquis und dressierten sie für die Bedienung ihrer Computer. In diesem Metier entwickelten sie eine regelechte Begabung, nur fehlt ihnen die Begabung diese in Talent umzusetzen.
Die Finanzierung des Nerdpols (Warum können Nerds sich immer die modernste Hardware kaufen?) bleibt weitestgehend unklar, denkbar sind Geldspritzen durch die "MPEG" (Mama & Papa Exchange Group).

Kulturähnliche Phänomene[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Das Nationalepos ist Unices von James Joystick auf 987 Disketten.

Film[Bearbeiten]

Der Nerdpol hat eine eigene Filmindustrie. Die Zahl der jährlichen Produktionen übersteigt nicht 12 Filme; das macht einen Film pro Monat und dient der Wärmeerzeugung durch die Mitwirkenden. Der 2005 gedrehte lustige Science Fiction-Film "Star Wreck: in the Pirkinning" absorbierte die bereitgestellten, finanziellen Ressourcen durch ein horrendes Übermaß an Special F/X und Alkohol (zwecks Wärmeerzeugung für die Mitwirkenden); den Rest des Jahres fror die Bevölkerung fürchterlich. Die mehrere Jahre währende Vorbereitung für "Iron Sky" - einer zweiten, oppulent ausgestatteten, Science Fiction-Parodie, deren Humor sich dem Publikum nur erschließt wenn man Nerd ist (oder Student), über Mondnazis - bringt die gesamte Region und (durch seine umfangreiche Förderung) Europa, im Jahre 2012, an den Rand des Eurorettungsschirms.

Sport[Bearbeiten]

Jeder Sport, der sich Tweak<Irgendwas> oder <Irgendwas>Tweak nennt, ist beliebt; hier geht es stets um die Optimierung von BIOS, Computer oder Betriebssystem. Tweak kommt von engl. 'to tweak' und meint wörtlich 'zwicken'. Am Ende erweist sich das "Tweaking" als höchst verzwickt.

Einer breiten Akzeptanz erfreut sich der E-Sport. Im Rahmen sportlicher Großereignisse (Treffen der Generationen) bildet ein Triathlon (Pong, Tetris, Moorhuhnschießen) den Höhepunkt.

Das Headbangen ist Volkssport; fast alle Volksgruppen kennen es - doch in der Ausführung kann es zu Varianz kommen. Gemischte Wettbewerbe (z. B. zwischen Hardrock- und klingonischen Headbangern) sind nicht ratsam.

Bedeutende Söhne des Landes[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Wo geht’s lang?