Hauswirtschaft

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Die Hauswirtschaft ist neben der Privatwirtschaft und der Volkswirtschaft eines der wichtigsten Wirtschaftssysteme und nicht mit der Kochschule zu verwechseln! Die Hauswirtschaft findet auf kleiner Fläche statt und ist deswegen oft komplexer, als es scheinen mag.

Parteien/Organisationen...[Bearbeiten]

Die Hauswirtschaft organisiert sich auf kleinster Fläche, meistens wird nur ein Haus oder gar nur eine Wohnung mit einbezogen. Dabei gibt es einige mehr oder weniger (eher weniger) unabhängige Parteien, die miteinander in Verbindung stehen und interagieren. Die wichtigste Partei ist der internationale Währungsfond 2.0 (IWC), auch unter dem Decknamen Vater, Papa, Papi etc. bekannt. Die Einrichtung ist im Ausland in einem der Wirtschaftssektoren tätig, die Firma oder Unternehmen genannt werden. Dort wird Geld generiert, das vom Währungsfond für eine Gegenleistung (siehe unten) an die anderem Parteien abgegeben wird. Ganz selten bekommen die anderen Organisationen auch gratis Geld vom IWC, vor allem an Festen wie Weihnachten.
Eine andere, auch sehr wichtige Instanz ist die Nationalbank, im Hauswirtschaftsjargon auch Mutter, Mam, Mudda usw. genannt. Sie verwaltet das Geld und budgetiert die Ausgaben und Einnahmen der Hauswirtschaft, die ziemlich unabhängig von anderen Hauswirtschaften ist. Sie investiert auch Geld in die Provinzen und Kolonien der Hauswirtschaft, die meistens innerhalb des Systems liegen (Kinderzimmer) und koordiniert die eventuelle Verteidigung des Staats (Grundstück), indem sie Panzer anschafft oder einen Burggraben um das Haus zieht. Sie besitzt meist zwei Facetten, die eine diabolisch und diktatorisch und die andere eher mütterlich fürsorgend. Also Achtung, der Name "Mutter" kann irreführend sein.

Das nächste System, die Provinz, ist vor allem für die Nationalbank sehr wichtig. Die Unterhaltung von Provinzen und ganz selten sogar Kolonien ist für die NB insofern wichtig, weil die Provinzen Aufgaben lösen, die außerhalb des Zuständigkeitsbereich der Nationalbank liegen. Das sind meistens irgendwelche Drecksarbeiten wie "Boden fegen" etc. Die Organisation und der Aufbau einer Provinz läuft folgendermaßen ab. Zuerst wird ein Territorium gesucht, welches für die Bevölkerung (zwischen 1 und 6 Individuen, mehr sind widerrechtlich) ein angemessenen Lebensstandard (siehe unten) bietet. Danach wird das meist unbewohnte Gebiet (leeres Kinderzimmer) besiedelt. Oft besitzt eine Hauswirtschaft zwei oder drei Provinzen, Zahl sinkend. Die Nationalbank pumpt jetzt Geld in die Provinzen (Sackgeld) und verlangt gewisse Gegenleistungen, die oft extrem menschenverachtend sind und an Sklaverei grenzen. Die Geldmenge liegt je nach Alter der Provinz zwischen 20 und 500 Milliarden Dollar/Euro/Yen/Franken etc pro Monat. Manche Provinzen haben bereits im Alter von sechs Jahren das Gefühl, sie seien unabhängig und die NB hätte keine Ansprüche mehr zu stellen, was sehr schnell in einen Krieg ausufern kann, indem die Provinz zwangsläufig zurückerobert wird, weil sie doch noch nicht unabhängig zu sein vermag. Nach dem Krieg wird die Bevölkerung nur noch mehr geknechtet als zuvor (Hausarrest). Mit der Zeit gelingt es den meisten Provinzen jedoch, eine gewisse Unabhängigkeit zu erreichen und können bilaterale Verträge mit der NB eingehen und eigene Leistungen anbieten. Das führt dann zu einem Wirtschaftsboom und einer längeren Friedensperiode.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wirtschaft einer Hauswirtschaft ist oft extrem komplex, sodass sich die Volkswirtschaften, gerade in den Zeiten einer Rezession (!!!), gut ein Scheibchen abschneiden könnten. Zuerst muss wie bei jedem Wirtschaftssystem das Geld generiert werden. Das geschieht, wie bereits genannt, in den so genannten Unternehmen des IWC, indem in großem Masse Geld geschaffen, getauscht und oft auch gefälscht und gehehlt wird. Am Ende kommen pro IWC (also pro Vater) etwa 4000-12000 Milliarden Dollar/Euro/Yen/Franken pro Monat heraus, mit dem die Hauswirtschaft wirtschaften muss. Ein stattlicher Teil geht jedoch für fragwürdige Schutzgelder (Steuern und Versicherungen) an höhere Instanzen weg, sodass die NB gut wirtschaften und budgetieren muss, wenn sie nicht Staatsbankrott anmelden will. Teile des übriggebliebenen Geldes gehen wiederum an die Provinzen und diese erbringen Gegenleistungen dafür. Ein weiterer Teil geht an die Gründung weiterer Provinzen, obwohl das inzwischen als nutzlos und geldfressend angesehen wird, an die Rüstung und an die Infrastruktur.

