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Leonardo DiCaprio

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Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel behandelt die Person Leonardo di Caprio. Für die Automarke, siehe Leonardo di Caprio

Leonardo DiCaprio war schon immer ein sehr beinahe erfolgreicher Mensch. In der Schule wurde er mit großem Vorsprung vor dem Drittplatzierten zum stellvertretenden Klassensprecher gewählt. Auf der Highschool wurde er nur Zweiter beim Buchstabierwettbewerb, weil er das Wort "Scheitern" falsch buchstabierte ("Wir sind alle Gewinner, du bist zweiter Sieger, na!") . Doch von Niederlagen wie diesen ließ sich DiCaprio nicht davon abbringen, seinen Weg zu noch weitaus größeren Niederlagen zu beschreiten! Eine Niederlage im Finale eines Schulwettbewerbs war dem jungen Mann nicht genug, er wollte mehr! Um jedoch zu verstehen, wie aus dem Kind Leonardo der wohl bestverdienende und -aussehende Oscar-Nichtpreisträger Hollywoods des 21. Jahrhundert wurde, muss ein Blick in seine Vergangenheit, Kindheit und Jugend geworfen werden.

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Es war ein lauer Sommerabend, einer dieser Tage, an denen 27 Grad vorausgesagt wurden, das Thermometer aber nur auf 26 Grad kletterte. Einer dieser Tage, an denen man dem Bus noch zuwinken konnte und der Busfahrer losfuhr und zurückwinkte. Einer dieser Tage, an denen man die letzte Milchtüte im Laden erwischte, um daheim festzustellen, dass das Haltbarkeitsdatum schon lange abgelaufen war. Also einer dieser Tage, die nicht so erfolgreich wurden, wie sie es eigentlich werden sollten und wie es von allen vorausgesagt wurde. Ungeachtet der frühsommerlichen kalifornischen Kältewelle, es waren nicht mal 30 Grad, saß Irmelin Indenbirken-DiCaprio in einem blumenbedruckten Kleid auf der Terrasse und versuchte ihren Nachnamen auf das Klingelschild zu schreiben. Doch das Glück war ihr an diesem Abend nicht treu, zu lang ihr Name, zu klein das Schild. Bereits seit ein paar Wochen hatte sie sowieso schon eine Pechsträhne im Lotto. Als Ausdruck ihrer Stärke und Eigenständigkeit als zukünftige alleinerziehende Mutter, hatte sie ihren Geburtsnamen beibehalten, als sie Matteo DiCaprio 1973 in Los Angeles heiratete. In der Luft lag der süßliche Duft von frisch gemähten Marihuana, durchdrungen von der lieblichen Kinderstimme des Nachbarsjungen Rick, welcher Never gonna give you up vor sich hersang, und gelegentlichen Flüchen von Irmelin, wenn sie einen weiteren Buchstabendreher in ihrem Nachnamen bemerkte. Ein Ford rollte die Einfahrt zu der Garage des gutbürgerlichen Einfamilienhauses hoch und stoppte etwas zu weit vor dem Garagentor. Matteo DiCaprio kam gerade von der Arbeit zurück. Und wie er aus dem Wagen stieg, dem Gesang des Astley-Bengels lauschend und seine Frau dort im Kleid auf der Veranda sitzen sah, beschloss er, dass es Zeit wurde Vater zu werden. Neun Monate später kam Leonardo DiCaprio im Alter von null Jahren zur Welt. Vier Minuten später als sein Bruder, war er der zweite von zwei zweieiigen Zwillingen. Es war das Jahr 1974, in dem der erfolgreichste Verlierer der Welt das Licht ebenjener erblickte.
Als Leonardo ein Jahr alt war, trennten sich seine Eltern in einem großen Streit. Eine Vase zerschepperte an der Wand ehe Irmelin ihren Mann aus dem Haus warf. Unter den Worten "Du bist ein Versager!", jagte sie ihn die Garagenauffahrt hinunter. Im Haus selber lag Leonardo zufrieden auf dem Wickeltisch und echote mit einem Grinsen im Gesicht seiner Mutter nach: "Versager". Es war sein erstes gesprochenes Wort. Im Kindergarten war Leonardo beim "Mutter-Vater-Kind"-Spielen stets der mysteriöse Lover (das Wort hatte er aus einem Magazin seiner Mutter), der die zweite Wahl der Mutter darstellte, wenn der Vater sich nicht so verhielt, wie sie es befahl. Da dies ziemlich oft der Fall war, Mutter Anne stand nämlich auf Leonardo, durfte dieser besonders oft zum Zug kommen und verlegen mit Anne Händchen halten. Trotzdem fühlte er sich stets wie die zweite Wahl, die er ja auch eigentlich war. Die dramatische Eskalation fand ihre Zuspitzung in einem Selbstmordversuch DiCaprios, welcher versuchte mit der Schaukel einen Überschlag zu schaffen, um sich das Genick zu brechen. Nachdem er erfolgreich in psychologischer Behandlung war, durfte er zurück in den Kindergarten, wo er sich in einer feierlichen Zeremonie zum Geschmacksbeauftragten für Wachsmalstifte ernannte. Mehr oder weniger erfolgreich besuchte Leonardo DiCaprio anschließend die Grundschule, welche er direkt mit der zweiten Klasse begann, da er kein Erstklässler sein wollte.

