Kessel

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Ein Kessel (großer Topf, ursprünglich zwergisch: puhl giganto) war ursprünglich einmal der Aufbewahrungsort von Gold, doch über die lange Zeit, vom Mittelalter bis hin ins heutige 21. Jahrhundert, hat sich ihr Verwendungszweck stark gewandelt. Eine konkrete Definition eines Kessels ist nun nicht mehr möglich. Entweder sind sie heutzutage Prestigeobjekt, Ordnungshelfer oder neue Modeerscheinung.

Die Geschichte des Kessels[Bearbeiten]

Die Geschichte der Kessel beginnt schon vor dem Mittelalter, doch erst in diesem besagten Zeitabschnitt (so Mitte des Zeitalters) begann ihr Aufstieg. Damals fingen die Drachen an den Zwergen ihre Badewannen abzukaufen, um dort ihr Gold drin aufbewahren zu können. Da ihnen das zwergische Wort für dieses Gefäß (siehe Definition) nicht gefiel, übersetzten sie es in ihre Sprache. So wurde seither das Wort Kessel verwendet.

Der erste Kontakt eines Menschen mit einem Kessel war, als Siegfried, der Drachennötiger seinen verbündeten Drachen tatsächlich erschlug. Er hatte langwierige Kämpfe mit diesem inszeniert, um so schnell wie möglich Ruhm und Reichtum zu erlangen. Doch eines Abends im Vollrausch schlug er dem Drachen freundschaftlich auf den Rücken, als dieser sich dabei an einem spitzen Knochen verschluckte und erstickte.

Voller Trauer wollte Siegfried ihn ehrenvoll beerdigen, aber er hatte sein ganzes Gold mal wieder für Wein verprasst. So machte er sich auf die Suche nach dem Drachenschatz und fand den Kessel. Da er jedoch nur an dem Gold interessiert war, schenkte er den Kessel einem Koch, der dieses große Gefäß überaus gut gebrauchen konnte. Zur damaligen Zeit gab es in jeder Stadt nämlich nur eine Großküche, die alle Bewohner bekochte.

Kurz nach dem rasantem Erfolg der Kessel in den mittelalterlichen Großküchen, folgte eine Invasion der irischen Kobolde, die die Kessel allesamt verschleppten und sie wieder mit Gold füllten. Doch der mächtige Zauberer Gundulf verfluchte die grünen Wichte, dass sie ihre Kessel mit ihrem Gold denjenigen geben mussten, die sie am Ende ihrer Regenbögen fanden. Doch diese Geschichte wurde Legende, und diese wiederum Mythos, bis man sich erst nach dem 2. fast internationalen „Sicher vor Erdbeben?-Test“ (1939-1945) wieder an diese Geldquellen erinnerte, denn zum Wiederaufbau war das Budget viel zu knapp bemessen worden.

Somit setzte das große Goldkesselsuchfieber ein, und wirklich jeder Regenbogen wurde bis zu seinem Ende verfolgt, wo die grünen Gesellen dann missmutig ihre Kessel hergeben mussten. So kam es dann auch zu den so genannten "goldenen 50ern". Heutzutage sind die Kessel in normalen Haushalten größtenteils nicht mehr zu finden, weil sie den meisten doch etwas zu sperrig waren, und in den meisten Wohnungen und Häusern keine offenen Feuerstellen mehr existieren. Diese wurden seit dem Durchbruch des technischen Fortschritts im Jahre 2000 zunehmend von Kaminen oder normalen Elektroherden abgelöst. Somit wurden die Kessel zu ca. 96% ausrangiert.

