Makrele

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Zweisaitiges Musikinstrument aus der mikronesischen Inselwelt. Hierzu wurde eine getrocknete Kokosnuss-Schale (Klang- und Resonanzkörper) mit einem ca. 90 cm langen Bambusstab (Hals) verbunden. Als Bespannung dienten zwei PulaPula-Fische, die entgrätet in eine Kräuterlösung gelegt und anschließend getrocknet wurden. Nach diesem Fermentationsprozess konnten die Meeresbewohner auf unterschiedliche Längen gespannt und am Instrument befestigt werden. Das Plop-Plap Geräusch der Makrele diente als Grundlage vieler ritueller Musikstücke und fand sogar als Taktgeber auf Einbäumen bei kriegerischen Maßnahmen Einsatz.

Verbreitung[Bearbeiten]

Makrelenspieler versucht sich an der schwer zu spielenden Trikrele

Bis zu ihrer Entdeckung durch James Cook (einem Schiffskoch) 1698 blieb Mikronesien mit seinen Bewohnern und ihrem einzigartigen Musikinstrument endemisch. Die Besatzung des aus London gestarteten Schiffes (HMS Bounty) war betört vom Klang dieses einfachen Instrumentes und nahm lieber als sonst üblich die eigenwilligen Klanggeräte statt der Eingeborenen-Weibchen mit an Bord. Wie aus Cooks Logbuch zu ersehen, erwies sich das als fataler Fehler, denn es führte bei der Weiterreise zur berühmten Mutation auf der Bounty, bei der die Mannschaft dem Wahn verfiel, vor Australien auf einem Riff strandete und auf dem 5. Kontinent als Alkoholiker elendig starben.
Von Australien setzte die Makrele ihren Siegeszug über London, Paris und Wien bis nach Amerika fort. Sein Einfluss auf die heutige Jazz-Szene ist unter Musikwissenschaftlern unbestritten.

Weitere Einflüsse[Bearbeiten]

Die Makrele ist heute stilrichtungsbestimmend in der sogenannten atonalen Zwei-Ton-Musik. Diese vom deutschen Klangkunst-Theoretiker und Klempnermeister Armand Schultz 1907 ins Leben gerufene Richtung sah vor, auf Noten zu verzichten und eine Partitur nur aus zwei Zahlen (1 und 2) schaffen. Für die Trikrele existieren zudem noch in der Partitur (da die Trikrele ja vier Fische hat) die Zahlen 3 und 4. Die rhythmischen Folgen (etwa das bekannte Plap Plap Plop Plap Plap aus Schultzes „Freude, Sonne und Glas“ von 1911) wurde von Mahler bis Ravel in ihre zeitgenössischen Stücke integriert.
Später (ab 1935) folgten mehrstimmige Makrelen-Kompositionen, die häufig als Tonspur bei Pferderennen im neu aufkommenden Tonfilm eingesetzt wurde.
1949 entstand das Leipziger Makrelen-Quintett unter der Leitung von Heribert Gummi, 1958 das Moskauer Makrelen-Orchester (Orchestra Ideologique Makrealis Moskau), das bis zur seiner Welt-Tournee 1967 bestand. Danach zerfielen diese musikalischen Gruppierungen.
Neuzeitig findet die Makrele in populärer Musik wieder Einzug. Gruppen wir Blur, Oasis und Linkin Park entdeckten das Instrument für sich und stimmten ihre Kompositionen darauf ab.

Makrelenartige Instrumente[Bearbeiten]

Trikrele – ähnlich der Makrele, etwas größer, jedoch mit vier Fischen bespannt.
Makraka – eine mit getrockneten Fischaugen gefüllte Kokosnuss. Wird als Rassel eingesetzt.
Makongo – Trommelartiges Instrument, bei dem Fischhaut über einen Bambusstumpf gespannt wird.
Makrinelli - Zwei ausgehöhlte Kokosnusshälften werden gegeneinander geschlagen und als Becken verwendet.

Ähnliche Begriffe[Bearbeiten]

Makrele, die (macrelis macrelis). Ein in der Nordsee beheimateter Schwarmfisch, dessen bestechendste Eigenschaft sein eigenartiger Geschmack ist. Sein faseriges Fleisch findet Einsatz in der Makrelen-Marmelade und gilt in nordischen Ländern als beliebte Cocktail-Zutat. Leider ist das dort vorzufindende Trinkverhalten so stark, dass die Makrele durch Überfischung vom Aussterben bedroht ist. Bekannteste Gattung: die Träne (pölseris macrelis)
Siehe dazu: Die Makrele und ihre Verwandten - Fischiges aus kleinen und großen Gewässern.

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