Linksanwalt

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mad scientist caricature mirro.svg
Der folgende Artikel ist sehr BÖSE!

Der Artikel Linksanwalt enthält Spuren von Sadismus, Sarkasmus, schwarzem Humor oder sonstigen bösartigen Grausamkeiten.
Falls Sie diesbezüglich keinen Spaß verstehen oder Sie zart beseelt sein sollten, dann klicken Sie bitte hier drauf. Sollte sich jemand durch diesen Artikel (oder durch Teile davon) gestört fühlen, so soll er dies bitte in der Diskussion eintragen.

Gezeichnet, das Ordnungsamt der Stupidedia
Mad scientist caricature.svg

Ein Linksanwalt (nicht zu verwechseln mit Rechtsanwalt) ist ein Wesen, das in Gerichtsgebäuden sein Unwesen treibt. Entgegen seiner Berufsbezeichnung ist er meist kein Kommunist, sondern im Gegenteil höchst bürgerunfreundlich und bevorzugt dunkle Klamotten.

Jobbeschreibung[Bearbeiten]

Die Tätigkeit des Linksanwalts gleicht im Groben der des Rechtsanwalts, allerdings mit einem extremen Unterschied in den Konsequenzen.

Konventionelle Anwälte empfangen ihre Klienten, beraten sie und verteidigen sie anschließend im Gericht. (Für einen ungefähren Ablauf siehe Richter Alexander Hold.) Der Linksanwalt hingegen suggeriert seinem Klienten zwar ein Bemühen, ihn aus dem Fall, so gut wie es geht, rauszuhauen und erledigt vor seinen Augen eine Menge Aktenarbeit.
Sobald es dann allerdings in den Gerichtssaal geht und das Verteidigerplädoyer folgt, springt der Linksanwalt auf und rezitiert mit breitem Grinsen alle Mordgeständnisse, die sein Klient vor ihm vor 24 Stunden abgelegt hat - simultan Kamerabilder und Tonbandaufnahmen des Gesprächs präsentierend. Und noch während der verblüffte Richter die Beweisaufnahme abbricht und sich gleich zur Urteilsberatung zurückzieht, beobachtet der sadistische Linksanwalt mit innerem Genuss, wie der völlig perplexe Angeklage heulend zusammenbricht, seine lebenslange Freiheitsstrafe schon vor Augen.

Klassisches Beispiel[Bearbeiten]

„Sehr geehrter Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren, nach reiflicher Überlegung hat sich mein Mandant nun dazu entschlossen, sich zu der ihm zu Last gelegten Anklage, den Baum seines Nachbarn illegal gekürzt zu haben, zu äußern. Er hat vor, ein Geständnis abzulegen.
Was? Nicht? Hoppla, dann war das ein Missverständnis!...
-Egal, er war's natürlich trotzdem. Dass er weiterhin nicht geständig ist, die Tat weiterhin nicht bereut und sich nach wie vor im Recht sieht, zeigt uns hier und heute ganz deutlich, aus welchem Holz er geschnitzt ist.
Ich denke auch, dass die Gegenseite da viel zu milde ist und beantrage daher, das Strafmaß auf fünfzig Tagessätze zu hundert Euro, dreihundert Sozialstunden in der hiesigen Grundschule – ja, ich weiß, dass Sie keine Kinder mögen, aber jetzt machen Sie sich doch nicht noch unbeliebter! – ach komm, und paar Wochen ins Gefängnis kann er wohl auch noch. Sagen wir mal sechs Monate. Ich muss mich als Anwalt schließlich auch an geltendes Recht halten. - Und die sechs Monate ohne Bewährung. Vielen Dank. “ – Linksanwalt in voller Fahrt

Hakenbeseitigungen[Bearbeiten]

Das hat auf Dauer natürlich zur Folge, dass sich die Unzuverlässigkeit des Linksanwalts herumspricht und keiner mehr einen Auftrag von ihm annehmen will. Ein geschickter Linksanwalt setzt daher Detektive ein, um private Geheimnisse der Angehörigen seiner Opfer herauszufinden und droht ihnen anschließend mit Veröffentlichung, wenn sie seine Arbeitsweise preisgeben (was meist auch funktioniert). Dann packt er die Geschichte in sein Archiv.
Wenn er dann irgendwann mal in den Ruhestand geht und den Rest seiner Tage in Island (oder noch weiter weg) verbringen will, leert er sein Archiv auf seinem Schreibtisch aus und schickt die zurückgehaltenen Geheimnisse trotzdem noch an alle Klatschpresse-Agenturen. Anschließend bestellt er sich ein Abo der BILD-Zeitung in sein zukünftiges Heimatland - mit der vergnüglichen Aussicht, sich damit bis zum Ende seines Lebens wohlig schaudernd an allen seinen bösen Taten ergötzen zu können, mit denen er soeben tausende Menschen ins Unglück gestürzt und zum Gespött ihrer Stadt gemacht hat.

Das Leben kann so schön sein...