1 x 1 Bronzeauszeichnung von Stirnwaffenträger

Max Mustermann

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Max Mustermann (* 8. August 1914 in Musterstadt, † 2002 in Musterdorf) war ein international gesuchter Urkundenfälscher und Scheckbetrüger. Er gilt als eine der populärsten Persönlichkeiten der Kriminalgeschichte.

Forscher vermuten in seinen noch unerschlossenen Kellergewölben unter der Villa Kuntermuster die weltweit größte Sammlung an Musterpapieren und Mustertexten. Er lebte mustergültig bis zu seinem Ableben im Jahre 2002 mit seiner Frau, der Personalausweisfälscherin Erika Mustermann, in einer Musterehe in Musterdorf. Unbestätigten Zeitungsberichten zufolge wurde er regelmäßig in Musterhausen und Musterdorf gesehen, als er Nachts um diverse Musterhäuser örtlicher Fertighausverkäufer schlich und Musterobst aus Vollplaste stahl. Mustermanns arbeitsloser Stiefbruder Otto Normalverbraucher kommt als einziger Bundesbürger exakt mit dem Geldbetrag aus, den die Bundesregierung nach intensiven Berechnungen Hartz IV-Empfängern zuweist und verbraucht demnach normal und angemessen, obwohl er mit Lieschen Müller in einer Bedarfsgemeinschaft lebt.

Späte Schaffensperiode[Bearbeiten]

Internationale Bekanntheit erlangte Mustermann, nachdem er Milliarden an Musterpapieren in der gesamten Bundesrepublik in Umlauf brachte. Trotz intensivster Beseitigungsmaßnahmen sind auf den Auslagetischen diverser Ämter, immer noch Musterpapiere zu finden. Das Bundesamt für Statistik rechnet mit einem Verseuchungsgrad von 0,5% aller Papiere, was etwa 23 Millionen Blatt Musterpapier entspricht. Diverse Oppositionsparteien kündigten während des Wahlkampfes zur Bundestagswahl 2009 an, man wolle

Mustermanns Nachfahren für diese Schäden zur Rechenschaft […] ziehen

Auf den parteiinternen Ausschüssen zum Bruch von Wahlversprechen wurde diese Forderung jedoch von allen Parteien 2010 wieder rückgängig gemacht.

Karriere[Bearbeiten]

Trotz seiner kriminellen Energie war Mustermann einer legalen Möglichkeit zum Broterwerb nicht abgeneigt. Sein kleinkariertes Denken verhinderte jedoch den Einstieg bei der Kommission zur Findung kryptischer Abkürzungen. 1999 schlug er sich selbst als Präsident des Deutschen Instituts für Normung vor, scheiterte jedoch fatal und mied anschließend das Licht der Öffentlichkeit.

Tod[Bearbeiten]

Am 24. Dezember 2002 rief die Familie Mustermanns einen Notarzt, nachdem Mustermann bereits längere Zeit in seinem Schlafgemach dahinskelettierte. Untersuchungen erhärteten den Verdacht von Freunden und Verwandten, er sei bereits im Frühjahr 2002 verstorben. Er erlag einer Überdosis Placebos. Ob es sich dabei um einen Suizid handelte, bleibt weiterhin im Unklaren. Doch nach offiziellen Berichten war er zum Zeitpunkt des Todes umgeben von teils zerrissenen und zerknüllten Entwürfen, die mit der Überschrift „Von Identität und Rollenzwang – Memoiren eines Durchschnittsmenschen“ betitelt waren.

Verwandtschaft[Bearbeiten]

Keinen Kontakt hatte Mustermann zu seinen vor Jahren ins Ausland ausgewanderten Verwandten John Doe, A.N. Other, Joe Bloggs, Pierre Dupont, Ann Onym, und Iwan Iwanowitsch Iwanow.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Gerüchteküche[Bearbeiten]

  • Max Mustermann besaß mehrere Geldbörsen, die er in einem mustergültigen Pilotenkoffer aufbewahrte. Allerdings befanden sich in diesen Ledertaschen keine Münzen oder Geldscheine, sondern nur wertlose, mit seinem Namen und seiner Anschrift bedruckte Plastikkarten.
  • Auch seine Frau Erika wird von der Regierung des Personalausweisbetruges bezichtigt. Unbestätigten Informationen aus einem Internetforum zufolge, lebt sie seit Mustermanns Tod in einer WG mit Hinz und Kunz in einem Erdloch, das in mustergültige Blumenerde gegraben wurde.
  • Es scheint, als wäre er als getarnter Scientologe unter den Menschen gewesen, um das Verhalten der ungläubigen Menschen in Verbindung mit Geld zu studieren.

Siehe auch[Bearbeiten]