Kollegium Kalksburg
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Das Kollegium Kalksburg ist eine private Institution am südlichen Rande Wiens, in der betuchte Eltern ihre Kinder zu öffentlich angesehenen Alkoholikern ausbilden lassen können.
Um die Existenz dieser Institution geheimzuhalten, wird immer wieder behauptet, dass es sich um eine katholische Privatschule handle, in deren Nähe sich bloß zufällig ein Alkoholikergenesungsheim befinde.
Tatsächlich sind die beiden Gebäude zusammengehörig: Im als "Schule" bezeichneten Gebäude erfolgt die Grundausbildung unter fachkundiger Aufsicht erfahrener sogenannter Lehrer, in der wenige Meter entfernten, durch den Strom getrennten Teil erfolgt die Weiterbildung.
[Bearbeiten] Grundausbildung
Die Grundausbildungsstätte wird von derzeit etwa sechshundert "Schülern" im Alter von 6 bis 18 Jahren besucht, die in den folgenden Gebieten eine ausführliche Ausbildung erhalten:
- Spiegeltrinken
- Vernichtendes Trinken (Komasaufen)
- Kostenoptimierung des Alkoholkonsums
- Theorie der Kontra-Seidln
- Trinken in der Öffentlichkeit
- Arten von Alkohol
- Minimierung der zum Erreichen des Rauschzustandes notwendigen Zeit
[Bearbeiten] Weiterbildung
Das Weiterbildungsinstitut, das durch den überdurchnittlich hohen gesellschaftlichen Status, den die Absolventen besitzen, bald zu einer Fachhochschule aufgewertet werden dürfte, bietet unter anderem folgende Seminare an:
- Versteckter Alkoholkonsum
- Steigerung der öffentlichen Akzeptanz von Alkoholismus
- Autofahren nach Alkoholkonsum (umfasst auch das Seminar "Überzeugen von Exekutivbeamten durch schlagkräftige Argumente")
- Alkoholischer Gesang
- Herstellung von Alkohol aus Naturprodukten ("Survival Seminar")
[Bearbeiten] Der Kalksburger
Der Kalksburger ist allgemein daran zu erkennen, dass es bei jeglicher Gelegenheit, bei der Alkohol angeboten wird, jenen auch sofort konsumiert. Im Gegensatz zu anderen Schülern und sonstigen Personen, gelingt es ihnen weit schneller in den gewünschten Rauschzustand zu gelangen, wobei sie auch nach starken Alksoholkonsum und auf dem Boden liegend noch in der Lage sind, sich gewählt auszudrücken.
Das von der Regierung Österreichs erst unlängst populär gemachte Komasaufen wird bereits seit der Schulgründung vor 151 Jahren 1856 praktiziert. Zum Erfahrungsaustausch existiert auch eine Altschülervereinigung.
Als Schulhymne gilt Helmut Qualtingers (selbst Absolvent des Weiterbildungsinstituts) Gesangsstück "Krüg'l vorm G'sicht".
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