Hutzel

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Der Hutzel (auch Lan oder Pack) ist ein sozialdemographisches Phänomen und gehört zur Gruppe der nervenden Trottel

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Allgemeines zum Hutzel

Dem aufmerksamen Beobachter urbaner Schauplätze wird es aufgefallen sein. Besucht man an einem Freitag oder Samstag Abend zu später Stunde Orte wie die Innenstadt großer deutscher Städte wie Stuttgart oder Rom ist man zunehmend erstaunt darüber, dass sich im Laufe der letzten Monate und Jahre ein scheinbar völlig neues Publikum dort eingefunden hat. Die lieb gewonnenen Stinker und - im Kontrast - geradezu knuffigen Punks wurden durch eine neue Spezies nahezu vollständig verdrängt: der Hutzel. Diese Spielart des modernen Menschen zeichnet ich vor allem durch übermäßige Präsenz an Orten wie U-Bahnstationen, Discos mit einem Alterdruchschnitt von 14 (im Fachjargon den sog. Hutzelläden) und Dönerständen aus. Vorsichtigen Schätzungen zufolge kommen heute schon auf jeden durchschnittlichen Stadtbesucher wie Franz Josef Strauß oder Heinz Harald Frentzen 5 bis 7 Hutzelmännchen und auf jede Besucherin 3 bis 4 Hutzelweibchen. Diese Entwicklung hat sich in besonders alarmierender weise in Stuttgart, Berlin oder dem Inneren der Sonne vollzogen. Expertenmeinungen zufolge liegt hier das Zentrum der Hutzels, am schlagenden Puls der U-Bahnen, von wo sie sich über das Schienennetz mäandernd in alle Bereiche der Innenstädte verteilen. Das Auftreten einer neuen Spezies geht zumeist einher mit dem Verschwinden einer - oder je nach evolutionärer Potenz aller - angestammten Spezies. Im Zuge der Erhaltung der Artenvielfalt menschlicher Erscheinungen in der Innenstadt Stuttgarts sollte man also mit Argwohn diese Entwicklung verfolgen, wenn man nicht zulassen will, dass die schönen deutschen Städte mit einer Artenvielfalt von knapp 200 verschiedenen Nationalitäten durch den Hutzel verdrängt wird.

[bearbeiten] Die Frisur der Hutzel

Hutzelfrisur erweitert auch die komplexe Ebene
Hutzelfrisur erweitert auch die komplexe Ebene

Die gemeine Hutzelfrisur besticht durch Abstraktheit. Für gewöhnlich zeichnet sich ein Hutzelmännchen aufgrund süd- und südosteuropäischer Herkunft durch einen schwarzen Pelz aus, welcher in Kopfpartien mit einer beachtlichen Menge Haargel in ein zerrissen anmutendes Symposium aus Strähnen, Zacken, Ebenen mit linear unabhängiger Normalvektoren und sog. Zündschnüren ( früher vor allem bekannt als die Nackenpartie Vokuhilas ) gebracht wird. Der nicht sparsame Einsatz von Haargel sorgt dafür, dass die Hutzelfrisuren einen außerordentlich starken Glanz und es auf eine durchschnittliche Licht Reflektion von bis zu 80% bringen. Ein Maß, welches sonst nur von auf Hochglanz polierter Edelstahloberflächen bekannt ist. Die Frisur eines Hutzelweibchens ist nicht minder auffällig. Das offenbar wichtigste Eigenschaft einer weiblichen Hutzelfrisur ist die die Länge selbiger. Die mindestens schulterlange Haarpracht eines ausgewachsenen (>13) Hutzelweibchens besticht durch Polychromie, wobei die Grundfarbe wie beim Hutzelmännchen stets Schwarz ist. Andersfarbige Strähnen sind oftmals blond, können aber auch blau oder gar weiß sein. Während die Frisur eines männlichen Hutzels einem wie oben beschriebenen überfahrenen Pudel gleicht, zeichnet sich die Frisurtopologie eines weiblichen Hutzels in erster Linie durch Klarheit aus. Variationen in der glatten Haartopologie sind nahezu unbekannt und es bleibt fraglich ob eine Veränderung in der Haargestaltung die Gesamtheit der Hutzel nicht auf einen Schlag zerstören würde.

