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Ich bin zwar kein Nazi, aber...

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Ich bin zwar kein Nazi, aber …“ ist der Lieblingssatz von NPD-, DVU, AfD-, CSU, SVP(CH) und FPÖ(A)- Mitgliedern, die, nur weil sie pauschal etwas gegen alle Ausländer, Juden, Moslems, Homosexuelle und Schwarze haben, noch lange keine Nazis sind. Als Heimat dieses sehr beliebten Satzes zählen u.a. Facebook, YouTube und Twitter (die auch nicht Gesichtsbuch, DuRöhre und Zwitscherer heißen, wir sind ja nicht unter Nazis). Dieser Satz ist auch bekannt als der kleine Bruder von

Das wird man doch wohl noch sagen dürfen.

Allerdings trifft man den Bruder fast nur bei der CSU und der kleinen Satirepartei FDP. Und – natürlich – auch in der Bild-Zeitung. Gerne wird seine Endung auch in diesen einschlägigen Kreisen mit der gängigen Phrase:

Ich bin zwar kein Nazi, aber … der Sarrazin hat schon irgendwo recht!“

alteriert, um den eigenen Intellekt und Geist, sowie Rechtssicherheit, in den Vordergrund zu rücken.

Der Spruch „Ich bin zwar kein Nazi, aber...“ wird aber vereinzelt sogar von Linken benutzt z.B vom Spülgel-Journalisten Jakob Augstein, wenn es wieder einmal um Hetze gegen Israel geht, genau wie der Spruch „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen“ gerne gebraucht wird, um den Antisemitismus zu rechtfertigen.

Aufbau[Bearbeiten]

Der typische „Ich bin zwar kein Nazi, aber“-Satz besteht aus drei Teilen:

  1. „Ich bin zwar kein Nazi, aber“ (damit auch jeder weiß, dass man kein Nazi ist)
  2. Satzteil, der sich zwar rassistisch anhört, aber natürlich nicht rassistisch gemeint ist (siehe 1.)
  3. Im letzten Teil werden alle Andersdenkenden als Gutmenschen, Kommunisten oder Idioten bezeichnet.

Im ganzen Satz hört sich das dann folgendermaßen an:

  • Ich bin zwar kein Nazi, aber man sollte die ganzen kriminellen Ausländer mit Betonklötzen in der Elbe versenken und wer das nicht einsieht, ist ein naiver Gutmensch!