Junkie

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Junkie (engl. junk = alter Keks, allgemein auch als Müll bezeichnet) bezeichnet Menschen oder Enschen, die sich mit Vorräten von konsumierbaren Dingen (Kleber, Deo, Holzwolle und Tomatensuppe) in ihrer Wohnung einschließen und die durch den Konsum dieser Dinge erreichte Coolness ausleben. Diese unglaubliche Coolness ist so cool, dass Nicht-Junkies sie gar nicht verstehen können und auf dem Gedanken festkleben, dass diese Menschen/Enschen einfach nur stumpf herumhängen und das Sonnenlicht meiden, ebenso wie soziale Kontakte.

Geschichtlicher Hintergrund[Bearbeiten]

Im Jahre 1876 fand Jesus Christoph heraus, dass der Weihrauch von Papa (Gott) nicht nur toll riecht, er erzeugt auch einen ungeahnten Coolnessfaktor, wenn man ihn in einer Pfeife oder in altem Zeitungspapier eingewickelt raucht. Diese Erkenntnis brachte ihn dazu, sein Leben grundlegend zu ändern. Er kündigte in der Tischlerei von Meister Eder, in der er mit seinem besten Freund DJ Bobo eine Lehre als Tischler begonnen hatte, verkroch sich mit 10% der unendlichen Weihrauchvorräte von Papa in seiner 2-Zimmer-Wohnung in Frankfurt und lebte die soeben durch Rauschgift erhaltene Coolness richtig aus. Der erste Junkie war geboren (anzumerken wäre, dass Jesus Christoph der einzig bekannte Weihrauch-Junkie ist).

Heutiges Vorkommen[Bearbeiten]

Sucht hin oder her - man kann es auch übertreiben.

Junkies sind selten in der freien Wildbahn zu beobachten. Sie betreten die Zivilisation nur, um ihre Vorräte an Kleber, Deo oder Holzwolle aufzufüllen. Jedoch werden Junkies in letzter Zeit immer unvorsichtiger, mittlerweile belagern sie zum größten Teil Bahnhofklos oder dunkle Ecken. Verhaltensforscher spekulieren darauf, dass sie von ihrem Rudel (vorausgesetzt, sie waren je in einem) ausgestoßen wurden und sich nun vor ihren natürlichen Feinden, der Polizei, verstecken. Die meisten von ihnen können dem psychischen Druck nicht mehr standhalten und sterben oft an einer Überdosis. Trotzdem steigt die Anzahl der Junkies stetig weiter an.

Dabei ist folgendes beim Umgang mit Junkies zu beachten:

  • Bemerkungen über das Wetter vermeiden. Dies könnte zur Folge haben, dass der Junkie den Himmel erblickt, was erstens bei unbewölktem Himmel zu Erblinden der sonst eher lichtscheuen Wesen und zweitens auf jeden Fall dazu führt, dass der Junkie sich durch die unglaubliche Weite des Himmels auf einer neuen Bewusstseins-Ebene wähnt, das Beschaffen von Kleber, Deo oder Holzwolle eine Zeit lang vergisst und so die Zivilisation noch länger mit seinem Aufenthalt belastet.
  • Das zur-Schau-Stellen von Kleber, Deo oder Holzwolle sollte vermieden werden, da dies den Junkie dazu verleitet, Sie ununterbrochen mit unglaublich großen Augen anzustarren. Dieses Verhalten wird er auch nicht einstellen, bis er den Kleber, das Deo oder die Holzwolle von Ihnen von einem Notar überschrieben bekommen hat.

Privat[Bearbeiten]

Immer häufiger kommt es vor, dass von Geldnot getriebene weibliche Junkies eine Teil-/Vollzeitstelle auf dem örtlichen Strich oder - im Falle ausreichender Berufserfahrung - im nächstgelegenen Freudenhaus annehmen. Mangelnde Vorsicht verursacht dabei nicht selten eine Schwangerschaft. Hervorgerufen wird diese entweder durch das Zerbersten eines Latexprodukts und des daraufhin austretenden Ejakulats oder dem prinzipiellen Verzicht auf Latexprotektoren. Das ehemalige Vorstandsmitglied der IJO (International Junkie Organization), Amy Weinhaus, stellte einst fest: „They tried to make me go to rehab, but I said no, no, no.“ Jene Aussage hatte wohl maßgeblichen Einfluss darauf, dass die Zahl der Junkie-Mitglieder seither stetig steigt. Amy Weinhaus gilt nun als Idol für eine Vielzahl von Junkies und wird von ihnen als Märtyrer gefeiert. Der Junkie nennt seine Kinder meist Amy, Kevin oder Marie-Johanna. Er achtet stets auf gesunde Ernährung und versucht dies auch seinen Nachkommen zu vermitteln. Er darf daher nicht mit dem Junk-Foodie verwechselt werden, da er aus ethischen Gründen konsequent auf Junk Food verzichtet. Im Übrigen besitzt er meist keinen funktionierenden Magen, da sich dieser im Laufe von hunderten Generationen so weit zurückgebildet hat, dass er nun Platz für Lungen doppelten Volumens bietet. Somit ist der herkömmliche Junkie ein ernährungsbewusster Vegetarier, der sich aerob über gas- oder rauchförmige Produkte von Heilpflanzen ernährt. Ernährungsphysiologisch ist dies uneingeschränkt empfehlenswert, da eine fett- und zuckerfreie sowie kalorienarme Ernährung generell nahegelegt wird.

Darstellung in der Literatur[Bearbeiten]

Junkies werden in der Literatur oft auch als Konsumenten von anderen Stoffen wie z.B. Cannabis, Heroin oder Koks beschrieben. Dies ist natürlich vollkommener Unsinn, da die meisten Menschen, die diese Dinge konsumieren, Bürgermeister sind, oder es gerne werden würden. Dies gilt jedoch nicht für Cannabis-Konsumenten, da diese sich effektiv von jeglichem nicht Cannabis erwerbendem kapitalistischen Gehabe losgesagt haben. Ihr Sinn besteht darin, Blumen zu suchen, zu finden und sie anzuschauen, bis ein Notar ihnen die Erde, die sie ernährt, überschreibt.
Dieses Verhalten tritt zwar auch explizit bei Junkies auf, ist jedoch in einem völlig anderen Kontext zu sehen, da der Junkie durch diese Methode immer nur versucht, das Endprodukt seiner Gier zu erhalten. Der Cannabis-Konsument will jedoch die Erde erhalten, um auf ihr eine schön aussehende Pflanze zu züchten. Dies geschieht natürlich ohne Hintergedanken und hat nur das Ziel, der Umwelt einen Dienst zu leisten.

Literatur zum Thema[Bearbeiten]

  • Verdammt, meine Nase ist zu. Scheiß Holzwolle!!!! von Joachim Junkalot
  • Wieso ist denn das Deo schon wieder leer? - Besorgte Mütter berichten von Editha Carmen Cashtome
  • Grrrrr, der Kleber ist alle - Wie Christoph die Tischlerei verließ von Meister Eder
  • Christiane K. - Erlebnisse einer Uhu-Fachhändlerin ISBN 0815