1 x 1 Goldauszeichnung von Bernardissimo

Lifting

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Offizielles Logo der Extrem-Lifting-Weltmeisterschaften in Hollahütti.

Unter dem traditionellen Lifting versteht der normale Stupidedianer die laut der Süddeutschen Zeitung unbeliebteste Nebensache der Welt, zugleich auch eine alpine Tradition und eine an eine Extremsportart erinnernde Möglichkeit, seinen Körper unnötigerweise zu ertüchtigen. Lifting ist in weniger gebildeten Kreisen auch als Liftfahren oder gar Skiliftbenutzen bekannt, aber im normalen anglizismisch-germanistischem Sprachgebrauch ist Lifting bzw. Liften eingefleischter als diese meist hilflosen Beschreibungen der bemüht konservativen Deutschen.

Wie funktioniert Lifting?[Bearbeiten]

Man müsste die Frage anders stellen: Warum funktioniert Lifting nicht?

Um diese Frage aufzuklären, müssen erst die Entstehung und die Motive für eben jene Entstehung der Lifte und des Liftings erläutert werden.

Die Geschichte des Liftings…[Bearbeiten]

Solche Schilder sollen die Zugrichtung verdeutlichen, erwecken aber nur die geheimen Ängste jedes Skifahrers.

Die ersten pissten Pisten an Berghängen entstanden per Zufall und dank der Launen des Alpengottes Milka. Schnell bemerkten einige Ösis, dass man diese Pisten mithilfe zweier Bretter unter den Schuhen auf schnellem Wege herunterfahren kann. Die Faszination Skifahren war geboren. Doch ebenso schnell wurde festgestellt, dass es extrem anstrengend war, mit eben jenen Brettern unter den Füßen die Piste wieder hinauf zu steigen. Doch Probleme machen ja bekanntlich Erfinder. So wurden im späten 19. Jahrhundert erste Möglichkeiten entworfen, die Skifahrer die Pisten wieder hinauf zu bringen. Zuerst wurden mithilfe von Sklaven aus Liftenstein manuell betriebene Aufzüge errichtet, die jedoch nach der berühmten Aprilrevolte der Silvretta-Region im Jahre 1902 nicht mehr gestattet wurden. Statt liftensteinischen Sklaven wurden deshalb ab sofort nur noch finnische Sklaven verwendet, was sich bis heute durchgesetzt hat. Zusätzlich wurde im Laufe des Jahrhunderts die Aufzugsmethode möglichst anstrengender für die Sklaven gemacht, sodass heute folgende Liftarten bekannt sind:

  • Der Sessellift
  • Der Ankerlift
  • Die Gondel
  • Der Tellerlift

…und warum es nicht funktionieren will[Bearbeiten]

Lifting ist anstrengend. Sehr anstrengend. Daher ist Lifting nicht jedermanns Sache.

Der Vorgang des Liftings wird in 3 Abschnitte eingeteilt, die jeder für sich eine Tortur darstellen. Beim ersten Schritt muss eingestiegen werden.

Hierbei entstehen selten keine Probleme, vielmehr bettelt der wortwörtliche Einsteiger um ein vorzeitiges Scheitern. Eine Faustregel des Liftings ist daher:

Bei einem Einstieg gibt es keine Profis, hier ist jeder ein Einsteiger!

Der zweite Schritt wird ganz einfach Fahrt genannt, die Vorsilbe Höllen- wird bewusst weggelassen. Auch hier ist der Lifter wieder einmal zum Scheitern verurteilt.

Nach der Fahrt kommt der finale Schritt, der Ausstieg. Da hier nur in etwa 20% der Einsteiger ankommen, davon nur 5% lebend, muss der Ausstieg noch eine Überraschung parat haben. Und so kommt es dann auch.

Guide 4 Professional Lifting in most extreme Situationz[Bearbeiten]

Achtung! Folgender Teil ist mit österreichischem bzw. schweizerischem Akzent zu lesen, sonst macht es keinen Sinn! Dankchre!

So hieß der vom englischen Autor Michael J. P. Kackeboon Jr. herausgegebene Ratgeber für das Lifting mit allen Arten. Auszüge beschreiben nun die Gefahren, die auf Lifter warten.

Der Sessellift[Bearbeiten]

Aufbau: Ein schlecht gepolsterter Sessel ohne Armlehnen oder Stützfedern, der ausschaut, als ob sein Vatersessel etwas mit einem alten Fahrrad gehabt hat, rast mit einer schier unglaublichen Kraft flach von unten her auf den Skifahrer zu und trägt ihn entlang eines Seiles in einer Höhe von gefühlten 2 Kilometern wackelig und schaukelnd gen Gipfel.

