Leben (Viruserkrankung)

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Leben ist mehr als ackern und schuften!
Auch in Hundepisse kann schließlich Leben stecken.

Das Leben wird von den Menschen landläufig als ein Geschenk Gottes betrachtet, aber weit gefehlt.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Reiseführer „Per Anhalter durch den Suppentopf“.

Infektionsrate[Bearbeiten]

Das Leben ist die auf dem Planeten Erde am häufigsten auftretende Krankheit. Sie hat bei der Spezies Mensch eine Durchseuchung von 100% erreicht. Hier von einer klassischen Pandemie zu sprechen wäre eine glatte Untertreibung. Die Erkrankung verläuft immer tödlich, bisher fielen ihr mehrere Milliarden Menschen zum Opfer. Sie beginnt mit dem ersten und endet mit dem letzten Atemzug.

Infektion[Bearbeiten]

Der Erreger ist winzig klein, sieht aber aus wie ein kleiner Fisch und heißt Sperma. Dieses Sperma benutzt die Männchen als Zwischenwirt. Der Erreger befällt nur Eizellen, welche spezielle Einheiten sind, die in den bereits erkrankten, dem Tode immer näher kommenden Weibchen heranreifen und nur auf das Andocken des Erregers warten.

Parasit[Bearbeiten]

Treffen das Spermium und die Eizelle zusammen, dringt der Erreger in die Eizelle ein und das Unglück nimmt seinen Lauf. Das Virus verändert die Zelle und sie beginnt sich mit rasender Geschwindigkeit zu teilen und zu wachsen. Zugleich beginnt das Ding, das ab nun in eine parasitäre Lebensweise übergeht, Lebensenergie aus seinem Wirt abzusaugen. Nach 9 Monaten ist die Verpuppung abgeschlossen. Da er sich notfalls durch die Bauchdecke fressen würde, hat die Evolution in den menschlichen Weibchen einen „Geburtskanal“ wachsen lassen, durch den sich der bis zu 5kg schwere, mit dem Virus Leben infizierte, Parasit ins Freie zwängt.

Schmarotzer[Bearbeiten]

Durch "lieb schauen" oder einfach durch lautstarken Terror, wird das Weibchen in dem folgenden Jahr dazu gezwungen, den Parasiten, der nun in das Stadium eines Schmarotzers übergegangen ist, mit Körpersäften (sogenannter "Milch") zu füttern. Dieses Schmarotzerstadium dauert nun 15 Jahre, Ernährungs- und anderweitige Abhängigkeiten wechseln mehrmals in dieser Periode.

Symbiont[Bearbeiten]

Nach diesen 15 Jahren sind die Schmarotzer herangereift und könnten in ein Stadium eines Symbionten übergehen. Nur ein kleiner Prozentsatz vollführt diesen Wechsel. Etwa 1/3 lebt noch Jahrzehnte als Schmarotzer weiter, der Großteil spaltet sich von ihren Wirten ab und beginnt ein eigenständiges Leben. Ein Großteil derer infiziert sich kurz danach wieder mit dem Leben und der Kreislauf beginnt von vorne.

Tödliches Ende[Bearbeiten]

Die von den Wirten (mehr oder weniger) abgespaltenen Einheiten sind während ihrer gesamten Existenz durch den Virus "Leben" infiziert. Dieser Virus ist so geläufig, dass die Existenz der Menschen schlicht als "Leben" bezeichnet wird. Nach einer Latenzzeit von etwa 50 bis 70 Jahren, beginnt der Virus seine Arbeit zu vollenden. Der Mensch wird immer schwächer, nach weiteren 20 Jahren tritt der Tod ein.

Gegenmittel[Bearbeiten]

Ein häufig verwendetes Gegenmittel ist die Antibabypille. Das Medikament hat aber eine ungewollte Nebenwirkung, es wird dummerweise kein neuer Mensch gebildet. Deswegen hat bis heute noch niemand beweisen können, dass ein Mensch durch die Antibabypille frei vom Virus Leben existieren könnte.