[bearbeiten] die Kleidungsgewohnheiten eines männlichen Hutzel

Die Kleidung der Hutzel lässt sich deutlich und einfach von der normaler Menschen abgrenzen. Schwierigkeiten können auftreten wenn Hutzel mit einer nahe verwandten Spezies zusammen auftreten, dem HipHoper. Dennoch lässt sich mit etwas Übung auch diese Niedertracht der Evolution vom gemeinen Hutzel klar abgrenzen. Beginnen wir unsere Betrachtung mit dem Unterbau eines musterexemplarischen Hutzels, wie er in großer Unzahl in seiner ökologischen Nische anzutreffen ist. Gleichbleibenden Bodenkontakt versucht der Hutzel mittels seiner Turnschuhe herzustellen. Genaueren Betrachtungen nach verfügt das herkömmliche Hutzelschuhwerk weder über Schnursenkel, Klettverschlüsse oder ähnliche Verschlusssysteme. Offenbar verfügt der Hutzel also nicht über die notwendige kognitive Kompetenz herkömmliches Schuhwerk zu bedienen. Expertenmeinungen zufolge ist der Knoten der natürliche Feind des Hutzel. Was von nicht- Hutzels schlechthin als Unvermögen angetan wird trägt der Hutzel stolz zur Schau: das Schuhwerk wird nicht wie üblich vom Schlag der Hose bedenkt sondern durch spezielle Suspensorien, welche oftmals fälschlicherweise als Socken verkannt werden, tatsächlich aber hoch entwickelte Stoffhohlzylinder sind, von der Hosenbedeckung geschützt. Diese Stoffhohlzylinder umschließen die Hose im Knöchelbereich so fest, dass die Hose keinesfalls in Schuhnähe kommen kann. Die Funktionsweise dieser Suspensorien ist eines der größten ungelösten Rätsel der Menschheit. Das Beinkleid eines Hutzelmännchens ist vergleichsweise wenig abwechslungsreich, stellt aber einen der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen Hutzel und HipHoper dar. Der Hutzel trägt für gewöhnlich Jeans, welche in den meisten Fällen durch breite und großschnallige Gürtel an der rechten Stelle gehalten werden. Optional sind Ketten, welche in großem Bogen Richtung Erdmittelpunkt pendeln. Der Hiphoper dagegen trägt vornehmlich Trainings- oder Stoffhosen, welche sich durch einen außerordentlich tief liegenden Schwerpunkt auszeichnen in etwa auf Höhe der Knie oder noch tiefer - ein Sachverhalt, durch den die sockenartigen Suspensorien ernsthaft in Frage gestellt werden könnten. Zudem sind Gürtel in HipHoper Kreisen scheinbar gänzlich unbekannt. Man nimmt an, dass der Gürtel der natürliche Feind des HipHopers ist. Die Oberkörperbekleidung eines Hutzel weist entgegen der Hosengestaltung einen enormen Variationsfundus auf. Unmöglich sämtliche Eigenarten zu betiteln, wir wollen uns mit den häufigsten Erscheinungen beschäftigen. Scheinbar sehr beliebt in Hutzelkreisen ist die Stoffjacke, vornehmlich in Grau, welche niemals zugeknöpft ist sondern immer darauf bedacht ist, Einblicke in die körpernäheren Kleidungsschichten zu gewähren. Hier trägt der Hutzel das mit absurden Texten und Grafiken versehene T- Shirt, Longsleeve, Muscleshirt oder Sweatshirt. Nicht ausgeschlossen, dass diese uns obskur anmutenden Texte und Grafiken Teil eines uns verschlossenen Kommunikationsapparates sind. Wissen kann mans nie so ganz genau. Andere Hutzel tragen vornehmlich über der obligaten Stoffjacke noch eine Unzahl weiterer Jacken, welche sie auch in den schweißtreibendsten Hutzelläden nicht abgelegt sondern allesamt nur geöffnet werden, nicht selten um die bare Haut zu präsentieren. Noch bevor wir zur Kopfbedeckung kommen, fallen die entarteten Handtaschen auf. Der männliche Hutzel trägt natürlich keine Handtaschen im üblichen Sinne sondern eine Abart derer, welche sich durch extrem lange Henkel auszeichnen und die kleinen Taschen auf Arschhöhe fixieren. Alternativ werden auch häufig Hüfttaschen beobachtet, welche aber nicht wie ursprünglich beabsichtigt fest an der Köpervorderseite über dem Schambereich getragen werden, sondern - ermöglicht durch das maximale Ausreizen der Längenverstellungsvorrichtungen - seitlich auf Unterarschniveau baumeln. Das Innere dieser Taschen ist gänzlich unerforscht. Spekulationen zufolge enthalten die meisten Hutzeltaschen Haargel und lautstarke MP3 Handys. Unwahrscheinlich ist ein Grammatikduden oder eine Abhandlung über die Weltformel. Die Kopfbedeckung eines Hutzels verleitet oftmals zu Fehleinschätzungen. Die Frisur eines Hutzel ist oftmals per se die Kopfbedeckung. Trifft man auf einen Hutzel der sich eine Truckermütze auf die obersten Haarspitzen gelegt hat, handelt es sich in aller Regel um einen HipHoper. Ein echter Hutzel würde niemals das korrekte Sitzen seiner Frisur mit dem Tragen einer Truckermütze gefährden. Während wie gezeigt das Hutzelmännchen leicht mit einem HipHoper verwechselt werden kann gibt es bei den Hutzelweibchen keine Verwechslungsgefahr mit anderen Subkulturen.

