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Krimidöner

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Türken interpretieren Filmklassiker neu. Heute: Ozan's Eleven

Krimidöner bezeichnet das türkische Pendant zum allseits beliebten "Krimidinner". Beim Krimidöner genießt der Besucher türkischer Schnellrestaurants, zu seiner leicht überwürzten Mahlzeit, ein inszeniertes Familiendrama, gespielt von Nachwuchsschauspielern und Improvisationstalenten aus dem Orient. Die Aufführung endet jedoch nicht an der Schwelle des Ausgangs: Vielmehr bleiben die Akteure auch nach der gesetzlich-geregelten Arbeitszeit und jenseits aller Überstundenvergütung in ihrer Rolle.

Hintergrund[Bearbeiten]

Paranoide Europäer gegen individuelle Darsteller aus dem Ausland.

Es gibt keine türkischstammige Familie in der Bundesrepublik, in der sich nicht wenigstens ein Familienmitglied Dönerladenbesitzer schimpfen darf. Einerseits ist diese, von allen Zweifeln freie, Tatsache eine fantastische Möglichkeit für deutsche Staatsbürger, ein Stück der wundervollen orientalischen Kultur zu erleben, andererseits erkennt der objektive Beobachter bei Abstechern in türkische Lokale oder bei Besuchen in ebensolchen Haushalten Sitten, die vielleicht ein bisschen befremdlich; teilweise sogar archaisch wirken und unschöne Klischees zur Folge haben. Angefangen bei dem Schwören auf sämtliche Gegenstände und Wesen des islamischen Glauben, über leicht behaarte Damen, die in ihrer Dominanz die Autorität türkischer Ehemänner zerstören, bis hin zu den etwas weniger lustigen Ehrenmorden, erlebt der Kunde eine Palette an skurrilen Eindrücken, die das eigene Kulturbewusstsein stärken und das Verlangen nach nächtlichen Spaziergängen in Dresden, gepaart mit dem Ausrufen nationalistischer - aber niemals rassistischer - Parolen aufkommen lassen.
Eine fatale Fehleinschätzung! Die anständigen, nationalbewussten Bundesbürger erkennen oft nicht, dass es sich bei den vermeintlich gesellschaftsschädigenden Querulanten aus dem Ausland um engagierte Darsteller handelt, welche ihre Heimat hinter sich ließen, um den sogenannten "türkischen Traum" zu leben. In diesem emigrieren Familien in die westliche Welt (vorzugsweise in die USA, bei geringerem Budget häufig nach Deutschland) um dort eine Schauspielkarriere zu starten. Um lebensnotwendige Bedürfnisse abzudecken, arbeiten die Einwanderer für kleines Geld für Reinigungsunternehmen, Friseursalons und in Imbissen. Im Zuge der Evolution verschmolz das Mittel mit dem Zweck, sodass die Talente in Rollen des alltäglichen Lebens schlüpfen um die Umsätze ihrer Arbeitgeber in die Höhe zu treiben, indem sie Kunden mit einem innovativen Unterhaltungsprogramm in ihre Lokale und Salons treiben.

Ensemble[Bearbeiten]

Knapp 3 Millionen Darsteller sind Teil des Projektes und es werden täglich mehr, was eine Vielfachbesetzung der einzelnen Rollen ermöglicht. Welche Rolle der Akteur in der Aufführung einnimmt, hängt von seiner Wesensart ab, sodass sich Menschen mit ähnlichen Charakterzügen oft in vergleichbaren Gesellschaftskreisen wiederfinden, praktisch identische Lebensläufe besitzen und von angesehenen Kritikern nicht selten entsprechend schematisch charakterisiert werden. Das gesamte Darsteller-Team schlüpft somit in die Rolle eines vielfältigen Volkes, dessen Mitglieder trotzdem noch genügend Gemeinsamkeiten hat, um von Außenstehenden in eine Schublade gesteckt zu werden. Diese Schublade ist jedoch in mehrere Schichten geteilt, die nach oben hin immer schwächer besetzt ist.
Trotz der großen Bandbreite an Charakteren ist es möglich, ähnliche Haupt- und Nebendarsteller in verallgemeinerter Form aufzuzeigen und Charaktergruppen zu formen um eine ausführliche Charakterisierung vorzubereiten. Erleichterung bietet hierzu die Tatsache, dass verschiedene Rollen häufig in ein und derselben Familie vertreten sind.