Dort erhielt er regelmäßig Zweier auf dem Zeugnis, welche laut der Lehrer eigentlich eine "Zwei Plus mit einem ganz dicken Plus und Sternchen" waren. Von dem extradicken Plus und dem Sternchen kaufte sich Leonardo anschließend eine Packung Frust, die er an einem Mitschüler ausließ. Doch eigentlichen Erfolg hatte Leonardo definitiv vorzuzeigen, nur nicht auf dem Papier oder in der Vitrine daheim. Mit seinem Schulteam galt er als klarer Favorit im landesweiten Football-Schulturnier 1984, fiel jedoch kurzfristig krankheitsbedingt mit einer Malwachsvergiftung aus. Sein Team gewann zahlreiche Preise und sein Bruder wurde als "Bester Spieler des Turniers" ausgezeichnet, obwohl er im Finale lediglich sechs Minuten zum Einsatz kam. Von seiner Theorie, man habe seinen Bruder mit ihm verwechselt, konnte sich Leonardo dann aber auch nichts kaufen. Eine anschließende Sportverletzung verhinderte ein Comeback des genialen Quarterbacks, sodass er von der American-Football-AG in das Mensa-Team wechseln musste, wo er von nun an an der Kasse beim Mittagessen das Wechselgeld ausgeben durfte und dabei von anderen Jungs Spott und Verachtung über sich ergehen lassen musste ("Did he just gave me a quarter back? Just kidding, haha!"). Schnell wechselte er daher in die Theater-AG seiner Schule. Dies führte er auch in der Highschool fort, da er Spaß am Schauspiel gefunden hatte. Niemand spielte den Baum im Wald so grazil, wie es der junge Leonardo schaffte. Als Trauerweide spielte er die Menschen zu Tränen, als Kastanie brachte er das Publikum zum Kreischen und Jubeln. Seine Eltern nannten ihn, stolz kichernd, da sie sich ihres Wortspiels bewusst waren, ein "Naturtalent". Vor lauter Begeisterung schleppte ihn seine Mutter noch in der gleichen Woche zu einem Casting für den Käsejungen für die Käsewerbung der Marke Benner's. DiCaprio erhielt die Rolle, weil er als einziger von zwei Bewerbern in das Camembert-Kostüm passte. Es folgten Rollen in der Mountain-Dew-Werbung und in einer Sitcom als Straßenjunge Boy, der nach drei Minuten Sendezeit von einem Auto überfahren wird. So machte DiCaprio noch in seiner Highschoolzeit die ersten Schritte im Schauspiel-Geschäft. Beinahe bekam er ein Stipendium für eine berühmte Schauspielschule, letztendlich erhielten jedoch Matt Damon und Ben Affleck den Vorzug. DiCaprios Talent sei zwar unbestreitbar, die beiden Freunde Matt und Ben hätten es jedoch einen Hauch mehr verdient.

