Karlo Kokosmatten GmbH
Aus Stupidedia
Die Gründung der Karlo Kokosmatten GmbH datiert in die Zeit des Wirtschaftswunders. In jenen Tagen, da die Häuser kriegsbedingt noch in Einzelteilen auf der Straße lagen und man mit jedem Schritt bangen musste, in einen Bombentrichter zu fallen, gründeten die Pioniere Klaas Gras und Karlo Koks 1967 einen Kolonialwarenladen und spezialisierten sich auf den Handel mit Kokosmatten.
Ihnen kam dabei die Vielseitigkeit der Kokosmatte zugute: Im zusammengerollten Urzustand ließ sie sich mit kostenlosem Schutt befüllen, dann neben- oder übereinander aufstellen und zu Bauwerken kombinieren; im entrollten Zustand dagegen konnte man mit der Kokosmatte die lästigen Bombentrichter verbergen und so das Land wieder schön machen. Kurzum, die Kokosmattenhandlung war in dieser schwierigen Zeit ein voller Erfolg, das Geschäft der Karlo Kokosmatten GmbH blühte.
Im Jahr 2002, als schließlich alle Häuser wiederaufgebaut und alle Bombentrichter zugedeckt waren, kam es zum offenen Streit zwischen Karlo Koks und Klaas Gras. Zu der schwachen Auftragslage kam erschwerend hinzu, dass man ja durch den Euro nur noch die Hälfte einnahm: Brachte z.B. eine Kokosmatte 2001 noch 10 D-Mark ein, so waren es jetzt nur noch 5 Euro; das Geld wurde knapp. Nach unzähligen Vergleichen schließlich zahlte Klaas Gras Karlo Koks aus, der sogleich mit äußerster Brutalität am Neuen Markt die Karlo Koksnutten GmbH gründete, mit mehr als dubiosen Geschäftsfeldern.
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