[bearbeiten] Die Kleidungsgewohnheiten eines weiblichen Hutzel

Auch hier beginnent man unsere Beobachtungen bei dem bodennahen Schuhwerk. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass man in anderen Gesellschaftsschichten zum Tragen solcher Hutzel Gerätschaften einen Waffenschein benötigte. Das Hutzelweibchen kleidet ihre Füße (und Unterschenkel) in Stiefel, die am Boden anfangen, jedoch niemals aufhören. Hutzelstiefel bestechen durch eine spitz zulaufende Frontpartie, das Fehlen eines Absatzes, geringe Größe (da das typische Hutzelweibchen nicht älter als 16 ist übersteigt die Schuhgröße nur selten den 35er Bereich) und Kreuzschnürung bis zum oberen ende des Stiefels (also kurz vor der Unendlichkeit). Dieser Sachverhalt legt den Schluss nahe, dass Hutzelweibchen generell intelligenter sind als Hutzelmännchen, da sie die Kunst des Schnürens beherrschen. Das ist allerdings auch das einzige, was sie offenkundig können. Die Beinbekleidung der Hutzelin gibt es in zwei Variationen. Zum einen in Jeans, die einen durchschnittlichen Innendurchmesser von 7,6cm nicht übersteigen und irgendwo zwischen Schritt und Knie in die Stiefel münden, und zum anderen in kurzen Röcken, welche auffallend abstehen und für gewöhnlich einen Winkel zwischen Bein und Rock bilden, der bei rund 60° liegt. Noch bevor sich an die Beinbekleidung die Oberkörperbekleidung anschließen kann offenbart die Hutzelin eine obligatorische Speckrolle, welche vergeblich durch die Oberkörperbekleidung verdeckt werden soll. Hier wird zumeist ein enges Oberteil getragen, das mehr preisgibt als verdeckt. Die häufigste Gestik eines Hutzelweibchens besteht darin, dieses viel zu kurze Oberteil über die Bauchspeckrolle zu ziehen, was aber niemals gelingt. Zurückhaltenden Schätzungen nach benötigt eine durchschnittliche Hutzelin für diese Ziehbewegungen 97% ihres Energiebedarfes und beansprucht 95% ihrer geistigen Kapazität (die verbleibenden 5% dienen dem Schnüren der Stiefel). Das wichtigste Utensil ist die Handtasche welche in einem gemittelten Abstand von 0 cm zur Achsel getragen wird. Auch hier ist wie beim Hutzelmännchen das Innenleben mehr oder weniger komplett unbekannt. Aufgrund der immer gleichen Position kann man aber vermuten, dass die Handtasche nahezu vollständig mit Achselschweiß gefüllt ist. Ähnlich wie beim Hutzelmännchen nehmen die Hutzelweibchen Abstand davon, ihr Haupt zu bedecken

