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Keuschheitsgürtel

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Der folgende Artikel enthält teilweise explizite Inhalte oder regt zumindest die Fantasie zu Schweinskram an und ist daher für Leser unter 16 Jahren nicht geeignet, es sei denn, der Artikel dient ausschließlich Aufklärungszwecken und dem Streben nach absoluter sexueller Askese.
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Ach was soll's, lies weiter!

Definition[Bearbeiten]

So sahen die Keuschheitsgürtel früher aus, bis man merkte, dass er nicht nur beim Beischlaf, sondern auch beim Masturbieren ein wenig stört...

Ein Keuschheitsgürtel ist eine Auszeichnung für eine besonders enthaltsame Frau. Genau wie beim Wrestling, wo die Weltmeister mit einem breiten ledernen, und mit Eisen beschlagenen Gürtel ausgezeichnet werden, werden Frauen mit einem Gürtel für ihre Keuschheit ausgezeichnet.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Modelle des Keuschheitsgürtels entstanden im frühen Mittelalter und sahen aus wie aus Gusseisen geschmiedete Unterhosen, die mit einem großen Schloss versehen waren, dessen Schlüssel der eifersüchtige Ehemann oder der strenge Vater der Trägerin sicherheitshalber verschluckt hat.

Der Vorteil eines Keuschheitsgürtels liegt auf der Hand: Wer ihn trägt, signalisiert eindeutig, dass Anbaggern unerwünscht ist (oder eben, dass der Ehemann oder der Vater sich das verbitten). Die Trägerin wird in Ruhe gelassen, spart eine Menge Geld für Verhütungsmittel und ist viel seltener von Geschlechtskrankheiten betroffen. Das ist praktisch.

Der "moderne" Keuschheitsgürtel[Bearbeiten]

Keuschheitsguertel Frau.jpg

Zum Leidwesen einiger modebewusster, frigider Frauen gibt es den Keuschheitsgürtel nicht bei Prada oder Dolce & Gabbana zu kaufen, um sich damit öffentlich zum selbst auferlegten Zölibat zu bekennen. Ein Keuschheitsgürtel ist kein Modeaccessoire! Man muss ihn sich verdienen und kann ihn nur durch Ausdauer, einen starken Willen und - notfalls - Selbstverteidigung erkämpfen.

Der Sport[Bearbeiten]

Um die Chance auf einen Keuschheitsgürtel zu haben, muss man frau den Keuschheitssport aktiv betreiben (und dadurch zwangsweise bei allen Handlungen unterhalb der Keuschheitsgürtellinie passiv bleiben). Hierbei gilt es, die einzige Disziplin des Keuschheitssports zu beherrschen: Diese Disziplin heißt Disziplin.

Wie viele andere Kampfsportarten wird der Keuschheitssport in einem Ring ausgeübt, der mit Matratzen ausgelegt ist. Die Frau kämpft immer - und das ist in der Sportwelt einzigartig - gegen männliche Gegner. Sollte sich allerdings herausstellen, dass die Frau gleichgeschlechtliche Präferenzen hat, wird sie vom Keuschheitskomittee disqualifiziert, es sei denn, diese Tatsache wird vor dem Kampf öffentlich bekannt gemacht. Dann kommen nur weibliche Gegner (sog. Kampflesben) zum Einsatz.

Hier wird der Weltmeisterin (rechts, hauptberuflich Nonne, momentan nur nicht deutlich erkennbar) in der Disziplin Disziplin der goldene Keuschheitsgürtel überreicht. Der schützenswerte Bereich der Frau wird traditionell durch die Handgeste des Schiedsrichters (links im Bild) symbolisch dargestellt. Der Verlierer (Mitte) schaut ein bisschen beleidigt aus.

Wie beim Boxen gibt es 12 Runden à 3 Minuten, allerdings wechselt nach jeder Runde der Gegner, damit hinterher nicht von der Frau gesagt werden kann, der Gegner sei ohnehin nicht ihr Typ und daher von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen. Außerdem, mal ehrlich, welcher Mann könnte denn länger als 3 Minuten durchhalten. Naja, anderes Thema.

