Korsett

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Als Korsett bezeichnet man eine Diät für Adelige oder eine Möglichkeit zur Selbsttäuschung für Frauen und für Männer, die gerne Frauen wären.

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Geschichte[Bearbeiten]

So in etwa sahen die Korsetts an der Frau aus - nur viel enger.

Korsetts, damals noch lederne Jungfrau genannt, existieren schon seit dem 16. Jahrhundert. Ursprünglich dafür vorgesehen, lebendige Schweine binnen weniger Stunden in Presswurst zu verwandeln, entdeckte das schöne Geschlecht jenes SM-Utensil für sich auf Grund einer ewigen Frage der Menschheit:
Ist die Taille schöner mit fünfzehn oder mit sechzehn Zentimetern Umfang?

Da die Antwort mehr von der persönliche Präferenz des Fragenden abhängt, voluntierten einige Fürstinnen dafür, einen Schritt weiter zu gehen und ihre Taille ganz einfach auf zehn Zentimeter zu reduzieren. Für die Wissenschaft, versteht sich.
Da ein schwer atmender Stock mit Busen und Hüfte bei der Männerwelt nicht ausdrücklich abgelehnt wurde, sprangen immer mehr Adelige auf die Modewelle auf.

Wirkungsweise und Nutzungsgrund[Bearbeiten]

Die Wirkungsweise ist ausgesprochen banal: Das Stück Frau, welches vom erbarmungslosen Griff des Leders umfasst wird, wird auf ein Zwanzigstel seines ursprünglichen Volumens gepresst. Mithilfe der Schnüre, die mit äußersten Nachdruck zugezogen werden, können Lunge, Herz und andere unwichtige Organe miteinander auf Kuscheltour gehen, was doch zumindest dem einsamen Herz der Lady - wer sonst würde sich freiwillig in so eine Situation begeben? - etwas Linderung verschaffen sollte.
Ein angenehmer Nebeneffekt ist der durch die Kompression der Lungen auftretende Sauerstoffmangel, welcher den Mythos des blauen Blutes eindeutig unterstreicht.

Nach dem Grund zu fragen, warum eine Frau in den strammen Kosaken schlüpfen sollte, ist genau so sinnvoll, wie Petrus zu fragen, ob er das Wetter mit Linux oder MS-DOS regelt.
Vermutlich haben die Begründerinnen des Magerwahns einfach das Gefühl gehabt, dass sie von mehr fetten Leuten umgeben waren, als eine Neunjährige auf einer My-Little-Pony-Convention, und wollten sich von eben diesen möglichst stark abgrenzen.

Gesundheitlicher Aspekt[Bearbeiten]

Immer wieder warnten Ärzte vor dem schädlichen Einfluss der Schnürbrust, da sie bei verfrühtem Schnüren den Knochenbau verforme und bei übertriebenem Engschnüren die inneren Organe komprimiere und sie gegebenenfalls sogar an das völlig falsche Körperende verfrachte.
Auf die Mode blieben diese Warnungen, natürlich, ohne Einfluss. Mädchen bekamen ihre erste Schnürbrust in der Regel im Alter von 12 bis 14 Jahren, gelegentlich wurden aber auch schon Kleinkinder in schnurgesteifte Mieder gesteckt. Eine daraus resultierende Verformung des Skeletts und dem allgemeinen Erscheinungsbild Gollums wurden nicht nur in Kauf genommen, sondern waren sogar ausdrücklich erwünscht. (Obgleich dieses Extrem vergleichsweise kurzlebig war. Als man nämlich feststellte, dass die deformierten Mädchen zu nicht viel mehr als zu einem Fußhocker-Ersatz taugten, wurde dieses "Schönheitsideal" schweren Herzens fallen gelassen.)

Korsetts heutzutage[Bearbeiten]

Abgesehen von den Bewohnern einigen österreichischer Keller zwängen sich heutzutage nur noch "Sisi" oder "Maria Theresia" Darstellerinnen in die Wurstschnürer, womit ebenfalls die Beziehung zur österreichischen Kultur gefestigt wäre.

Es existieren einige umstrittene Therapieansätze zur Behandlung von Klaustrophobie, doch bislang konnten keine nennenswerten Ergebnisse präsentiert werden. Lediglich die Größe des eingenommenen Raumes der Patienten hat sich schlagartig um einen beeindruckenden Prozentsatz verringert.