Gute Türken - Schlechte Türken[Bearbeiten]

Aus Özgür wird Oskar: Die moderne Evolution.

Das türkische Familienoberhaupt kann in zwei Varianten auftreten: Der liberale, moderne Deutsch-Türke und der konventionelle, integrationsunwillige Muslim.
Ersterer sieht sich oftmals nicht einmal mehr als Türke, sondern als bestes Beispiel für eine erfolgreiche Integration in die deutsche Gesellschaft. Alte türkische Traditionen, religiöse Ideologien und andere mittelalterliche Überlegungen finden in seinem unkonventionellen Weltbild keinen Platz, stattdessen ist er ein eiserner Verfechter Darwins und der SPD, ein Genießer guter Biere und ein großer Philosoph. Er ist ein Deutscher, welcher Baklava lediglich verspeist, um mit dem "Vernichten" türkischer Kulturgüter ein Zeichen zu setzen. Wenn Patrioten alle Anschuldigungen von Rassismus mit dem Argument, nicht alle Kanacken seien schlecht, zurückweisen wollen, dann meinen sie genau dieses Prachtexemplar. Als Mitglied des Zentralrates der Ex-Muslime und Vorsitzender der Elternvertretung der Schule seiner Kinder, genießt er hohe Anerkennung in der Gemeinde.
Der Antagonist des liberalen türkischen Vaters und Ehemannes hingegen, wird in mindestens drei türkischen Vereinen mit "Abi" angesprochen. Er ist chauvinistisch gesellt und zieht den eigenen Tod der Erlangung der deutschen Staatsangehörigkeit vor. Die deutsche Sprache ist in seinen Augen nur solange eine zu ertragende Bagatelle, bis die Türkei die Weltherrschaft an sich gerissen hat und so weigert er sich, sie zu erlernen. Paradoxerweise gilt er in seinem Heimatland als politischer Flüchtling und Querulant, weswegen er zwangsweise nicht zurückkehren kann. Seiner Erinnerung nach, ist in der Türkei trotzdem Alles um Längen besser. Kurioserweise sind die Familien der beiden Gegenspieler nicht wirklich verschieden, die Unterschiede finden sich lediglich in der Beziehung zwischen den einzelnen Familienmitgliedern.

Moderne Familie[Bearbeiten]

Beschämt stets die Familie: Die Olle mit dem Kopftuch.

Die Darsteller einer modernen türkischen Familie in Deutschland treten in einem überschaubaren Umfang auf. Bezogen auf das Verhältnis der integrationswilligen zu denen, die es eben nicht sind, ist das ein wichtiger Fakt, der eine entscheidende Rolle bei dem öffentlichen Bild der Deutsch-Türken im Allgemeinen spielt. Die Familienmitglieder haben allesamt die türkische Sprache aufgegeben, beherrschen dafür die deutsche Sprache auf unvergleichbar hohem Niveau und streben ein Akademikerdasein an. Vorbild für diese Familie sind Fernsehfamilien der 80er und 90er Jahre, wie die Cosbys, die Banks und natürlich die Taylors - nur dass Türken weitaus mehr Oberlippenbehaarung zu bieten haben. Ein wiederkehrendes Stilmittel der liberalen Familie ist die Situationskomik, die durch kleine Krisen in einer harmonischen Atmosphäre entsteht, welche aber in der Regel durch ein inniges Vater-Sohn-Gespräch aus der Welt geschaffen werden und nach einem großen Eis im Kreise der Familie schnell in Vergessenheit geraten.
Den Platz neben dem liebevollen Vater nimmt eine schlagfertige, offenherzige junge Dame ein. Ein echter Hingucker für alle männlichen Zuschauer und aufgrund ihrer von Erfolg geprägten beruflichen Karriere und der eingenommenen fürsorglichen Mutterrolle ein Vorbild für junge Mädchen jeder Nationalität. Die Söhne sind der Stolz der ganzen Familie: Gutaussehend, erfolgreich und selbstbewusst. Abgesehen davon treten diese jedoch in zwei verschiedenen Fassungen auf: Der belesene Sohn, Traum jeder Schwiegermutter, und der Prolet mit dem weichen Herzen, welcher wegen seines Auftretens häufig Opfer von Vorurteilen wird, in Wirklichkeit aber nicht weniger talentiert ist als sein Bruder. Beide erinnern Außenstehende an ihren Vater und dürfen sich auf eine ähnlich erfolgreiche Zukunft freuen.

Türkische Familie: Der Idealfall.