Einstieg[Bearbeiten]

Zuerst muss der Fahrer langsam und gleichzeitig nicht zu spät oder gar schräg auf eine Fläche fahren, dabei ist zu beachten, nicht mit Mitreisenden zu kollidieren. Sessellifte haben Platz für 2-6 Personen, je nach Fülle können auch weniger Menschen transportiert werden. Also muss mit Vorsicht und ein bisschen Ellbogeneinsatz ein Platz in der Mitte der Fläche gefunden werden, da die mittleren Skifahrer die geringste Chance haben, hinauszufallen.

Nun kommt ein kritischer Moment. Der Sessel knallt in die Kniekehlen der Passagiere und zwangsläufig setzt sich nun jeder. Wenn Skistöcke mitgeführt werden, sollten diese besser nicht unter der Ärschen der Mitleidenden stecken bleiben.

Wer nun nicht richtig sitzt, dem kann nur Gott allein helfen.

Nun wird noch schnell der Bügel geschlossen, es muss auf das Vermeiden von Quetschungen und Abschnürungen der Luft- und Atemwege Wert gelegt werden.

Fahrt[Bearbeiten]

Die Faustregel der Fahrt mit dem Sessellift lautet schlichtweg: Nicht nach unten schauen.

Während der Fahrt müssen der eisige Wind und die möglicherweise kotzenden Mitreisenden ignoriert werden. Hilfreich dabei sind eventuell das Singen von Evergreens oder das langsame Urinieren in eigens dafür mitgebrachte Thermoskannen. Hin und herschaukeln sollte vermieden werden. Sollte ein Passagier unangenehm werden, empfiehlt sich der brutale Gebrauch der Skistöcke, falls mitgeführt.

Ausstieg[Bearbeiten]

Sobald der Sicherheitsbügel geöffnet wurde und nunmehr geatmet werden kann, muss man sich bereit machen, im richtigen Zeitpunkt abzuspringen. Wenn der Platz nicht reicht, empfiehlt sich wieder einmal der gewaltsame Gebrauch der Skistöcke. Beim Absprung muss alles ergriffen werden, was sich anbietet, sowohl die Nachbarn als auch deren Skistöcke. Sobald gestanden wird kommt es auf die Fähigkeit des Einzelnen an. Räumt man zu spät das Feld kommt man möglicherweise unter den Lift oder wird von jenem mitgerissen und in der Seilwinde fleischwolfsähnlich erdrückt.

Wer nun noch steht, hat es geschafft und darf sich verdientermaßen selbst auf die Schulter klopfen, hierbei empfiehlt sich wie so oft der brutale Gebrauch der mitgeführten Skistöcke.

Der Ankerlift[Bearbeiten]

Aufbau: Ein Mörderbiest von Foltergerät an einem Seil geht dem Skifahrer an den Allerwertesten. Bei dieser Liftkonstruktion bleibt der Fahrer auf dem Boden der Tatsache, dass dies der schwierigste aller Lifte ist.

Einstieg[Bearbeiten]

Der Lifter muss schnell sein und darf absolut keine Hilfe erwarten. Auf eisigster Fläche muss er sich einen Weg durch ein gemein sperriges Drehkreuz bahnen und sich in eine parallele Position bringen. Nun wird von hinten her ein metallenes Etwas in Form eines Ankers auf ihn zukommen. Schafft er es nun, dieses zu Höchstgeschwindigkeit förmlich angestachelte Ding gleichzeitig zu ergreifen und unter sein Gesäß zu führen, hat er den Einstieg gemeistert, sofern er nun nicht das Gefühl hat, seine Kimme würde die Länge einer Gletscherspalte annehmen. Sollte dies der Fall sein, muss der Anker unter Schmerzen quergestellt werden. Bequemer wird es, wenn der Anker vorerst aus dem Anus genommen wird.

Fahrt[Bearbeiten]

Hier erweist sich die Fahrt als wahrhaftige Tortur. Auf dem Boden, der einer gewagten Eiscrème-Kreation mit Sülze stark ähnelt, muss nun mit Zickzacklinien riesigen Schlaglöchern und monströsen Eisklumpen ausgewichen werden. Dabei wird der Anker krampfhaft an das Gesäß gepresst. Fällt man nun, ist man verloren und muss sich auf eine mehrwöchige Wanderung einstellen, da die Ankerliftrouten dummerweise durch die reinste Pampa gezogen werden.

