Kolbenrückzugsfeder
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Die Kolbenrückzugsfeder ist eines der wichtigsten Bauteile in einem Motor. Zusammen mit der Auspuffinnenbeleuchtung sorgt sie dafür daß der Kolben wieder zurückgezogen wird und die Abgase den Weg nach draußen finden.
[bearbeiten] Wirkungsweise
Nachdem der Kolben den oberen Totpunkt erreicht hat, bleibt er normalerweise aufgrund der Gesetze der Trägheit stehen. Die Kolbenrückzugsfeder verhindert genau dies, indem sie den Kolben wieder zurückzieht (daher auch der Name).
Somit kann das Benzin-Luft Gemisch sich entzünden und den Kolben, nachdem er unten angekommen ist, wieder mit Schwung nach oben befördern. Dies spannt auch zugleich wieder die Kolbenrückzugsfeder. Mit der Betätigung des Gaspedals kann man den Spanngrad justieren.
[bearbeiten] Historisches
Die Wirkungsweise der Kolbenrückzugsfeder wurde erstmals etwa so um 1880 von Geh Ford entdeckt und schriftlich festgehalten. Leider exisitieren die Originaldokumente nicht mehr, da diese bei einem Wohnungsbrand in Fords Garage vernichtet wurden. Er stellte fest daß die damals verwendeten Kolbenzurückdrückfedern nicht optimal arbeiteten. Die Federn haben den Nachteil, daß der Kolben diese zusammendrücken muß und somit dem gesamten System Energie entzogen wird. Die heutigen Hersteller bevorzugen die elektrische Variante der Kolbenzurückdrückfeder.
[bearbeiten] Ausblick
Dank der fortschreitenden Hybridtechnik wird die mechanische Kolbenrückzugsfeder immer mehr durch elektrische ersetzt. Dies hilft dabei, Kraftstoff einzusparen, da dies ja dann mit Strom geschieht. Das Gaspedal kann dadurch auch entfallen, da die Feder nicht mehr mechanisch gespannt werden muß.
Toyota hat ein solches System schon als weiterentwickelten Prototyp EKRZsF (Elektrische Kolben-Rück-Zug-s-Feder).
- Siehe auch: Negativfeder
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