Die Töchter der Familie bieten durch ihre Diskrepanz mehr Spielraum für Interpretationen. Die eine Tochter ist die Prinzessin der Familie und ähnelt der Mutter wie ein Ei dem anderen. Weder ihre Familie noch das starke Geschlecht könnte ihr jemals einen Wunsch verweigern und somit ist es auch für alle Beteiligten in Ordnung, wenn sie leicht bekleidet das "Yolo"-Prinzip auslebt und sich mit wechselnden Männerbekanntschaften vergnügt, anstatt vor dem Schreibtisch ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Den Gegensatz hierzu bildet ihre Schwester: Eine Kopftuch tragende, besserwisserische Querdenkerin, die sich für den üblen Weg ihrer Landsleute entschied. Am Weihnachtsabend meidet sie ihre Familie und liest stattdessen in ihren Schulbüchern und zu Geschäftsfeiern ihres Vaters, weigert sie sich ihre Salafistengarderobe gegen Make-Up und feine Abendkleider auszutauschen, weswegen das Familienoberhaupt oftmals dazu gezwungen ist, sie an solchen Abenden aus seinen Anekdoten zu streichen. Die Familienzugehörigkeit wird jedoch erst dann endgültig geleugnet, wenn die Islamistentochter einen Muslim heiratet und sich von der Bildfläche verabschiedet um die sogenannte "Hijra", das Verlassen der Bühne und das Vorbereiten auf ein Leben außerhalb des Theaters, zu vollziehen.
Die Familie darf bis zu einem bestimmten Maß um weitere, nichtssagende Mitglieder (z.B. Babys) erweitert werden, solange diese keine kulturellen Interessen haben. Bis heute wurde noch kein Fall eines alten türkischen Mannes oder einer alten türkischen Frau in einer modernen Familie dokumentarisch festgehalten. Es wird davon ausgegangen, dass türkische Darsteller im Alter zu verbittert für die junge sympathische Rolle eines integrierten Deutschen mit Migrationshintergrund sind und somit frühzeitig das Lager wechseln.

Konservative Familie[Bearbeiten]

Auch in dieser Familie eine Schande: Die Olle mit dem Kopftuch.

Herunterhängende Mundwinkel, ungepflegte Bärte, fehlende Zähne, bewiesener Mut bei der Wahl der Kopftuchmuster: Auch unansehnliche Akteure bekommen ihre Gelegenheit, eine Rolle in dieser Aufführung zu spielen. Die Antagonistenfamilie des Krimidöners ist aber keinesfalls mit bekannten flegelhaften, aber sympathischen Sippschaften der Fernsehgeschichte zu vergleichen. Als Vorbilder dienen den Schauspielern Fabelwesen aus türkischen Märchen, die im Sinne des Stückes an die Umgebung angepasst wurden. So entsetzlich die Optik der konservativen Türken ist, so grausam sind auch die Umgangsformen untereinander und gegenüber Außenstehenden. Gelacht wird hier nur, um der Niederträchtigkeit der eigenen Schandtaten Nachdruck zu verleihen.
Im Grunde stellen Angehörige konservativer Familien den Gegenpol moderner Türken dar. Die religiösen Integrationsverweigerer leben in weitaus größeren Kommunen, fernab von Harmonie, dafür in dreckigen, kleinen Plattenbauten mit dünnen Wänden und Nachbarn, die es als lohnenswert erachten, die 110 in dem Kurzwahlspeicher ihres Haustelefons vorzumerken.
Die Ehe konservativer Eltern ist vollauf tragisch: Zwangsverheiratet in einer türkischen Kleinstadt, verschleppte der junge Tyrann seine Gefährtin nach Deutschland um sie zur Babyproduzentin auszubilden. Neben seinem Taxifahrergehalt verspielt er nun auch das Kindergeld in der Spielothek oder bezahlt damit seinen schwarzen Tee im türkischen Café. Zuhause unterdrückt er seine Frau, die ihn im Gegenzug in der Öffentlichkeit anschreit und erniedrigt.

Abschreckendes Beispiel für gescheiterte Integration: Türken in Köln Ossendorf.