Faustregel: Augen offen halten!

Ausstieg[Bearbeiten]

Die Ausstiegsplattform liegt immer versteckt hinter einem Hügel, nun gilt also Reaktionsgeschwindigkeit. Der Anker muss blitzschnell unter ihrem Hinterteil weggezogen werden, nicht zu früh, sonst fällt man die gesamte Strecke wieder bergab hinunter, aber auch nicht zu spät, sonst schafft man den Absprung nicht mehr rechtzeitig und das Fleischwolfverfahren wiederholt sich. Ausgestiegen wird immer in einer anderen Richtung als gedacht. Wenn der Anker nicht losgelassen wird, reißt es einem die Arme ab, also Vorsicht! Nun muss nur noch das Feld geräumt werden, damit der nächste anfliegende Anker den Lifter nicht zerreißt.

Die Gondel[Bearbeiten]

Aufbau: Die wohl angenehmste Liftart, sofern man nicht unter Höhen-, Platz- und Angst vor potentiellen Vergewaltigern leidet. Eine kleine Kabine lässt den Passagieren gerade genug Zeit, die Ski in eine Halterung zu stellen und einzusteigen.

Einstieg[Bearbeiten]

Es bietet sich an, die Ski schon vor dem Betreten der Gondel abzuschnallen und zusammenzulegen. Dann darf man sich keine Zeit lassen, eben diese in eine der wenigen Halterungen zu stellen. Man springt danach noch schnell durch den immer kleiner werdenden Spalt der Kabinentür und darf sich nun auf eine entspannende Fahrt freuen.

Fahrt[Bearbeiten]

Entspannend, aber luftarm. Man muss sich die immer weniger werdende Luft gut rationieren, besonders wenn man zusammen mit 12 nach Moschus und Pizzakäse müffelnden Männern in voller Skimontur in einer Gondel sitzt.

Faustregel: Nur 2 mal in der Minute atmen!

Ausstieg[Bearbeiten]

Wenn die Tür sich öffnet: Raus! Nur raus! Und die Ski nicht vergessen, natürlich.

Der Tellerlift[Bearbeiten]

Aufbau: Der kleine Bruder des Ankers, will nicht nur an den Arsch sondern auch zwischen des Lifters Beine. Kein Anker mehr, nur noch eine runde kleine Scheibe.

Einstieg[Bearbeiten]

Sobald der Skifahrer sich wie beim Ankerlift auch in Position gebracht hat, muss die heranbrausende Stange ergriffen und um das Bein herum unter dem Schritt her an den Hintern geführt werden. Und das alles in einer extrem kurzen Zeit. Ohne Hilfe.

Fahrt[Bearbeiten]

Sollte es anfangen zu scheuern, ist die Haltung genau richtig. Wieder gilt es, den Gefahren im Schnee auszuweichen.

Faustregel: Nicht ablenken lassen!

Ausstieg[Bearbeiten]

Wer den Einstieg in der nötigen Zeit geschafft hat, muss den Ausstieg in der Hälfte dieser Zeit schaffen. Zuzüglich der Reaktionszeit und des Bremsweges. Sonst: Fleischwolf.

Der typische Extremlifter.

Lifting als Extremsport[Bearbeiten]

Verrückte Menschen sind nun in das Lifting-Fieber gekommen. Bei Extrem-Lifting oder auch Face-Lifting wird der Lift gezielt als absurdes Turngerät verwendet.

Face-Lifting basiert auf dem Schmerz, der durch das Benutzen eines Ankerliftes mit dem Mund statt mit dem Gesäß hervorgerufen wird. Der Sinn der Sportart ist bisher nicht aufklärbar. Beim Extrem-Lifting gelten Einfallsreichtum und Leichtsinnigkeit während der Fahrt. Sogar der irre Stunt, seine Gondelfahrt mit einem Düsenjet kollidieren zu lassen, ist bereits durchgeführt worden.

Zitate[Bearbeiten]

  • Anka Lift? Kenn i net!” - Bratzdie Lui
  • Hinter der Seilwinde kriegt man Hack für umsonst!” - Après-Ski-Weisheit
  • Mit Lifting kann ich im Moment nichts anfangen…” - Uschi Glas
  • Ankerlifting? I like that!” - Elton John
  • Ich habe mich noch nie liften lassen!” - Tatjana Gsell
  • What? Lifting? Oh… I always knew that I would be asked… yes, I did.” - Homer Simpson