Mindesthaltbarkeitsdatum

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Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist eine Zeitangabe auf Lebensmitteln, die dem Verbraucher sagt ab wann er ein Lebensmittel wegwerfen kann, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

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Die selbsternannten Experten von Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.
Das MHD dieser Tomate ist leider nicht mehr lesbar

Geschichtliches[Bearbeiten]

Das MHD wurde eingeführt nachdem irgend ein schlauer Mensch herausfand, dass verpackte Lebensmittel länger haltbar sind und stark erhitzte Lebensmittel in Gläsern und Metaldosen sich noch länger lagern lassen. Durch das MHD sollte sichergestellt werden, dass Menschen keine verdorbene Nahrung zu sich nehmen. Zu erkennen, ob ein Lebensmittel noch genießbar ist war zu Beginn der Aufbewahrung in Dosen und Gläsern extrem schwierig, da durch die starke Hitze zur Abtötung von Bakterien das Produkt stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Also begann man zu erforschen, wie lange Lebensmittel in unter verschiedenen Lagerbedingungen haltbar sind. Man fand heraus, dass die Länge der Haltbarkeit von verschiedenen Faktoren abhängt:

Viele Personen starben bei dem Versuch, das maximale Haltbarkeitsdatum herauszufinden an Lebensmittelvergiftungen. Nach vielen Jahren des Forschens und Versuchens einigte man sich auf feste Werte zur Angabe des maximalen Haltbarkeitsdatums. Schnell setzte sich das Prinzip der Kennzeichnung von Lebensmitteln zur Vermeidung von Lebensmittelvergiftungen durch.

Ein MHD gab es zwar schon, als Lebensmittel noch unverpackt verkauft wurden, allerdings war dieses nicht schriftlich auf dem Produkt vermerkt. Man roch einfach daran um festzustellen, ob es noch genießbar war oder nicht.

MHD heute[Bearbeiten]

Nicht immer klar: MHD oder Legedatum?

Das MHD ist heute nicht mehr wegzudenken. Kein Lebensmittel kommt ohne diese Angabe aus. Die Angabe des MHD ist oft sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Oft befindet sich auf Lebensmitteln an einer gut sichtbaren Stelle ein Hinweis wie "Mindestens haltbar bis: siehe Boden/Flaschenhals". In einem Verbrauchertest fand eine Studie heraus, dass 95% der Verbraucher diesen Hinweis noch vor dem eigentlichen MHD sehen. Dieser Hinweis ist folglich vollkommen schwachsinnig, da man das MHD einfach an die Stelle dieses Hinweises setzen könnte.

Hinweis auf der Seite, MHD am Boden: WTF???

Im Supermarkt[Bearbeiten]

Bei der Wahl, welches Produkt der Verbraucher kauft, kommt bei den Auswahlkriterien das MHD an dritter Stelle, gleich nach der Art des Produkts und dem Preis. Da die Lebensmittelverschwendung in den letzten Jahren drastisch gestiegen ist, beschäftigen viele Supermärkte mittlerweile 1€-Jobber, die den ganzen Tag damit beschäftigt sind Lebensmittel aufzuspüren, deren MHD fast überschritten ist und diese dann stark reduzieren, um auch noch das letzte, fast für den Mülleimer bestimmt Produkt noch an den Mann/bzw die Frau zu bringen.

Umetikettierung[Bearbeiten]

Es wurden schon mehrere Fälle bekannt, in denen Supermärkte abgelaufene Fleischprodukte verkauften. Dies wurde in den Medien zu einem gigantischen Gammelfleisch-Skandal aufgeplustert. Glücklicherweise erkrankte niemand durch den Verzehr dieses Fleisches, da die Tiere, von denen das Fleisch stammte dermaßen mit Medikamenten vollgepumpt waren, dass die Verbraucher nach dem Verzehr sogar noch gesünder als davor waren.

Zuhause[Bearbeiten]

Die nicht-Überschreitung des MHD hat bei Hausfrauen hohe Priorität, schließlich möchte sie Mann und (falls vorhanden) Kindern ein schmackhaftes Mahl auftischen. Dass frische Produkte viel besser und gesünder schmecken, wird dabei vollkommen ignoriert. In seltenen Fällen verwenden Frauen absichtlich Lebensmittel, deren MHD schon lange überschritten ist, z.B. wenn sie vorhaben ihren Ehemann zu ermorden und das ganze wie einen Unfall aussehen zu lassen.

Containern[Bearbeiten]

Hippie auf der Suche nach Essbarem
War doch nicht essbar...

Viele Personen werfen Lebensmittel schon weg, sobald das MHD auch nur um einen Tag überschritten ist. Für sie steht das M in MHD für MaximalHaltbarkeitsDatum. Viele Supermärkte werfen Lebensmittel schon vor Ablauf des MHD weg, da sie der Meinung sind, Verbraucher kaufen keine Lebensmittel, deren MHD fast erreicht ist. Und hier kommen die Container-Plünderer ins Spiel: Einige Menschen (überwiegend Hippies, Vegetarier, Gesellschaftskritiker) suchen regelmäßig Mülleimer von Supermärkten auf um noch verwertbare Lebensmittel daraus zu entwenden. Das ganze Stellt eine Straftat dar. Wird eine Person beim containern erwischt, zahlt sie eine Geldbuße. Umfragen unter Container-Menschen haben ergeben, dass sie trotz der Geldstrafen mehr Geld durch containern sparen, als sie bezahlen würden, wenn sie die Lebensmittel kaufen würden. Das erklärt auch, warum diese Personen Wiederholungstäter sind.

Kritik[Bearbeiten]

Verbraucherschützer klagen allerdings die Lebensmittelindustrie an, weil nicht alle MHDaten nachvollziehbar sind. So wird z.B. für Salz ein MHD von max 2 Jahren angegeben, obwohl es davor schon unbeschadet Millionen von Jahren im Meer oder Salzstöcken darauf wartete, herausgelöst und verwendet zu werden und in all dieser Zeit keine Anzeichen von "Ungenießbarkeit" aufwieß. Gleiches gilt für Wasser (besonders das vulkansteingefilterte oder Gletscherwasser). Seit tausenden von Jahren ist das Wasser bzw. dessen Bestandteile schon in einem Kreislauf von Verdunstung-Regen-fließen im-Fluß/See/Meer-erneute Verdunstung-usw (und das ganze in in freier Natur) gefangen. Und kaum wird es in sterile Flaschen gefüllt, begrenzt sich die Haltbarkeit auf wenige Monate.