Mehl

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Mehl

Unter Mehl versteht man ein grobkörniges weiß-bräunliches Pulver. Kann überall auf der Welt gefunden werden; zur Förderung benötigt man aber gut ausgebildetes Personal, schweres Gerät und entsprechendes Startkapital.

Bedeutung des Mehls in Wirtschaft und Gesellschaft[Bearbeiten]

Mehlgewinnung verläuft heute über Tage und regenerativ , d.h. der Rohstoff ist erneuerbar, und wird nicht mehr wie früher üblich aus Rohkohle synthetisiert. Obwohl beim konventionellen Bergbau die Ressourcen sowohl zeitlich und als auch räumlich stark begrenzt sind, war deren Abbau lang Zeit profitabeler als die Mehlgewinnung, da man sich in der guten alten Zeit des entfesselten Kapitalismus noch nicht um etwaige Auswirkungen auf die Umwelt oder den Forderungen der anthrophogenen Masse (Arbeiter) nach humaneren Arbeitsbedingungen oder gerechter Entlohnung scheren musste. Deswegen konnte man im Zuge der industriellen Revolution aus Kohlen besser Kohlen machen, als mit Mehl.

Mehl wird aus frischen Kindern gewonnen

Dies sollte sich im Laufe der Zeit ändern: im post-industriellen Zeitalter des 20.Jh wurden die Rohstoffe immer knapper, außerdem verteuerte sich die aus ihnen gefertigte Produktpalette, weil Demokratie und Humanität patriarchalische, autokratische Herrschaftsformen ablösten und sich die Politik immer öfter in die wirtschaftlichen Angelegenheiten des borgouisen Kapitals einmischte. Nicht zu letzt deshalb konnte der Mehlbergbau nun endlich aus dem Schatten des konventionellen Bergbaus hervortreten und zu voller Blühte gelangen. Der verstorbene Sänger Falco thematisierte diesen Sieg der regenerativen über die fossilen Energieträger in seinem Song "Mutter der Mann mit dem Koks ist da" in der Zeile:"[...]Das schwarze Gold ist weiß geworden[...]"

Einsatz[Bearbeiten]

Folgendes kann man aus Mehl machen:

Man kann mit Mehl also sowohl Leben erhalten als auch effektvoll zerstören:

Nahrungsmittel/Stromerzeugung[Bearbeiten]

Die globale Mehlförderung produziert dermaßen viel Überschuss dass es zB in Kanada oder den USA so genannte Mehlkraftwerk gibt in denen Mehl bzw Getreide(unveredeltes Mehl) verfeuert werden. Mehl füllt den Magen und hält die Hütte warm, denn mit Mehl kann man sogar Brot(!) backen. Andern Orts herrscht ein nicht unerheblicher Mangel an Nahrung und Energie, doch obwohl die Menschheit bereits die technischen Fähigkeiten besitzt, dieses Gefälle auszugleichen, zögert man in den reichen Industrieländern, weil man in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem immer Verlierer bzw Mangel benötigt, damit man mit den knappe Gütern wirtschaften kann.

Sprengstoff[Bearbeiten]

Dies hat man in der 3.Welt schon längst geschnallt, deswegen wird das wenige Mehl welches man dort gewinnt zur Herstellung von Sprengstoff benutzt: Mehl, als Sprengstoff (als Trimehltrotoluol (T.M.T.) bezeichnet) entfesselt seine ungeheure Zerstörungspotenzial in Mehlstaubexplosionen. Die Mehlstaubexplosion ist ein altes Hausrezept das schon die Römer kannten. Im 2.Jahrtausend nach Christi wurde der Sprengsatz Mehl durch Schwarzpulver und anderen Sprengsätze verdrängt, doch erlangt er zB im Guerillakrieg neue Bedeutung: Che Guevara und Fidel Castor hätten Kuba nie ohne die mächtige Zerstörungskraft des Mehl befreien können und auch die Widerständler im Irak haben im Mehl einen Mächtigen Verbündeten gefunden. Ein erst kürzlich bekannt gewordene Vertreter dieses Retro-Trends ist der Terrorist Bernd das Brot, der vor allem mit Mehlsuppe als Sprengladung arbeitet.

