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Sonntagsschule

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Moderne Darstellung des täglichen Geschehens im Klassenzimmer einer Sonntagsschule. Rechts in diesem Gemälde, kann man erkennen wie eine selbsternannte Lehrerin ihre Schüler triezt.
Schule,
ein Begriff der viele Millionen Kinder und zum Teil auch Erwachsene, die an die Zeit zurückdenken, erschaudern lässt. Als sei es nicht schon schlimm genug, alle fünf Werktage (für arme Seelen auch Samstag) zur Schule zu gehen und anschließend auch noch aufopfernd zu büffeln, haben kluge Menschen sich die Freiheit genommen, einen weiteren Tag der Woche für den Unterricht zu verwenden. Dieser Unterricht nennt sich Sonntagsschule (Abk. SoS), und somit sind sieben Tage die Woche Schulzeit. Ganz nach dem Vorbild Gott, der ja bekanntlich in sieben Tagen die Welt erschaffen hat, wurde dieser Lernplan erstellt. Apropos Gott, die Sonntagsschule ist nur für Christen.

Herkunft & Entwicklung[Bearbeiten]

Erfunden wurde die Sonntagsschule vom protestantischen Pfarrer und Sonntagsmaler Wais I. Dochnet, als er am Sonntag beim Sonntagsfahren, Kinder auf der Straße sah, die mit ihren viereckigen kleinen Kasten spielten, Skateboard fuhren oder auch einfach nur mit Hosen, die unter der Gürtellinie getragen werden dastanden, um so "kalt" wie möglich zu sein.


Es tat ihm in der Seele weh, den heutigen Zeitvertreib von jungen Menschen zu sehen. Auf die Idee, dass es den Kindern Spass macht, solche Hobbys zu haben kam er natürlich nicht, und in seinem Interesse versuchte er die Kinder davon zu überzeugen, dass die Dinge die er in seiner Jugend tat natürlich wesentlich spassiger sind. Das jedoch Himmel und Hölle, Pogostick springen, in die Kirche gehen oder der alten Mrs. Wilson die Einkaufstüten die Treppen hochtragen nicht mehr ganz so zeitgemäß und "in" ist, kam ihm nicht in den Sinn. Da sich keines der Kids für seinen Kram interessierte, beschloss er in seinem Kirchenverein den Vorschlag auf Unterricht am Sonntag für Kinder aller Altersstufen, um den Kindern etwas zu lehren, anstatt sie mit Firlefanz zu sehen. Alle Eltern im Verein waren mit dem Vorschlag sofort einverstanden und zwangen ihre Kinder dazu diesen Unterricht zu besuchen.

Typisches Klassenzimmer einer SoS. Ein paar der Schüler sind bereits sogar da, und suchen ihren Sitzplatz

In den Anfangsjahren der Schule am Sonntag wurde Allroundunterricht getätigt, Lesen, Schreiben, Rechnen und Reli waren an oberster Stelle. Als den Betreibern der Schule jedoch aufgefallen ist, dass immer weniger Kinder und Jugendliche wissen wer Jesus war, wer die Welt und den Menschen erschaffen hat, oder dass sie glauben, dass Moses ein Vietnamveteran war, der später den Künstlernamen MC Moses Donalds annahm und zusammen mit Fresh Dumbledore Hip-Hop produziere, änderten sie den Schulplan und geben seit dem her nur noch Religionsunterricht.

Unterricht[Bearbeiten]

Die Unterrichtsmethoden einer SoS arbeiten nach konservativster Umgangstechnik, was als ein ganz besonderes Schmankerl der Pädagogik gilt. Dieses Schmankerl schmeckt in etwa so, wie ein vor einem Jahr abgelaufenes Stück Tilsiter. Sprich, keine Motivationsbildung, kein Anbieten von Nachhilfestunden, kein zeitgemäßer Umgangston mit den Schülern und humanitäre Einrichtungen wie vor dem Zweiten Weltkrieg. Gründe warum dies alles nicht verbessert wird, bestehen erstens daraus, dass die Kirche mit ihren Steuereinnahmen bereits alles andere bezahlen muss (Messwein, Renovierung, Mahlzeiten für Obdachlose, Messwein, Kleidung für Obdachlose, Messwein, usw...) und zwotens der Staat sich Nada dafür interessiert.

Im Unterricht wird ein einziges "Schulbuch" verwendet, nämlich die Bibel. Da die Lehrer ihr ganzes Wissen aus diesem Buch ziehen, erklärt wohl auch, warum die meisten von ihnen in der Zeit hängen geblieben sind. In den Stunden wird alles behandelt, ob von Hexenverbrennungen zu David und Goliath, oder von der Arche Noah bis hin zum Frevel.

Das Oberhaupt der Schule ist mal wieder auf Schulschwänzerfang. Nichts da mit chillen auf der Wiese, nicht mal für Klassensprecher Adam.

Stundenplan[Bearbeiten]

Der Stundenplan ist sehr simpel entwickelt worden. Hier gibt es nicht viel Taramtaram und dies und das, der Zeitplan wurde einmal geregelt und dabei bleibt es auch.


Unterrichtsanfang: 07:20

1. Stunde: 07:20 - 08:10 : Religion
2. Stunde: 08:10 - 09:00 : Reli
3. Stunde: 09:00 - 09:50 : Religionsunterricht
( 5 Minuten Pause )
4. Stunde: 09:55 - 10:45 : Turnen
5. Stunde: 10:45 - 11:35 : Mathematik ohne Rechnen und Zahlen, dafür mit Bibel und Jesus
6. Stunde: 11:35 - 12:25 : Religion

Unterrichtsende: 12:25


Meinung der Schüler: Viel zu lang, Viel zu langweilig, Zeit vergeht zu langsam, ziemlich einseitig und der Lehrer ist doof.


Fazit: Die Sonntagsschule schneidet schlechter ab als die normale Schule.

Berühmte Sonntagsschüler[Bearbeiten]

Einige bekannte und nicht so bekannte ehemalige Sonntagsschüler, für die sich sowieso keiner interessiert.