Je mehr Gegner in einem Kampf besiegt werden, desto mehr Punkte gehen auf das Konto der Frau. Das Publikum feuert sie beispielsweise mit Rufen wie "Pure and Chaste!" (zu deutsch: "Keusch und züchtig!"), "Celebrate Celibacy!" (zu deutsch: "Zelebriere das Zölibat!") oder auch "Promise against Promiscuity!" (zu deutsch: "Versprechen gegen sexuelle Freizügigkeit") an.

In der Regel (aber auch an allen anderen Tagen) muss die Frau alle sexuellen Avancen der Gegner abwehren. Auffällig ist dabei, dass es einzig und allein auf den Gegner ankommt, ob hierfür Kampftechniken angewandt werden müssen oder nicht. Für eine gewaltlose Abwehr erhält die Anwärterin auf den Keuschheitsgürtel Zusatzpunkte.

Der Keuschheitssport ist international stark auf dem Vormarsch. Vor allem in muslimischen Ländern wird er immer beliebter. Unverheiratete Jungfrauen, die aus Glaubensgründen vom Schulsport befreit sind, werden von ihren Vätern immer häufiger ins Keuschheitstraining geschickt, um dort zu lernen, ihre weibliche Ehre zu verteidigen.

Die Kampftechniken[Bearbeiten]

Wie im wahren Leben versuchen die Gegner unentwegt, die Frau zu begrapschen. Wichtig ist dabei, dass sie nur dann Punkte bekommen, wenn die Berührungen der Frau einvernehmlich geschehen, da es sich sonst um einen sog. "Rape" (Fachbegriff für Foul) handelt, der mit Punktabzug bestraft wird.

Der Gegner kann nur siegen, wenn er seine Gegnerin durch Erregung zu Handlungen unterhalb der Keuschheitsgürtellinie animieren kann. Doch dies weiß die Kampfamazone meist durch geschickte Technik zu vermeiden. Vor allem hilft es ihr oft, sich an all die Männer, die sie in ihrem bisherigen Leben mies behandelt haben, zu erinnern, um standhaft zu bleiben. Der unentwegt, fast mantraartig wiederkehrende Gedanke, dass Männer sowieso nur das Eine wollen, setzt sich ausgesprochen tief in den Hirnwindungen der Frau fest, und wirkt daher wie ein meditatives Kraftfeld. Es bewirkt, dass die Kämpferin von ihren Gegnern abgestoßen wird wie zwei Magnete mit gleichen Tschechen Polen.

Auch Plüschtiere sind ein beliebtes Mitbringsel für den Ring.

Entgegen der Frau, die ansonsten vollkommen unbewaffnet in den Ring steigen muss, sind den Gegnern vielerlei Requisiten zur Entfachung der Libido gestattet. So dürfen sie beispielsweise folgende Waffen mit in den Ring nehmen:

Darüber hinaus erhoffen sich die Gegner mehr Chancen, wenn sie frisch rasiert und parfümiert in den Ring steigen. Am meisten Erfolg verspricht immer noch Herumschleimen. Komplimente wie: "Du hast die Haare schön!" oder auch einfach nur: "Boah!!" können dem jungen Athleten zum Sieg verhelfen, wenn er zusätzliche Reize (wie z. B. ein geöltes Sixpack) vorweisen kann.

Der grazile Roundhouse-Kick

Sollte ein Gegner es schaffen, die Frau zu erobern, so dass sie sich mit ihm auf die Matratzen im Ring legt und von der Kampf- in die Missionarsstellung wechselt, hat er gewonnen und der Kampf endet durch technisches K.O.

Die kampferprobte Frau wird jedoch alles daran setzen, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Zunächst wird sie mit höflicher Ablehnung reagieren, da sie weniger Punkte erhält, wenn sie sofort mit einem Roundhouse-Kick in die Testikel zum Gegenschlag ausholt. Derartige Maßnahmen sind ohnehin in den seltensten Fällen auf Anhieb zugelassen.