Die Bestandteile eines Kessels[Bearbeiten]

Ein Kessel besteht aus folgenden Bestandteilen:

  • Kesselboden (verhindert das Auslaufen von sämtlichen Substanzen außer Säure)
  • Kesselrundwand (hilft dem Kesselboden bei seiner Aufgabe)
  • Kesselöffnung (dort kann man die Substanzen/Gegenstände in den Kessel hineingeben)
  • Kesselhenkel (2 Henkel an der Außenwand zum Anheben des Kessels, um seinen Standort zu verändern)

Teilweise sind die Kessel auch mit diesen Extras ausgestattet:

  • Kesselfüße (diese tragen den Kessel und halten den Kesselboden einige cm über dem Boden)
  • großer Kesselhenkel (zum Aufhängen des Kessels über einer Feuerstelle [früher bei den Zwergen damit das Badewasser warm wurde])

Kesselhilfsprogramme und ihre Auswirkungen[Bearbeiten]

Um diese starke Kesselarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen, wurden verschiedenste Hilfsprogramme ins Leben gerufen, die auf genauso unterschiedliche Art und Weise helfen, den Kesseln neue Arbeit zu verschaffen.

J.G. Bowlings „Es geht holkwärts“[Bearbeiten]

J.G. Bowling, selbst ein großer Kesselfan, konnte es nicht ertragen, immer mehr von ihren geliebten Kesseln obdach-, arbeits-, und hilflos zu wissen. So fanden die Kessel teilweise einen neuen Daseinszweck nachdem Holkwarts von J.G. Bowling gegründet wurde. Dank ihrer top-recherchierten Biographie über das spannende und abenteuerreiche Leben des durchschnittlichen Schülers Perry Hotter, gelangte die Schule zu immer mehr Ruhm und kann sich seit einigen Jahren vor Schüleranfragen auch kaum retten. Durch ihren äußerst tapferen und auch selbstlosen Einsatz konnte J.G. Bowling mittlerweile fast 3,065982314657759...38494984356535796752135612435657845% der obdachlosen Kessel zu einem neuen Zuhause verhelfen und gelangte nebenbei auch noch ganz zufällig an einige wenige finanzielle Mittel. Jedoch werden Kessel auch in Holkwarts nicht mehr für den eigentlichen Zweck verwendet. Die jungen Schüler und Schülerinnen nutzen sie lediglich als eine neue Art von Schultasche.

Mittelalterveranstaltungen[Bearbeiten]

In Anlehnung an ihren Verwendungszweck im Mittelalter haben vor einiger Zeit auch die Mittelalterfans begonnen, dem damaligen Statussymbol Kessel wieder zu Ansehen zu verhelfen. Sie fingen an das ganze Jahr über in verschiedensten Orten Mittelalterveranstaltungen wie das Spectaculum durchzuführen und dabei dürfen die Kessel auf keinen Fall fehlen, soll doch alles authentisch wirken. Zu solchen Events trifft man sich dann in so genannter Gewandung um den Kesseln in regelmäßigen Messen zu huldigen. Doch auch auf solchen Festivals, wo man auf Authentizität großen Wert legt, findet sich der Einfluss des 21. Jahrhunderts wieder, denn dort sind im Gegensatz zur mittelalterlichen Realität immer mehr Kessel zu finden, auf Grund des gewöhnten Luxus’ der heutigen Zeit.

Staatliche Unterstützung[Bearbeiten]

In einigen Ländern haben die staatlichen Oberhäupter beschlossen den Haushalten Subventionen zu zahlen, da es ihnen unmöglich ist, sich um die menschlichen Arbeitslosen und die arbeitslosen Kessel gleichzeitig zu kümmern. Da jedoch die beiden zuerst genannten Hilfsprogramme einen Großteil der Kessel wieder zu einer Arbeit verholfen haben, sind die Länderregierungen jetzt auch in der Lage, den wenigen restlichen Haushalten, die noch Kessel besitzen, finanziell unter die Arme zu greifen. Aus diesem Grund ist der ganz kleine Prozentsatz an Kesseln, die immer noch bei ihren Besitzern sind, nicht mehr gefährdet.
Allerdings hat auch diese Hilfe einen Nachteil, denn die Kessel sind von den Besitzern, um (trotz der staatlichen Unterstützung in Form von Eisgutscheinen) bleiben zu dürfen, meist zweckentfremdet worden. Sie dienen ihren Besitzern mittlerweile als Aschenbecher für größere Veranstaltungen, als Regenschirmhalter, Pflanzenkübel oder einfach als Badewanne für den Hund oder die Kinder.