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Klappspaten-Gambit

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Nein, dies ist nicht Rosetta, aber...
Dieser Artikel spielt in der Zukunft! Weltfrieden, Enterprise und Kekse für alle, ihr wisst schon!

Aber die Hauptsache: Was hierdrin steht, ist (noch) nicht wahr und wird hoffentlich auch niemals wahr werden!

Piep, piep!
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8. g4: Der Zug, der das Klappspatengambit einleitet

Das Klappspaten-Gambit ist ein Variantenabspiel der zweiten Dolchstoß-Variante des kommunistischen Angriffs der Anderssen-Verteidigung in Folge der Ware-Eröffnung im Schachspiel, die unter dem ECO-Schlüssel P76 klassifiziert ist. Ihren Namen erhielt sie durch das Gerücht, dass Großmeister beim Anblick dieser Zugfolge vor Lachen zusammenklappen, einen Herzinfarkt erleiden, die Turnierbedenkzeit überschreiten und verlieren. Nicht zu verwechseln mit dem Klapperschlangen-Gambit, das aus der ersten Dolchstoß-Variante entspringt.

Das Klappspaten-Gambit kommt durch folgende Züge zustande:

1. a2-a4 b7-b5
2. b2-b4 c7-c6
3. a4-a5 Sb8-a6
4. h2-h4 Sg8-f6
5. d2-d3 g7-g6
6. Sb1-c3 Lc8-b7
7. Sc3-b1 h7-h5
8. g2-g4!? ...

Geschichte[Bearbeiten]

Kramnik hasste die Lichtenstein'sche Partie, er probierte lieber andere Sachen aus.

Das Gambit wurde als erstes 2019 durch Witschnaij Hudritschepatschinsen entdeckt. Hudritschepatschinsen wurde allerdings in der Schachwelt aufgrund des von ihm entworfenen Fünfspringerspiels, bei dem sich die Eröffnung nach der schnellen Umwandlung eines Bauerns richtet, kaum ernst genommen und so dauerte es bis 2028, bis das Gambit populär wurde.
Der uralte Wladimir Kramnik entdeckte sie neu, als er nach einem Weg suchte, gegen Wesselin Topalow die verhasste Liechtenstein'sche Partie (1. e4 e5 2. a3 d5 3. e:d5 c6 4. d:c6 Sd7 5. c:b7 De7 6. b8D und Weiß steht besser) zu umgehen.

Kramnik spielte probeweise die Züge des Klappspatens; Topalow antwortete nach seinen Wünschen. Das Bauernopfer im 8. Zug brachte diesen dann derartig aus dem Konzept, dass er den katastrophalen Fehler Db6?? begang und die Partie verlor. Topalow lamentierte hinterher, er hatte ursprünglich g5?? ziehen wollen, was als purer Verschwendungszug, der keinerlei Figuren entwickelt, ähnlich zu beurteilen ist.

Seitdem wird das Gambit besonders bei Weltmeisterschaften gern und häufig gespielt. Bemerkenswert ist allerdings auch, dass diese Eröffnung selbst von Anfängern unter 1200 Elo häufig gespielt wird und diese damit in der Regel selbst gegen Spieler mit 2,5k Elo zumindest ein Remis halten können. Mögliche Zusammenhänge mit dem Gerücht, dass gestandene Spieler beim Anblick der Eröffnung lachend zusammenbrechen (wodurch sie zu gefallenen Spielern werden), werden als abwegig angesehen; bislang konnte die Eröffnung auch noch nicht widerlegt werden. Offiziell anerkannt durch die Schachorganisation FIDE (Fachinstitut für debile Extravaganz) wurde sie im Oktober 2028.

Analyse[Bearbeiten]

1. a2-a4 b7-b5

Anderssens Verteidigung, benannt nach dem 1879 verstorbenen Großmeister. Hauptsächlich, weil er sich nicht mehr dagegen wehren konnte.

2. b2-b4 ...

Der kommunistische Angriff. Weiß lässt seine beiden linken Bauern aufmarschieren und macht sich bereit, erste Figuren umzustürzen.

2. ... c7-c6
3. a4-a5 Sb8-a6

Die zweite Dolchstoßvariante gilt hier im Allgemeinen als die beste Fortsetzung. Nicht zu empfehlen ist 3. f3 (Sarkozy-Verteidigung), weil nach 3. ...e6 4. g4 Schwarz mit 4. ...Dh4# leicht gewinnt.

4. h2-h4 Sg8-f6
5. d2-d3 ...

Die Hauptfortsetzung der Dolchstoßvariante, auch Wodka-Angriff genannt. Alternativ wäre auch der Westerwelle-Vorstoß mit d4 möglich.