Blick über den Tellerrand[Bearbeiten]

Auswirkungen auf Leben und Gesundheit[Bearbeiten]

1. Der Mehlwurm

  • Unter dem Ausdruck Mehlwurm versteht man eine minderjährige Person, die auf Grund ihrer Körpergröße besonders gut bei der Mehlförderung eingesetzt wurde. Heut zu Tage gilt Kinderarbeit in Europa als unfein, weswegen das Wort "Mehlwurm" einen anachronistischen Klang hat. Erstmals wurde das Beschäftigen von Mehlwürmern 1854 von Otto von Bismarck unter Strafe gestellt, als man bei der preußischen Armee feststellte, dass der prozentuale Anteil an ehemaligen Mehlwürmern der Rekruten, die untauglich und somit ausgemustert werden mussten, den Anteil an tauglichen Rekruten überschritt.
  • Mehlwurm wird seit neustem als Synonym für Punks verwendet: Denn der Mehlwurm ist wie die Zecke ein absolut sozial verträgliches Geschöpf und spiegelt somit den Wesenskern der Punks wieder.

2. Mehltau

  • Mit dem Begriff Mehlwurm verschwand auch der Begriff Mehltau aus dem Vokabular der Deutschen: Mehltau bezeichnet nämlich eine bösartige Erkrankung der Bronchien und oder der Sinusitis. Ähnlich wie bei Tuberkulose muss der Betroffene mehrmals täglich abhusten. Die Mehltau-Brocken unterscheiden sich jedoch im Erscheinungsbild von Tuberkulose-Brocken in Form und Farbe. Mehltau wird durch die kontinuierliche Inhalation von Mehl über einen längeren Zeitraum hervorgerufen.

Mehl in der Kunst[Bearbeiten]

Es ist umstritten doch es gibt Leute die behaupten das Mel in Melancholie, rühre von Mehl her. Dies ist durchaus vorstellbar: Von der Maloche im Mehlbauwerk musste man sich ja mies fühlen. Um diesem Gefühl Ausdruck zu verleihen prägte, wurde der Begriff Mehlancholie geprägt. Mehlancholie tritt sowohl in der Kunst, der Musik und auch der Literatur auf: Ohne Mehl hätte Ad Reinhadt niemals seine Black Paintings fabrizieren können, Georg Trakl nie "Herbst des Einsamen" fertig gestellt und der Musikstil Emocore wäre nur ein bloßes Gedankenkonstrukt geblieben. Na gut, vielleicht wäre das nicht so schlimm gewesen...

False Friends[Bearbeiten]

Es gibt im Gegensatz zu "Mehlancholie" einige Wörter bei denen die Silbe Mel keinesfalls von Mehl herrührt, als da wären

  • Melanie
    Es heißt eigentlich MÄH-lanie: Der Name wurde von einem heutigen Rasenmäherproduzenten, der anfangs des 16.Jahrhunderts schon Sensen herstellte, geprägt.
  • Melita
    Ganz klar ME-lita, umgangssprachliches (schottisch) Englisch für my litter = mein Müll: Vortreffliche Titulierung für schlechten Kakao: Man wird nicht high, also kann nicht fliegen. Mit my litter kann man aber auch das Auto, sein Leben oder die Frau/Freundin titulieren.
  • Melomanie
    Hierbei handelt es sich um eine krankhafte Affinität zu DieterBohlen-Produkten. Zwar kommt Mehl bewiesenermaßen auch in der Musik vor, doch kann der akustische Sondermüll von du-weißt-schon-wem nicht mal als Geräusch und schon gar nicht als Musik durchgehen.

Mehl in der Sprache[Bearbeiten]

umgangssprachlicher, weil bayerischer Ausdruck für elektronische (Kurz)mitteilung (auch SMS genannt) oder für elektronischen Brief (E-Mehl). In diesem Zusammenhang fällt häufig auch der Begriff "Mehlbox"!
Laut alten Überlieferungen aus asiatischen Räumen fand man heraus dass Mehl dort soviel wie "mehr" heißt (Zitat als das Mehl knapp wurde: mehl Mehl)!