Kinder solcher Familien sind wahre Hoffnungsträger, welchen immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Seien es rassistische Lehrer oder die Illuminaten - irgendjemand schafft es durchgehend die jungen Türken vom Erfolg fern zu halten, weswegen ihnen Nichts anderes übrig bleibt, als sich von den anderen zu isolieren. Im Gegensatz zu modernen türkischen Söhnen, gibt es keine Unterschiede zwischen den Sprösslingen konservativen Familien. Sowohl die Lebensläufe, als auch die polizeilichen Führungszeugnisse sind nahezu identisch und dank günstiger Mitgliedsbeiträge örtlicher Fitnessstudios und Billig-Haarpflegeprodukten ähneln sich die Migrantenkinder auch in der Optik.
Ganz anders als die Söhne fallen die Töchter in der Regel aus der Rolle. In Folge einer Identitätskrise suchen sie häufig den Weg aus der Familie, indem sie sich ihres Kopftuch entledigen oder, ohne die Erlaubnis ihrer Familie, einen deutschen Konvertiten heiraten. In beiden Fällen erschießt einer ihrer Brüder im alkoholisiertem Zustand alle Beteiligten und im Anschluss sich selbst. Dieses genretypische Stilmittel nennt der Theaterfreund einen Ehrenmord, eine nur bei Ausländern stattfindende Variante des Familiendramas.
Die Rolle verhasster älterer Türken, die zu jeder Situation eine alte, türkische Weisheit parat haben werden oft von ehemaligen Kinderstars gespielt. Türkische Greise predigen in türkischen Vereinen oder DITIB-Moscheen den Hass auf die westliche Welt, während alte türkische Frauen durch öffentliche Transportmittel geschickt werden, um Spenden für ihren Schauspielverein zu sammeln.

Analyse und Interpretation[Bearbeiten]

Die nächste Szene wird besprochen.

Das Leben in einer Parallelgesellschaft wird in diesem Stück raffiniert gelöst und beweist, dass die Ursprünge für das weitere Leben unbedeutend sind. Sowohl die liberale als auch die konservative Familie entstammen einer archaischen Kultur, gehen jedoch, den gesetzten Prioritäten entsprechend, verschiedene Wege. Während die einen Türken einsehen, dass die westliche Denkweise die einzig richtige ist und sich idealerweise in eine tadellose Gesellschaft einfügen, halten die anderen an ihren traditionellen, altertümlichen Werten fest und disqualifizieren sich für jegliche Akzeptanz. Erfolg und Ansehen als Folge der getroffenen Entscheidungen und dem ordentlichen Eingliedern stehen sinnbildlich für Lebensglück, welches eine Integration mit sich bringen kann; Spott und ein fehlendes Zugehörigkeitsgefühl stehen für die Demut, in die eine Integrationsverweigerung führt.
Der Islam und die türkische Sprache stellen dabei ein großes Hindernis für Einwanderer dar. Selbst in der modernen Familie besteht die Gefahr, dass einzelne, geläutert geglaubte Mitglieder wieder abtrünnig werden. Die aufgeführten Beispiele sind somit eine Warnung an alle, die ihren Kindern noch ein Stück ihrer Kultur weitergeben wollen.
Die Denk- und Lebensweisen haben direkte Konsequenzen auf die Hauptcharaktere des Stücks und wirken sich auf deren Beziehung untereinander aus. Dabei werden zwei Extreme gebildet:

  • Moderne Ehepaare lieben sich, während die organisierte Hochzeit der Konservativen nur in ein Leben voll gegenseitiger Demütigung führt.
  • Töchter liberaler Familien werden geliebt; konservative Töchter werden vom Bruder getötet.
  • Integrierte Söhne landen in den Chefetagen; integrationsunwillige in der JVA.
  • Eingedeutschte Türken respektieren alle Mütter; die anderen schwören auf die eigenen und kündigen den Beischlaf mit anderen an.
  • Mesut Özil weigert sich vor Spielen der DFB-Auswahl die deutsche Nationalhymne mitzusingen. Arne Friedrich nicht.

Kritik[Bearbeiten]

Bei einem Theaterstück, dessen Szenen seit mehr als einem halben Jahrhundert improvisiert werden, wäre eine einheitliche Aufführungsrezension schier unmöglich. Türkische Literaturblätter wie "Hürriyet" und "Sabah" loben jedoch regelmäßig einzelne Akte wie z.B. Cem Özdemirs Boykott aller Metzgereien und die Islamisierung Claudia Roths. Die türkisch-stämmige Theaterkritikerin Aydan Özoğuz bezeichnete die inszenierte Darstellung der Türken in Deutschland als „eine beängstigende Vorstellung einer Islamisierung des Abendlandes“. Weiterhin lobte sie das Engagement der Schauspieler, die für ihre Kunst sogar Straftaten begehen und lange Haftstrafen in Kauf nehmen. Besondere Beachtung fand auch die beispiellose Tarnung von Theaterschulen als "türkische Vereine" und Schauspieleragenturen als "Jobbörsen", die sich in ihren Verkleidungen perfekt in die eigentliche Vorstellung eingliedern.