[bearbeiten] Die Fortbewegungsmechanismen der Hutzel

Was beim Fortbewegen der Hutzel am stärksten auffällt ist, dass Hutzel sich eigentlich gar nicht fortbewegen. Da der Hutzel in seiner natürlichen Umgebung - der U- Bahnhaltestelle und dem Hutzelladen - einerseits sich fortbewegen lässt und andererseits nur unkontrolliert zu HipHop oder RnB zappeln muss, beschränkt sich das Fortbewegungsmuster nahezu ausschließlich auf Stehen und Sitzen. Will ein Hutzel aber dennoch einmal von A (z.B. U-Bahnhaltestelle) nach B ( z.B. Disko, alter ) gehen will, so wartet er zunächst in A solange, bis sich zu ihm weitere Hutzel gesellen. Ist eine ausreichende Zahl erreicht, bewegen sich die Hutzel als Stehkreis kaum merklich in Richtung B. Hierbei verliert nur sehr selten einmal ein Fuß den Bodenkontakt. Dieses Bewegungsmuster wirft zahlreiche Fragen auf und ist Gegenstand aktueller Grundlagenforschung am Hamburger Teilchenbeschleuniger Hera.

[bearbeiten] Die Sprache der Hutzel

Die Sprache der Hutzel gleicht in weiten Teilen der deutschen Sprache, weißt aber bei genauerer Bertachtung einige Unterschiede auf. Besonders einige Phrasen kennzeichnen die Hutzel Linguistik. Diese Eigenheiten lassen sich wahrscheinlich in einer direkten Gegenüberstellung am besten offenkundig machen. Vergleichen wir einen [[Dialog] zwischen den Deutschen Marcus Wiebusch und Thees Uhlmann mit demselben Dialog, wie ihn Umut Yildirim und Hassan Ali Baba vertonen würden:

M.W: Hallo Thees Uhlmann.
T.U: Hallo Marcus Wiebusch.
M.W: Du errätst nicht, was mir gestern passiert ist. Als ich in schöngeistigen Gedanken versunken war und nichtsahnend auf der Mauer saß, kam ein Hund daher und wollte seine Notdruft an meinem Bein verrichten. Da hab ich ihn weggescheucht.
T.U: Teufel!
M.W: Jaja, kam der Besitzer in großem Zorn daher und wollte sich ob meines Verhaltens ereifern. Ich konnte ihm aber mit nüchternen Worten erklären, was vorgefallen war. Ein freundlicher Mann, namens Friedel Nietzsche
T.U: Offenbar ein Namensvetter des neophilologischen Anthropologen
M.W: Der mit dem kategorischen Imperativ?
T.U: Nein, das war Immanuel Kant.

