Lernvermeidungssyndrom

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Das Lernvermeidungssyndrom ist eine klassische Schulkrankheit, von der schätzungsweise ca. 99% aller Schüler betroffen sind, bei denen das Bestechungsprogramm von Mama und Papa fehlgeschlagen hat, und die die Schule hassen.

Symptome[Bearbeiten]

Die häufigsten Symptome dafür, dass man das Lernvermeidungssyndrom hat, sind:

  1. Das erste Symptom ist ganz einfach: Ein Schüler, der normalerweise seine Hausaufgaben immer macht (meistens nie freiwillig), macht diese nach und nach weniger, weil man z.B. zu einem wichtigen Sofameeting muss, da im Fernsehen gerade etwas "viel" Interessanteres läuft als die blöden Hausaufgaben wie z.B. DSDS, American Idol, Spongebob oder irgendeine andere intelligenzschonendere Sendung.
  2. Die Hausaufgaben werden nur noch nach Lust und Laune gemacht. Nach dem Hinweis der Eltern auf die Hausaufgaben, bekommen diese meistens eine Antwort zu hören, wie "Ja, ich hab sie schon gemacht.", "Ich mache sie später", "Gleich nach dieser Sendung/Spiel usw... mache ich sie sofort" (natürlich zieht sich das über ca. 3-4 Stunden oder noch mehr in die Länge) oder "Nein, heute haben wir keine Hausaufgaben auf." (Obwohl einem der liebe Lehrer einen halben Mount Everest als Hausaufgaben mitgegeben hat). Die Eltern geben sich meist mit dieser Art von Antwort zufrieden.
  3. Nun verliert man auch endgültig die Lust, überhaupt noch dem Lehrer zuzuhören (wenn man es vorher überhaupt getan hat und der Lehrer keine Schlaftablette ist) und man macht im Unterricht weniger mit. Mittlerweile erledigt man seine Hausaufgaben nur noch einmal die Woche und dann auch erst, wenn der Lehrer mit einem lieb gemeinten Elternbrief und Anruf zu Hause droht (immerhin sollen die ja nichts merken). Die quälend langen Stunden vertreibt man sich mit beliebten Unterrichtsspieleklassikern wie z.B. Tic Tac Toe, Zettelchen schreiben, Bullshit-Bingo, mit der Verzierung seiner Hefte/ Blöcke/ Ordner, Schlafen (Achtung: Nicht bei Lehrern gedacht, die immer einen Blick drauf haben, der eventuell töten könnte. Tipp: Niemals direkt in die Augen sehen!)
  4. Nun wird es richtig ernst: Um dem Nervfaktor Lernen endgültig zu entrinnen, verweigert man den Schulbesuch (wenn man sich sehr lange Zeit weigert, in die Schule zu gehen, bekommt man die Polizei als Privatchauffeur!). Die Eltern erkennen nun was los ist, werden dementsprechend sauer weil man sich nicht so benimmt, wie sie wollen. Doch den Schüler interessiert sich schon lange nicht mehr dafür, was diese Sklaventreiber zu sagen haben. Er oder sie macht sowieso schon ewig was er / sie will. Bei diesem weit fortgeschrittenen Stadium des Lernvermeidungssyndroms ist es so gut wie unmöglich, noch irgendeine Form der "Heilung" hervorzurufen.

Behandlung[Bearbeiten]

Um das Fortschreiten dieser Krankheit zu verhindern, sind als aller erstes aufmerksame Eltern notwendig. Allerdings sind die meisten Eltern so sehr mit sich selbst, dem Job, mit Streitereien und anderem Kram beschäftigt, dass der kleine Sohn / die kleine Tochter völlig unter den Tisch fällt. Sollte dies dennoch vorhanden sein (was zu den absoluten Ausnahmefällen zählt), ist es notwendig sein Kind ganz genau zu kennen (hierbei sollte man bei der Lehrermeinung sehr misstrauisch sein, da diese sowieso jeden Schüler hassen und als störend empfinden). Empfehlenswert sind dann ein Sozialhelfer und ein Nachhilfelehrer (bei leichten Fällen), bei mittleren Fällen betreutes Wohnen und Nachhilfe und bei schweren Fällen fährt man das Kind lieber zur Schule (notfalls wieder der Privatchauffeur Polizei) und lässt ihm oder ihr ein GPS-Gerät in den sowieso schon halb leeren Schädel einbauen.