Karriere[Bearbeiten]

Erste Rollen[Bearbeiten]

Statt direkt die großen Rollen zu bekommen, musste sich DiCaprio also die Karriereleiter hochboxen. Während seiner Rolle als Verlierertyp Nick in einer Sitcom sorgte er erstmals für kleinere Schlagzeilen, durch einen Rechtsstreit mit Warner Bros., da er öffentlich "Happy Birthday" gesungen hatte und die Rechte zu diesem Lied noch bis 2057 bei dem US-Konzern liegen. Er war somit einer von weltweit zwei Menschen, die tatsächlich deswegen von Warner Bros. verklagt wurden. Die Strafe beglich er in Raten, einer Stadt in Nord-Kalifornien. Zu dieser Zeit besuchte DiCaprio auch immer wieder einen Teil seiner deutschsprachigen Verwandtschaft, wodurch er wichtige Begrifflichkeiten aus dem Deutschen kennenlernte, wie zum Beispiel "Enttäuschung" oder "Niederlage". Nach diesen kleineren Nebenrollen oder Hauptrollen in klassischen Low-Budget-Produktionen, gelang ihm 1994 der Durchbruch, mit seiner Rolle als behinderter Junge in irgendsoeinem Film. Er wurde für den Oscar als bester Schauspieler mit körperlicher Beeinträchtigung nominiert, jedoch später disqualifiziert, da die Jury erfuhr, dass er gar keine Behinderung habe, sondern lediglich exzellent geschauspielert hatte. Zu diesem Zeitpunkt war die Nominierungsfrist für den besten Hauptdarsteller bereits verstrichen, weswegen er in dieser rechtmäßigen Kategorie nicht nachnominiert werden konnte und stattdessen zusehen musste, wie der Oscar beinahe an Adam Sandler ging. Dieser war für seine Rolle als furzender, geschiedener Familienvater mit Erektionsproblem und dem Hang zu vulgären Worten, nominiert worden. Für welchen seiner drei Filme aus dem Jahr 1994 Sandler dabei nominiert wurde, ist bis heute aufgrund der ähnlichen Plots nicht geklärt. Wie dem auch sei: Der Oscar ging an Tom Hanks für seine Hauptrolle in der Frischkäse-Werbung von Philadelphia. DiCaprio hatte verloren. Der Beginn einer Odyssee.

Oben angekommen, doch steckengeblieben[Bearbeiten]

Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte DiCaprio mit seinem Bekanntheitsgrad mühelos drogensüchtiger Teenie-Star werden können, um somit wenigstens bei den "MTV Teen Choice"-Awards mitzumischen, doch das reichte dem damals 22-Jährigen nicht. Er entscheidet sich für die Schauspielerei. Als Hauptdarsteller in Titanic wird DiCaprio weltberühmt und von Nord- bis Südpol gefeiert. Erschrocken von dem plötzlichen Ruhm taucht er, in Anlehnung an den Film, erst mal unter. Ein pfiffiger Promo-Move. Der Film, welcher übrigens - und das wissen viele nicht - auf einer wahren Begebenheit beruht, wird ein Welterfolg und Kassenschlager, wie Volksmusik im Supermarkt. DiCaprio wird für seine Rolle als beste Heulboje nominiert, muss sich jedoch knapp Jonah Hill, in seiner Rolle als korpulenter Lockenjesus, geschlagen geben. Während der Dreharbeiten war DiCaprio zweieinhalb Wochen mit Kate Winslet zusammen, welche er am Set kennengelernt hatte. Das zutiefst verliebte Traumpaar reichte mit Ende der Dreharbeiten die Scheidung ein, da Kate und Leonardo sich "auseinandergelebt" hätten. DiCaprio flüchtete sich in eine halbernst gemeinte Quartalsbeziehung mit einem Model und tauchte erst zu "Catch Me If You Can" wieder auf der Leinwand auf. Der Film handelt von Leonardos vergeblicher Jagd nach einem Oscar. DiCaprio selber wurde bei den Oscar-Nominierungen zynisch ignoriert.