Gesellschaftliche Bedeutung[Bearbeiten]

Werbeplakat zur aktuellen Aufführung.

Neben dem grandiosen Schauspiel, welches die ganze Welt unterhält und der Tatsache, dass die Bundesrepublik, dank den rund 3 Millionen zugezogenen Schauspieler als große Kunst- und Kulturnation bezeichnet werden darf, birgt dieses interkulturelle Projekt auch einige Schattenseiten. Durch das Integrieren öffentlicher Einrichtungen in das Bühnenbild, werden Außenstehende teilweise unfreiwillig in das Stück miteinbezogen und somit beim Verrichten ihrer Arbeit oder sonstiger Pflichten gestört. Besonders in Schulen werden Kinder häufig von jungen Darstellern beschimpft und bedroht und können dabei Realität von Schauspiel nicht unterscheiden. Neue Vorurteile und Klischees sind nicht selten die Folge.
Stark Erhöhte Kriminalitätsrate und überfüllte Haftanstalten erwecken in Kunstbanausen oft den Wunsch, die Künstler von der Bühne zu scheuchen und das Abendprogramm wieder mit gutem, deutschen Stücken zu füllen. Speziell in Sachen Flüchtlingspolitik, fungieren die verkörperten Rollen als abschreckendes Negativbeispiel.
Befürworter der Einwanderer beziehen sich wiederum gerne auf die "guten" Türken um ihre Argumente zu untermauern.

Auch in der deutschen Popkultur fällt der Krimidöner schwer ins Gewicht. Besonders junge deutsche Mädchen entpuppen sich häufig als Groupies der halbwüchsigen männlichen Schauspieler und viele Riten, aber auch der Kleidungsstil der Akteure finden gehäuft Anklang bei Fans und entwickeln sich mit der Zeit zu Vorbildern für aktuelle Trends. Männliche Teenager brechen vermehrt die Schule ab und eignen sich die Redekunst ihrer türkischen Idole an, in der Hoffnung, eines Tages Teil des Ensembles zu werden.

Trivia[Bearbeiten]

  • Schon der erste türkische Einwanderer trat in einer kleinen Rolle in dem Nachkriegsmusical "Die Trümmerfrauen" als Typ mit dem Saz auf.
  • Auch andere Kanacken Ausländer spielen in dem Stück mit. Der Deutsch-Tunesier Bushido wurde für seine Rolle sogar mit dem "Bambi für Integration" ausgezeichnet.
  • Motiviert von dem Erfolg des Krimidöners, erhofften sich Sinti und Romas ähnliches Gelingen mit ihrem Kuttelsuppentheater, stießen dabei jedoch auf wenig Anklang.
  • Bevor sich das Internetportal "Politically Incorrect" der Veröffentlichung von Krimidöner-Rezensionen widmete, war die Seite ein Selbsthilfeforum für bemitleidenswerte Deutsche mit Minderwertigkeitskomplexen. Heute sind die pi-news ein renommiertes Blatt mit vielen Anhängern.
  • Werbeartikel in Form von Dönersandwiches werden an mehr als 15.000 Verkaufsstellen deutschlandweit angeboten und verkaufen sich praktisch wie von selbst. Der Döner ist außerdem Vorbild für viele Plagiate und Parodien wie zum Beispiel dem Gyros oder dem Spießbraten.
  • Auch die eigens für das Stück erdachten Fußballvereine Galatasaray Istanbul und Fenerbahçe Istanbul erfreuen sich großer Beliebtheit und werden gelegentlich, schelmischer Weise zum Teilnehmerfeld der UEFA Champions League gezählt.
  • Neben Sponsoren wie BMW und dem Tabakkonzern "Parlament", profitieren besonders Ärzte von den Aufführungen: Zu keiner Epoche wurden so viele Jungfernhäutchen wieder zugenäht, wie zur heutigen Zeit.
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Gelungen

Der Artikel Krimidöner ist nach einer erfolgreichen Abstimmung mit dem Prädikat Gelungen ausgezeichnet worden und wird zusammen mit anderen gelungenen Artikeln in unserer Hall of Fame geehrt.

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