5. ... g7-g6 6. Sb1-c3 Lc8-b7

Weltranglistenzweiter Fabiano Caruana spielte in einem Match gegen Anand 2029 hier den Verspäteten Wodka-Angriff im Nachzuge (6. ...d7-d6), verlor danach jedoch rasch. F3 (jetzt Kamikaze-Verteidigung im Anzuge) ist nach wie vor kacke, das hat allerdings wenig mit der Stellung zu tun.

7. Sc3-b1 h7-h5

Eröffnungsexperte Magnus Carlsen kritisiert diesen Zug als unmobil und empfiehlt stattdessen Dc8 mit anschließendem Kd8, um den Gegner zu überraschen und wertvolle Bedenkzeit zu verschwenden.

8. g2-g4?!

Der magische Gambitzug, nach dem Weiß unweigerlich gewinnt - egal, ob Schwarz schlägt oder nicht!
Wie bitte, Weiß sei doch total im Entwicklungsnachteil und stünde unglaublich schlecht? Haben Sie einen Schachcomputer gefressen?

Der weiße Vorteil ist unverkennbar.


Das Klappspatengambit mündet in zahllose Abspiele, wie das Ulf-Spiel (17. De2), die Lasker-Kaskade (23. ...Lxh1, 24. h8D Lxa1) sowie das Deutlich Weniger Moderne Benoni. Die überwältigende Mehrheit (96,8%) gilt als gewonnen für Weiß.

Mögliche Antworten[Bearbeiten]

Findet 1. ...e5 immer noch nicht langweilig: Garri Kasparow

Experten sind der Meinung, dass sich das Klappspaten-Gambit im praktischen Turnierablauf kaum widerlegen lässt. Der schachinteressierte Chef der Brauerei Pils Bury erläuterte 2030 in einer Konferenz: "Weiß spielt hier regelrecht mit seinem Gegner. Sehen Sie sich nur an, wie der Damenspringer sein Versteck verlässt, nur um kurz darauf wieder zurückzukehren. Das ist eine Guerilla-Taktik, die man im Schach so nicht kennt. Kein Versuch, das Zentrum zu besetzen. Eine perverse Mischung aus Réti und Bobby Fischer. Die Meister brechen psychologisch zusammen." Andere Meister schlossen sich dem schnell an und sammelten bald darauf Stimmen für eine Petition, die die a-Reihe beim Schach abschaffen sollte, um das Klappspaten-Gambit zu unterbinden. Die Leiche von Tony Miles (1. ...k6) enthielt sich jedoch bei der Abstimmung, sodass alles beim Alten blieb.
Zahlreiche Meister hörten mit dem Turnierschach auf und verfielen in Depressionen. Bei der Schachweltmeisterschaft verzichtete man ab 2034 auf das Schachspielen und beschränkte sich darauf, in jeder Partie auszulosen, wer Weiß erhalten würde. Unter der Annahme, dass er immer das Klappspaten-Gambit spielen würde, erhielt der weiße Spieler dann automatisch den Punkt.

Altmeister Garri Kasparow empfahl bei einem Interview, a4 einfach mit e5 zu begegnen. Er demonstrierte dies sogleich gegen Topalow, opferte dabei seinen Turm auf c4 und gewann die Partie im 9. Zug. 1... e5 gilt jedoch mittlerweile als stinklangweilig, da es bis zum 40. Zug komplett durchanalysiert wurde. Per FIDE-Regelment wurde außerdem 2031 "zum Wohle des Schachsports" festgelegt, dass sich daraus keine langweiligen Standarderöffnungen wie Mazedonisch, Nordkoreanisch oder gar Spanisch (iieh!) ergeben dürfen. (Ferner wurden Remisangebote vor dem 100. Zug verboten, die Dauer von Weltmeisterschaftskämpfen auf 1 Blitzpartie gekürzt und das FRITZ-Implantat illegalisiert.)

Inzwischen gibt es neben Langweiligerzügen wie 1. ...e5 ein paar theoretische Ideen, von denen jedoch noch keine erprobt wurde. Ein recht rege kommentiertes Konzept besteht darin, das Gambit abzulehnen und stattdessen einfach so viele Figuren wie möglich abzutauschen. Die Klappspateneröffnung führt bei diesem Gegenspiel in ca. 40 Zügen in folgendes Endspiel:

SchachSinnlos.png

Analysten stellten fest, dass hier 49. ...Kd7!!!! Remis hält. Bis sich diese Verbesserung durchgesetzt hat - mit anderen Worten, bis sie irgendjemand in die FRITZ-Datenbank übertragen hat - , werden aber wohl noch ein paar Monate vergehen.

Prominente Anwender[Bearbeiten]