Auch dieses Bild könnte eine tiefere Bedeutung haben, sieht aber einfach nur albern aus.

Mit Aviator und Blood Diamond hoffte Leonardo DiCaprio Mitte der 2000er-Jahre auf erste zählbare Erfolge. Er hatte zwar inzwischen eine Wohnung in Manhattan, eine Villa in Hollywood und eine belizianische Insel, mehr Beziehungen zu diversen Models als Hugh Hefner und verdiente wöchentlich mehr Geld, als Uli Hoeneß und Alice Schwarzer Steuern hinterzogen haben, doch seine vor Jahren vorsorglich gekaufte Trophäenvitrine im heimischen Los Angeles blieb leer. Man mag es kaum glauben, aber dieses schauspielerische Genie hat mehr Goldene Himbeeren verliehen bekommen, als es Oscars bis zu diesem Zeitpunkt gewann. Für seine Rolle in Blood Diamond ließ sich DiCaprio sogar anschießen, doch auch diesmal ging er leer aus. Abseits der Leinwand fiel DiCaprio lediglich durch seine Beziehung mit dem Model Gisele Bündchen auf, einer angeblichen Brasilianerin, deren Nachname aber mal so derbe heftig auf Deutschland schließen lässt, dass ihr das niemand so richtig glaubt. 2009 wird DiCaprio für die Hauptrolle in Inception gecastet und beginnt die Dreharbeiten. Die Story ist genial, großartige Effekte und ein exzellenter Cast stehen bereit, zudem komponierte Hans Zimmer den vielleicht emotionalsten Soundtrack aller Zeiten, der Film steuert auf riesigen internationalen Erfolg zu. Dazu kommt, dass DiCaprio schauspielerisch eine Meisterleistung hinlegt. DiCaprios Wutausbruch, nach dem selbst der untalentierteste Kabelträger am Set von Inception mit einem Oscar geehrt wurde, und nur er leer ausging, ließ die Erdatmosphäre um 0,6 Grad erhitzen und beschleunigte den Klimawandel um 2,6 Prozent. Seitdem kauft DiCaprio jede Woche zehn Kisten Krombacher, um als Wiedergutmachung den Regenwald zu retten. Hoffnungen auf einen Oscar durfte er sich abermals für seine Rollen in Shutter Island und Jay Edgar machen, doch zu den Verleihungen reiste er gar nicht mehr an. In seinem Wortschatz stehen die Worte "Oscar" und "Glück" mittlerweile auf der Roten Liste der bedrohten Worte. 2013 meldete sich DiCaprio abermals mit schauspielerischen Glanzleistungen zurück, so überzeugte er beispielsweise als drogensüchtiger Börsianer Jordan Belfort im Drama "Wolf of the Wall Street". Um seine dortigen Brandreden ausreichend rüberbringen zu können, hatte er sich eigens von einem Fuchs mit Tollwut anstecken lassen.
Sollte der Heilungsprozess erfolgreich verlaufen, ist mit weiteren DiCaprio-Rollen in Zukunft zu rechnen. Wenn er weiterhin so gut verdient, kann er es sich irgendwann leisten, seine eigenen Oscars zu verleihen und in sämtlichen Kategorien selbst zu gewinnen. Man würde es ihm nicht mal mehr übel nehmen.

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