Maquapischua

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Das Maquapischua (eigentlich aus dem quechua; Sprache der Inkas) war ein peruanischer Laufvogel, der im Andengebiet ansässig war. Die Inkas gaben ihm seinen Namen aufgrund des eigenartigen Rufes (maqua....maqua). Das Maquapischua ist leider ausgestorben. Das letzte Tier starb 1917 im Wuppertaler Zoo, weil ein kurzsichtiger Pfleger es für eine Schlange hielt und erschlug.

Aussehen[Bearbeiten]

Sein Federkleid war wie die Nationalfarben der Inkas regenbogenbunt. Aus diesem Grund wurde das Maquapischua von den Inkas sehr verehrt. Auf seinem Kopf trug es ein bunte Federhaube. Sein Schnabel war platt und länglich wie eine Schaufel.

Auftreten & Ernährung[Bearbeiten]

Man konnte es zunächst nur selten sehen (überwiegend in den Morgenstunden). Die Inkas zähmten es aber schnell, so dass es als Last- und Reittier eingesetzt wurde. Es ernährte sich am liebsten von den Blättern des Cocastrauches, aber auch von kleineren Insekten und Spinnen, die es mit seinem schaufelartigen Schnabel aufspürte und freigrub. Das Maquapischua fraß keinen Gurkensalat. Da das Maquapischua durch den Verzehr von Cocablättern ständig high war, kam es des öfteren zu Abstürzen in den Anden, was auch wesentlich zum Aussterben beigetragen hat.

Verhalten[Bearbeiten]

Das Maquapischua war sehr schnell. Es lief den gesamten "Camino del Inka" von Cusco nach Manchu Pichu in nur 6 Stunden. Wenn ein Maquapischua einen Fressfeind erblickte (z.B. einen Andenbreitmaulmolch oder ein Riesenlama), versuchte es, sich durch einen langgezogenen Zischlaut zu verteidigen. Der Gegner sollte dadurch in die Irre geführt werden und annehmen, das Maquapischua sei eine Schlange. Da der Habitus des Maquapischua aber in keiner Weise dem einer Schlange entsprach, ist dieser Trick meist mißglückt, was nicht unerheblich zum Aussterben der Art beitrug. Außer diesem Zischlaut, dem "maqua maqua" und einem flatulenzähnlichen Laut, dessen Bedeutung leider unbekannt ist, war das Maquapischua zu keiner weiteren Lautäußerung fähig.

Verwendung als Nutztier[Bearbeiten]

Vor der Erfindung des Esels wurde das Maquapischua auch als Last- und Reittier genutzt. Aufgrund seiner Kurzsichtigkeit kam es jedoch in der unwirklichen Bergwelt der Anden häufig zu Unfällen. Ein altes Inkasprichwort lautet deshalb: "Ist das Maqua erst erklommen, wirst du schnell zu Tode kommen!" Trotzdem vermissen die Nachkommen der Inkas ihr Nationaltier sehr und haben daher vor Kurzem die Stadt Wuppertal auf Schadenersatz verklagt. Die Forderung soll sich auf einen Beutel Glasperlen, zwei Flaschen Feuerwasser und einen fliegenden Bus belaufen. Die Stadt Wuppertal verweigert mit Hinweis auf das laufende Verfahren leider jegliche Auskunft.