Käpt'n Blaubär

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Käpt'n Blaubär beim privaten Ausspannen auf seiner Yacht in Monte Carlo
Käpt'n Blaubär (geb. am 30. Februar Drölfzehnhundertzwieben) ist ein exzentrischer Hochseeschiffer und Abenteurer sowie Hauptaktionär bei Nordsee (der Fisch-Imbissbude) und Erzrivale von Käpt'n Iglo.

Bekannt wurde Blaubär vor allem dadurch, dass er die Filmrechte an seiner Autobiografie an die ARD verkaufte. Der Sender zeigt das Werk seitdem serienmäßig im Vormittagsprogramm, wobei Blaubär sich selber spielt.

Leben[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Käpt'n Blaubär wurde auf der Hamburger Reeperbahn, als Sohn einer Braunbärin und eines Seebären geboren. Sein Großvater mütterlicherseits war ein Panda, weshalb er sich gerne medienwirksam für den Erhalt der Art ausspricht und es auch befürwortet, dass die chinesische Regierung jeden über den Haufen schießen lässt der Hand an diese Tiere legt.

Sobald Blaubär, Käpt'n war er noch nicht, selber laufen konnte heuerte er auf dem Schiff von Klaus Störtebecker als Schiffjunge und Kloputzer an und gestaltete nebenher als Animateur das Fitness- und Freizeitprogramm auf dem Schiff. Auch für die Cocktailbar und die Snacks für gemütliche Fernsehabende war Blaubär zuständig. Über diese Zeit verfasst er später ein Buch mit Cocktailrezepten, das bis heute als Standertwerk auf der AIDA geführt wird. Die Zeit auf Störtebeckers Schiff lehrte Blaubär die Basics seines Berufes als Hochseeschiffer, wie man z.B. richtig Arr sagt, wie man gegen den Wind pinkelt ohne nass zu werden, wie man sich mit einem saukomplizierten Seemannsknoten die Schuhe bindet, sodass sie garantiert nie wieder aufgehen oder (ganz wichtig) wie man bei 100% Luftfeuchtigkeit noch immer lässig an der Rehling lehnt, Tabakspfeife raucht und nebenher die privaten Probleme der Schiffspassagiere löst.

Käpt'n Blaubär[Bearbeiten]

Später bakam Blaubär endlich das Kommando über ein eigenes Schiff, den alten Kohlekutter Elvira, den er günstig auf E-bay-Kleinanzeigen ersteigert hatte (Selbstabhohlung, keine Vorausbesichtigung möglich, keine Geld zurück) und war damit nun Käpt'n. In der Folgezeit tauchte sein Name bei allen großen Ereignissen der See- und Schifffahrtsgeschichte (auch der Binnen-, Fluss- oder Raumschifffahrt) auf. So entdeckte er mit Columbus Amerika. Dieses hielt er allerdings nicht für Indien, wie Columbus, und auch nicht für Amerika , wie alle anderen, sondern er hielt es für Bremen, weil für ihn, als Hamburger, Bremen so oder so der exotischste Ort überhaupt war. Später war Käpt'n Blaubär Walfänger im Nordpolarmeer und trieb danach, infolge eines Unfalls im Ewigen Eis, für fünf Jahre in einem Eisberg eingeschlossen durch die Weltmeere. Er schmuggelte wärend der Prohibition Alkohol nach Norwegen und war Chef einer Ölplattform in Alaska. Später hatte er das Kommando über die Titanic und kämpfte im Ersten Weltkrieg als Kaiserlicher U-Boot-Kapitän. Wärend des Zweiten Weltkriegs schmuggelte er Flüchtlinge nach Casablanca und später war er als Experte und Berater bei der Produktion der ersten Staffel von Das Traumschiff dabei.

Dass Käpt'n Blaubär im 17. Jahrhundert als Sklavenhändler an der Elfenbeinküste Karriere gemacht haben soll, wird von seinem Manager bis heute vehement bestritten.

Treffen mit Hein Blöd[Bearbeiten]

Käpt'n Blaubär und Hein Blöd auf dem Weg zum Drive-in des McDonald’s in Rumsrüttelkoog
Hein Blöd wurde von Käpt'n Blaubär in Singapur aufgegabelt, als er dort gerade eine Ladung kitschige Buddhafiguren aus Plastik für westliche Esoterikfreaks auflud. Kurzerhand nahm er den verwahrlosten Zeitgenossen, der Hauptberuflich als Pestratte arbeitete, mit und verursachte so die große Pest von Marseille 1720 - 1722. Dennoch blieb Hein Blöd an Bord und in der Mannschaft der Elvira (die er praktisch alleine bildet) obwohl er bis heute nur niedrigste Arbeiten verrichten muss, wie z.B. das Schiff putzen wenn Käpt'n Blaubär im Puff ist, oder die doppelläufige Schrotflinte laden wenn der Käpt'n mal wieder angetrunken vom Krähennest auf Delfine ballert.

Hein Blöd wird wegen seines Plattdeutschen Dialekts kaum verstanden und gillt desswegen als ziemlich blöd. Deswegen nimmt man ihn auch nirgends ernst, obwohl er ein Heilmittel gegen AIDS und Krebs gefunden hat und eine Maschine gebaut hat mit der man die Weltmeere innerhalb weniger Wochen komplett säubern könnte. Dass er noch kein Kapital aus seinen Efindungen geschlagen hat liegt daran, dass er weder weiß was Kapital ist (ja, die Bezahlung sowohl auf der Elvira als auch bei der ARD sind miserabel) und überdies hinaus seine Doktorarbeit damals als Plagiat enttarnt wurde. Was nachdrücklich an seiner Integrität rüttelt.

