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Killerlektüre

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Als „Killerlektüre“ oder auch „First-Person-books“, bezeichnet man Bücher und andere schriftlichen Publikationen, die mit hyperrealistischen Gewaltschilderungen aus der Ich-Perspektive, die Psyche von Kindern, Jugendlichen und anderen leicht beeinflussbaren Persönlichkeiten verrohen und zur Gewalttätigkeit drängen.

Der Kampf gegen die Killerliteratur[Bearbeiten]

Nachdem 2015 die sogenannten „Killerspiele“ endgütlig abgeschafft worden waren, fiel der Blick besorgter Eltern und Politiker auf die Gewalt in anderen Medien der Populärkultur. Insbesondere die Medien in den Schlafzimmern des Nachwuchses riefen die Elternorganisationen zu höchster Besorgnis auf. Es sei nicht die Gewalt selbst, sondern „das Gefühl beim Lesen ein Teil des Buches zu sein und die geschilderten Dinge selbst zu erleben“. Personen mit einer regen Fantasie seien dabei besonders gefährdet.

Die berühmte Kinderpsychologin Dr. Beate Romer (seit kurzem angestellt beim Axel Springer Verlag), sieht ebenfalls eine starke Gefährdung der jugendlichen Psyche durch gewaltverherrlichende Werke wie Max und Moritz, Tim und Struppi oder gar noch schlimmeren Comic-Reihen wie Asterix und Obelix, in welchen auf beinahe jeder Seite römischen Armeeangehörigen Schmerzen zugefügt werden. Sie rät dazu, den eigenen Nachwuchs von solcherlei Gewalt fern zu halten und dann doch lieber den Fernseher ein wenig länger laufen zu lassen.

Rufe nach Altersbeschränkungen, bis hin zu einem völligen Verbot für sämtliche literarischen Werke mit Gewaltschilderungen wurden laut. Als im März 2016 eine 10 Jährige ihre Musiklehrerin während einer Klassenfahrt in einen Backofen schubste, rückte das Thema endgültig ins Licht der Öffentlichkeit. Im Schlafzimmer des Mädchen wurde ein Band der „Kinder- und Hausmärchen“ der Gebrüder Grimm gefunden. Das Buch enthielt neben anderen abstoßenden Schilderungen (mit Beteiligung von Tieren) auch die Geschichte „Hänsel und Gretel“, in welcher ein ähnlicher Vorgang ausführlich beschrieben und heroisiert wurde. Auf diesen Umstand hingewiesen, veranlasste die Bundesregierung unter Kanzler Stoiber sofort tiefgehende Nachforschungen. Die Studien ergaben, dass zwischen dem Jahr 1905 und 2010, 97% aller Amokläufer schon einmal einmal Buch gelesen hatten. Weiterhin gaben beinahe alle an, in ihrer Kindheit die grimmschen Gewaltverherrlichungen konsumiert, oder zumindest Kenntnis des Inhalts selbiger zu haben.

Damit sich dieses Versäumnis in Zukunft nicht wiederholen konnte, wurde am 18. Dezember 2016 das Gesetz „zur Bewahrung der Jugend vor Schund- und Schmutzschriften“ erlassen, welches die Zensur dann doch erheblich erleichterte.

Gefährliche Werke[Bearbeiten]

Um für Eltern und Verkäufer die Altersfreigabe eines Buches besser kenntlich zu machen, wurden leicht erkennbare Aufkleber eingeführt. Diese verfolgen das selbe Prinzip der FSK (Freiwilligen Selbstkontrolle), nur dass der freiwillige Teil aus Gründen der Zeit- und Kostenersparnis vom Staat übernommen werden. Außerdem wurden populärere Werke wie Harry Potter oder die das alte Testament soweit angepasst, dass sie der erwünschten Literatur wieder entsprechen.

Liste, der als gefährlich eingestuften Werke (Auswahl):[Bearbeiten]

  • Kochbuch für die Nordkoreanische Frau“ - Kim Yŏng-ch'un
  • Kinder- und Hausmärchen“ - Jacob Ludwig Carl Grimm und Wilhelm Carl Grimm
  • Illuminati“ - Dan Brown
  • Moby Dick; oder: Der Wal“ - Herman Melville
  • Asterix und Obelix“ Band 1 bis 34 - René Goscinny und Albert Uderzo
  • Der Fänger im Roggen“ - Jerome David Salinger
  • Winnetou“ - Karl May

Betroffene[Bearbeiten]

Gefährdet sind nach Ansicht von führenden Experten besonders sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Deren Probleme – Einsamkeit oder soziales Versagen – verstärken nicht nur den Reiz an Killerliteratur, sondern die Killerlektüre ist nach neuesten Erkenntnissen auch überhaupt erst der Auslöser für Einsamkeit und soziales Versagen.

Immer mehr Außenseiter der Gesellschaft driften ab ins Milieu der Literatur und verbringen ihre Freizeit nicht wie normale Menschen beim Saufen und Rumhängen, sondern gehen lieber in die Bibliothek oder in den Buchhandel um die Ecke. Die Union fordert daher ein generelles Verbot von Literatur jeglicher Art um ein weiteres Ausbreiten dieses Trends zu verhindern. „Nicht zuletzt, kommen Amokläufer ja schließlich fast immer von Gymnasien“, so Vizekanzlerin Ursula von der Leyen.

Besonders in den Blickwinkel der Kritik rückten sogenannte Buch-Clubs, die literarische Variante der immens gefährlichen Lan-Partys. Dabei versammeln sich mehrere Personen, nicht etwa um zu feiern, sondern um gemeinsam Bücher zu lesen und zu diskutieren. „So etwas wird man leider nicht verhindern können, so lange die Eltern dieser Jugendlichen nichts unternehmen“, so der Leiter der „Eltern gegen Bücher“-Vereinigung in Buxdehude.