Der Keuschheitssport versteht sich nämlich als Kampfkunst, bei der es gilt, seine Prinzipien in adäquater Art und Weise zum Ausdruck zu bringen. Bei unangemessen zickigem oder aggressivem Verhalten droht der Wettkämpferin sogar eine ihre Reinheit gefährdende Sanktion: Der gefürchtete Strafstoß, auf den sich hauptsächlich der Gegner freut. Und das Publikum. Und der Schiedsrichter.

Kritik[Bearbeiten]

Gesellschaftskritiker sehen im Keuschheitssport einerseits die langfristige Gefahr, dass die Geburtenrate weiter sinkt, die Gesellschaft überaltert, das Rentendefizit ansteigt und die Menschheit letztendlich ausstirbt.

Seit Bekanntwerden diverser Sexskandale in der Kirche wurde ein Prototyp für den männlichen Klerus entwickelt, der sich derzeit noch in der Testphase befindet.

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, kritisieren sie weiterhin, dass bei dieser Sportart alte Klischees verfestigt werden. Dies ist einfach erklärt: Wenn die Frau im Kampf gewinnen will, muss sie enthaltsam bleiben; wenn der Mann im Kampf gewinnen will, muss er sie zu sexuellen Handlungen verführen. Der Mann bekommt also mal wieder Lob und Beifall für die sexuelle Ausbeutung der Frau. Die Frau allerdings erhält Buhrufe, wenn sie im Geschlechterkampf zu freizügig ist. Das Klischee von Frauenheld und Schlampe wird im Keuschheitssport regelrecht propagiert und gefeiert. Doch vor lauter Stolz auf ihre Frigidität merken die Frauen nicht einmal, dass sie medienwirksam zur Schau gestellt werden, was wiederum deutlich machen soll, dass Frauen dumm sind.

Guido und Angie im Probetraining. Eigentlich sollte Frau Merkel sich verteidigen, was aber offensichtlich nicht nötig ist.

Der World Chastity Wrestling Verband (kurz: WCW) dementiert jedoch, dass seine Kämpferinnen insgeheim öffentlich diskreditiert werden. Im Gegenteil: Hier habe "die Frau endlich die Möglichkeit, nicht mehr als das schwache Geschlecht dazustehen und den wunden Punkt ihrer männlichen Gegner [Anm. d. Red.: nämlich den Entzug von Geschlechtsverkehr] im Kampf für sich zu nutzen", so der Pressesprecher der WCW. Dieses vorgetäuschte Pathos für das schöne Geschlecht steht in krassem Gegensatz zu einer kürzlich veröffentlichten Umfrage, bei der 97 % der Zuschauer angaben, nur deshalb Tickets für den Kampf zu kaufen, um die Frauen verlieren zu sehen.

Enthaltsame Frauen ohne Keuschheitsgürtel[Bearbeiten]

Nicht alle enthaltsamen Frauen haben die Möglichkeit, einen Keuschheitsgürtel zu erlangen, selbst wenn sie in einen Keuschheitssportverein eintreten und hart trainieren. Besonders unattraktive Frauen (z. B. Angela Merkel, Amy Winehouse, Guido Westerwelle und all die anderen, die von FHM zu den "Unsexiest Women" gewählt wurden) haben schlechte Karten, weil sie sich schlicht und ergreifend nicht gegen sexuelle Übergriffe verteidigen müssen. Sie sind oft auch ungewollt enthaltsam, und den Keuschheitsgürtel bekommt frau nur, wenn sie aus Überzeugung keusch ist.

Keuschheitsgürteltier[Bearbeiten]

Das Keuschheitsgürteltier sei hier nur am Rande erwähnt, da die ersten (und letzten) beiden Exemplare ohnehin aufgrund der fehlenden Fortpflanzungsambitionen schon vor langer Zeit ausgestorben sind. Das ist auch der Grund dafür, dass dieser Artikel kein Bild vom Keuschheitsgürteltier enthält.

Experten behaupten, diese Tierart sei durch eine ungewollte Kreuzung entstanden, als ein Faultier von einem Gürteltier sexuell missbraucht wurde. Experimente zur Beweisführung dieser Theorie sind aber mittlerweile aufgrund des fehlenden DNA-Materials ohnehin nicht mehr möglich.

Siehe Auch[Bearbeiten]