Und nun im Vergleich dazu der Dialog mit Umut Yildirim und Hassan Ali Baba

UY: Ey
HAB: Ey was geht
UY: Ey pass auf, weissu was mir Passiert is, ey pass auf Mann, sitz ich so auf Mauer, so fett in Sonne, schau so geile Futt hinterher, geile Arsch und so, kommt da Scheissköter und pisst mich voll an Hose. Ey hab ich den Hund glei gebatscht alter!
HAB: Hööhö fett gebatscht, höhöö.
UY: Ja ey alter kommt da so schwule Deutsche labert mich fett an einfach so!
HAB: awa alter, was gehtn???
UY: doch voll. Sagt der so in schwule deutsche Sprache was ich sein Hund anfasse. Sag ich ey hab ich dein Hund angefasst? Sagt der so ja Mann. Sag ich so ey hab ich dir erlaubt dei Maul auf zu mache oda was? Hab ich ihn krass gebatscht. Sagt der so gar nix mehr alter!
HAB: was gehtn!!1zwo schwule Deutschte, krass schwule und so
UY: ja fängt der so an zu entschuldigen und so. sagt so er heißt Friedel Nietzsche, hab ich mir fei net gefallen lassen, hab ich ihm Brett mitgegeben. Wollte mich beleidigen alter!
HAB: Ey fett und so. krass au. Heißt wie der schwule Typ da, mit Deutsch und so.
UY: Ey sagsch du was gegen Bushido?
HAB: Schon sag ich was gegen Bushido, is Gott alter.

Oder ein anderes gern zitiertes Beispiel:

FAUST. Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie!
Durchaus studiert mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bis so klug, als wie zuvor.
UMUT YILDIRIM. Ey fett gelernt,
Medizin, Phil- , Phülo-, ey alter!
Phillafie- EY!
Halt gelernt so, weissu!
Aber fett viel zu schwer is
Hauptschulabschluss, wo fett viel
Zu schwer is. Aber is
Eh nur für Pussy, net für krasse
Checka wie mir, alter!


Wie unschwer zu erkennen ist zeichnet sich die Hutzelsprache durch ständige Wiederholungen aus. Dies lässt den Schluss zu, das Hutzel es perfektioniert haben mit einem knappen Dutzend an Stadartphrasen nahezu jede erdenklichen Sachverhalt zu verbalisieren. Diese Phrasen sind auszugsweise

  • „ey schwör“
  • „ey geh mer Disco, alter“
  • „hasch du was gesagt gegen mich/meine Koleggas/meine Familie/Koran“
  • „mucksch du auf?“ „willsch Brett alter?“
  • „ey hasch du misch angeguckt, willsch Schläge?“
  • „ey kannsch mir Schuhe binden, check isch net. Fett kompliziert und so“.

Obligatorisch wird jeder Satz mit einem hart gesprochenen „ey“ oder einer rhetorischen Frage „Weisch was ich mein“ , „weißt du“ oder noch kürzer „ey weissu“ begonnen. Der Hutzel beendet seine verbale Diarrhö stets mit Phrasen wie „und so“ oder „alter“. Verwegene Hutzel, oder bisweilen auch einfach nur Hutzel einfacheren Gemüts, beenden ihre Sätze so, wie sie angefangen wurden, beispielsweise

„weissu, war ich Disco gestern, weissu“.

Der Hintergedanke hierbei ist wohl, dass der Sprecher wie der Zuhörer genau eingrenzen können, wann ein Satz anfängt und wann er aufhört. Offenbar liegt es dem Hutzel am Herzen darauf zu achten, dass sein Gegenüber auch mitkommt, was zuweilen schon mal schwierig sein kann, weist der gesprochene Satz mehr als 6 Worte auf. Ist dies der Fall, neigt der Hutzel dazu, ein und dieselbe Aussage zweimal in einem Satz unterzubringen. Will beispielsweise ein Hutzel sagen, dass seine neue Freundin einen wohlgeformten Hintern hat, sagt er:

„Ey weissu geile Arsch hat mei Schnecke, wo geile Arsch hat, alter weissu“

Nun kann der Hutzel davon ausgehen, dass sein ‚Kollega’ den Sachverhalt ‚um da geile Arsch’ mit Sicherheit ‚fett gecheckt’ bzw. ‚krass durchschaut’ hat, auch wenn ihm die Hutzelsprache bisweilen noch Probleme machen mag

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