1 x 1 Silberauszeichnung von Petym

Kavallerie

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Die Kavallerie der Deutschen Bundeswehr (mit ihren brandneuen Uniformen) beim Einsatz in der Düsseldorfer Innenstadt

Als Kavallerie bezeichnet man die Truppenteile, in denen Soldaten zu faul sind, zu Fuß zu gehen oder keinen Führerschein für Panzer haben und daher auf Pferden reiten.

Geschichte[Bearbeiten]

Fast jede Armee der Welt hat irgendwann Kavallerie unterhalten, die berühmtesten sind jedoch die deutsche Kavallerie der Bismarck-Ära, des Ersten und Zweiten Weltkrieges, die US-Kavallerie zur Zeit der Indianerkriege, Napoleons Kavallerie und die Reiterei der Hunnen - also durchwegs Truppen, deren Ruf irgendwie zweifelhaft ist. In der Tat: Wo immer oben genannte Reiter auftauchten, verbreiteten sie Furcht und Schrecken, sowie tonnenweise Pferdescheiße.

Das Ende[Bearbeiten]

Der letzte große Auftritt der Kavallerie spielte sich 1939 in Polen ab. Weil die deutschen Panzer doch nicht aus Pappe waren, wie man ihnen erzählt hatte, fiel der Marktpreis für Pferderouladen durch das plötzliche Überangebot ins Bodenlose. Die Kavallerie bekam ein massives Imageproblem und wurde nach und nach in vielen Ländern abgeschafft. Allerdings hatte die Armee nun ein neues Problem: Was essen, wenn man irgendwo abgeschnitten von Versorgung im Feindesland in einem Dreckloch sitzt, umzingelt von gröhlenden Feinden? Die Panzer- und Hubschraubertrümmer erwiesen sich als fast so ungeniessbar wie ein Hamburger von Mc Donalds

Die Wiederentstehung[Bearbeiten]

Nach und nach wurde die Kavallerie wieder eingeführt. Um alte Vorurteile abzubauen, wurde die Truppe gezielt auf bürgerfreundlich, demokratisch und aufgeklärt gestylt. Bewusst trug man ihr politisch besonders korrekte Aufgaben auf: So bewachen Kavalleristen Parks und Spielplätze, um bei Bedarf Kampfhunde abzuschießen und Exhibitionisten zu verjagen. Widerliche Existenzen, die Blumenbeete zertrampeln oder Asoziale, die Kippen auf den Rasen werfen, werden mit der Reitgerte verprügelt.

Schmierige Drogendealer reitet man wuchtig um und viertelt sie zügig nach guter, alter Tradition. Penner und Gammler werden eingefangen und als Stallburschen rekrutiert.

Die unterschiedlichen Kavallerie-Einheiten[Bearbeiten]

Die moderne Kavallerie ist nicht mehr nur auf ihre klassische Eigenschaft als schnelle Bodentruppe beschränkt. Es haben sich zahlreiche spezialisierte Unter-Gattungen entwickelt;

Die digitale Kavallerie[Bearbeiten]

digitaler Kavallerist
Besonders ausgebildete Elite-Soldaten lassen sich samt ihrer Pferde einscannen und werden als digitale Krieger ins Internet entlassen.
Dort spüren sie den üblichen Abschaum auf; Spamer, Faker, Verfasser von sexistischen, rassistischen, homophoben und kürbisfeindlichen Postings, Artikeln sowie E-Mails und setzen ihre hochentwickelten Geheimwaffen gegen diese Subjekte ein:
  • Einschleusen speziell trainierter Pferde, sogenannte "Trojaner" per E-Mail.
  • Das Führen von Stellvetreter-Kriegen in Diskussionsforen.
  • Großattacken auf Server


Die Marine-Kavallerie[Bearbeiten]

Seacavalier.jpg

Einst eine stolze Waffengattung, ist die Meeresreiterei heute leider vom Aussterben bedroht. Verantwortlich dafür sind mehrere Faktoren; Chronischer Reittiermangel wegen des grassierenden Pferdediebstahls von Landbewohnern, welche die "süssen Seepferdchen" stehlen, töten, trocknen und zu geschmacklosen Souvenirs für Touristen verarbeiten.
Seekavallerie-Pferde, die nicht als Schlüsselanhänger oder Rückspiegel-Baumler enden, geraten - samt ihrer Reiter - in die Netze des industriellen Fischfanges. Die meisten Fischstäbchen, die man sich schnöde in die Bratpfanne knallt, enthalten im Schnitt 30% Anteile der stolzen Meeres-Kavallerie. Käpt'n Iglo ist denn auch das größte Feindbild aller Marine-Reiter. Das größte Kontignent an Meeres-Kavallerie besitzt Gambia.

Die Luft-Kavallerie[Bearbeiten]

Carnearbre.jpg

Die Luftkavallerie ist eine junge, noch im Aufbau begriffene Waffengattung. Ihre Vorgehensweise ist höchst effizient: Die Reiter springen samt ihrer Pferde per Fallschirm aus Großraumtransportflugzeugen über dem Einsazgebiet ab und galoppieren am Boden gleich weiter. Dies verkürzt ermüdende Anreisen enorm.
Leider ist die Ausbildung von Pferd und Reiter besonders schwierig, wie man auf nebenstehendem Foto erkennen kann: Nach einem typischen Einsatz sind lediglich die Reiter sicher am Boden gelandet. Die Pferde blieben indes in den Bäumen hängen oder trauten sich gar nicht erst zu springen. Das Heeresoberkommando denkt daher über neue Ausbildungstrategien nach. Im Gespräch ist Voltigieren als Grundausbildung sowie Flugangst-Seminare für die Pferde.

Die Kavallerie im modernen Krieg[Bearbeiten]