Popularität[Bearbeiten]

Nachdem Käpt'n Blaubär die Ruhe der Pension lange genug genossen hatte beschloss er seine Lebensgeschichte aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Das Werk selber floppte zwar wegen des enormen Umfangs (allein der Teil über die ersten zwei Jahre seines Lebens nimmt mehrere Bände ein, die Zahl der Bücher füllt eine klein bis mittelgroße Bibliothek und will man das Werk als E-Book herunterladen sollte man damit rechnen den Computer in einem absehbaren geologischen Zeitraum nicht mehr benutzen zu können). Doch Blaubär löste das Problem geschickt. Er verkaufte einfach die Filmrechte an die ARD. Diese bewältigt den Umfang bis heute damit, dass sie die Kapitel Serienweise als Extra in der Sendung mit der Maus ausstrahlt. Damit sollte bewirkt werden, dass die zuschauenden Kinder, nach dem kindischen und niveaulosen Geschwätz der angeblichen "Wissenfilmchen", zum Abschluss noch ein bisschen in die reichhaltige Lebenserfahrung des fast allwissenden Käpt'n Blaubär hineinschnuppern können und so wenigstens gegen Ende wirklich kindgerecht und sachlich über die großen Fragen des Lebens aufgeklärt werden. Käpt'n Blaubär spielt sich in ausnahmslos allen Fogen selbst. Unterstützung erhält er dabei natürlich von Hein Blöd, doch seit Neustem sind auch seine Enkelkinder Gelb, Grün und Rosa mit von der Partie. Sie sollen dem kindlichen Zuschauer als Identifikationsobjekt dienen und verhalten sich so, wie sich alle Kinder gegenüber Käpt'n Blaubär verhalten würden. Sie blicken abgöttisch zu ihm auf, glauben ihm jedes Wort das er sagt und kritisieren niemals seine Meinung.

Neben seiner Karriere als Fernsehstar (mehrfach oscarprämiert, zueltzt als Stuntdouble für Winnie Puuh) ist Käpt'n Blaubär seit den frühen 90ern Hauptaktionär bei der Nordsee Fischspezialitäten GmbH für die er auch als Werbemaskottchen aktiv wirbt. In dieser Funktion liegt er in einer Dauerfehde mit Käpt'n Iglo, mit dem er regelmäßig mediale Schmutzkampagnen austrägt. Zuletzt äußerte sich Blaubär: "Ik habe den Kampf gejen Käpt'n Iglo erst jewonnen, wenn dieser smierige Süßwassermatrose ins Jungelcamp muss."

Privates[Bearbeiten]

Käpt'n Blaubär lebt mit seinen Enkenln und Hein Blöd auf seinem Kohlekutter Elvira auf einer Klippe bei Rumsrüttelkoog in Schleswig-Holstein, weil er dort keine offizielle Adresse hat findet ihn seit Jahren die Steuerfandung und der Briefträger nicht. Dieser Umstand wurde Käpt'n Blaubär erst bewusst, als er die BILD-Zeitung nach Hause abonnierte, sie aber nie kam. Weiter Immobilien Blaubärs sind eine Penthousewohnung in Los Angeles, eine geheime U-Boot-Werft in Archangelsk sowie ein Dixiklo auf einer Baustelle in Bitterfeld. Zumindest bei dem Dixiklo stand mehrfach der Verdacht im Raum, dass er es sich unrechtmäßig angeeignet hätte.

Trotz seiner vielen Wohnsitze verbringt Käpt'n Blaubär die meiste Zeit des Jahres auf seiner Yacht in Monte Carlo, aber natürlich nicht wegen den geilen Champagnerfeten, sondern weil das mediterrane Klima seinem Rücken gut tut. Außerdem trifft er sich mit dem Fürsten von Monaco regelmäßig in der Sauna.

Käpt'n Blaubär ist ledig (was die Enkelkinder ein bisschen merkwürdig macht) und gehört der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche an.

Kurioses[Bearbeiten]

  • In Käpt'n Blaubärs Autobiografie beschreibt er unter anderem wie er die Dinosaurier ausrottet, die Nordlichter an den Himmel malt, King Kong im Boxen schlägt und den IPod erfindet. Experten halten diese Teile seines Lebens zwar nicht für gänzlich falsch aber zumindest stark übertrieben.
  • Der Autor Walter Moers hat sich lange mit der bombastischen Biografie beschäftigt und versuchte 1999, unautorisiert, eine einfacher lesbare Version auf den Markt zu bringen, mit dem Titel: Die 13½ Leben des Käpt'n Blaubär. Natürlich musste Moers kürzen wo er nur konnte, hätte er alle Geschichte berücksichtigt, müsste das Werk; Die 13½.000 Leben des Käpt'n Blaubär lauten.
  • Käpt'n Blaubär ist Mitglied im Südschleswigschen Wählerverband, obwohl er kein Wort Dänisch spricht.
  • Käpt'n Blaubär hat die Staatsbürgerschaft des Vatikan, obwohl er nicht katholisch ist.
  • Im Internet kursiert eine Reihe von Käpt'n-Blaubär-Witzen die ihn als unbezwingbaren Muskelprotz darstellen, diese Witze heißen Käpt'n-Blaubär-Facts und sind oft stark untertrieben.

Zitate[Bearbeiten]

  • "Moin Männer…"
  • "Haste heute nichts zu saufen, musste unbedingt was kaufen"
  • "Kommt schon Kinners"
  • "Yes We Can"
  • "Ikk bin een Bär liner"
  • "Wir sind hier in Deutschland und hier wird deutsch gesprochen"

Literatur[Bearbeiten]

  • ADR Fehrnsehkultur von Frank Elstner
  • Mein Leben als Blöd von Hein Blöd
  • Slumbbär Millionär von Keine Ahnung