Klage

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Klage (lat. klagus gerichtus) überschwengliches Gejammer vor Zeugen, neuerdings auch als Gerichtsshow bekannt.

Entstehung und Verbreitung[Bearbeiten]

Die erste Klage wurde in Rom des dritten Jahrhunderts vor Jesus aufgezeichnet. Dabei ging es um ein Tauschgeschäft zwischen zwei Händlern. Der angeklagte Händler wurde verdächtigt, den Preis für eine Hundsrückenkeule völlig überzogen zu haben. Trotz der Tatsache, dass der Verkauf ja schon voll abgeschlossen war, wurde der Angeklagte zu hundert Wursthieben verdonnert, weil er dämlich genug war, dem Käufer auch noch mitzuteilen, dass er seinen Kunden dermaßen verarschte.
In den folgenden Jahrhunderten gab es drastische Abwandlungen des Begriffs 'Klage.' So wurde in Zeiten des Mittelalters die Hexenklage, Ketzerklage und Scheißklage eingeführt. Alle drei erfüllten ihren Job: Die Gerichtssäle waren voll. In den darauffolgenden Jahrhunderten schwächte sich das Verhalten der Klage ab, kurz bevor sie in den Anfängen des 21. Jahrhunderts erneut aufflammte: Die Gerichtsshow war geboren.

Aktuelle Situation[Bearbeiten]

Durch die Geburt der Gerichtsshow wurde die Klage wieder aktuell. Im täglichen Kampf gegen das Verbrechen sezten sich drittklassige Schauspieler vor ein Gericht, begleitet von Kameras. Namen wie 'Richter Alexander Gold' oder 'Barbara Salzfisch' machten den Anfang. 'Das Jugendschutzgericht' oder 'Das Strafgesetzbuchgericht' übernahmen den Hype, der von Millionen Zuschauern an den heimischen Geräten mit Bier, Coke und Chips gelangweilt verfolgt wurde. Aber erst durch den brühmten 'Maschendrahtzaun-Prozeß' wo es um die heimtückische Überwucherung durch einen Knallerbsenstrauch ging, wurde eine Welle der Gerichte ins Land gespült. Somit muss man den Knallerbsenstrauch danken: Er hat die Gerichtbarkeit fernsehend gemacht.
Berufskläger tragen außerdem noch dazu bei, dass die Anzahl an Gerichtsverhandlungen in den letzten Jahren um 500% gestiegen sind.

Zukunft[Bearbeiten]

Wie es mit der Klage in Zukunft weitergeht, bleibt abzuwarten. Experten der Universität 'Gerichtsprognosen hautnah' gaben an, dass der Klage nur noch eine kurze Lebenszeit eingeräumt wird. In etwa zwanzig Jahren, so Dr. Popolus Wigaldung, wird es eine neue Art der Klage geben: Die Klage durch die Erde. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, soll die Erde dabei doch vom besten Licht bestrahlt werden.