Die Provinzen, die am Anfang nur wenig Geld erhalten und deren Bevölkerung erst wenig gebildet ist, können erst simple Leistungen erfüllen (sag mal einem Vierjährigen, er soll einen PC programmieren...) und stehen deshalb oft unter der Aufsicht des IWC oder der NB. So erfüllen die Provinzen zu Beginn eher simplere Leistungen, die unten genannt werden, können mit wachsender Volksbildung aber immer komplexere und schwierigere Aufgaben erfüllen, was den Friedensprozess mit der NB fördert. Die Grafik zeigt mit der Zeit also einen langsamen aber stetigen Anstieg von simpel zu komplex. Leider kommt es aber recht häufig zu Kriegen und Konflikten, die diese Grafik in der Praxis unanwendbar machen. Einige Leistungen und Verträge sind z.B.: Lolli für Auto putzen helfen, später dann ein McDonalds-Menu für Gartenhaus streichen und zuletzt bezahlte Skiferien für programmierten Computer.

Innen- und Infrastrukturpolitik[Bearbeiten]

Dieser Teil der Politik einer Hauswirtschaft ist sehr bedeutend und oft eher unsichtbar. Mit einem Teil des vom IWC generierten Geldes wird Strom, Wasser, Gas, Telefon, Internet, Fernsehen etc. bezahlt, welches von ausländischen, unparteiischen Organisationen (Axpo, Atel, Cablecom) vertragsgemäß geliefert werden, oft aber überteuert sind, sodass es zu Spannungen kommen kann. Ein weiterer Teil geht für die Ernährung der Bevölkerung, einschließlich des IWC und der NB weg. Die Herkunftsorte der Nahrung heißen je nach Region Lidl, Aldi, Coop, Supermarché oder Walmart.

Außenpolitik[Bearbeiten]

Der größte Teil der Hauswirtschaften verfolgt eine gemäßigte, friedliche Außenpolitik, organisiert aber eine wirksame Verteidigung und stellt eine Armee auf. Diese werden in Zusammenarbeit des IWC und der NB organisiert und finanziert. Die Armee teilt sich in die Infanterie, die Kavallerie, die Artillerie, die Marine und die Luftwaffe auf, welche alle wichtigen Teile einer guten Armee darstellen.

Die Infanteristen einer Hauswirtschaft sind oft gering an ihrer Zahl, jedoch meistens Elitekämpfer, die mit jeder Waffe umgehen können (vom Sparschäler bis zum Trebuchet). Sie werden manchmal in weit entfernte Konzentrationslager (Pfadilager etc.) geschickt und dort trainiert. Die Standardausrüstung eines Infanteristen umfasst Wurf-, Hieb- und Stichwaffen aller Art, die in der Waffenkammer, in der Geheimsprache Gartenhaus genannt, aufbewahrt und gewartet werden. Der Infanterist verfügt jedoch auch handlichere Waffen wie Sparschäler, Wecker oder matschige Tomaten aus dem eigenen Garten. Auch Wasserpistolensniper zählt man zu dieser Truppengattung.
Die Artilleristen sind sehr selten und oft schlecht ausgerüstet. Oft werfen sie überreife Tomaten und Eier in andere Gärten, selten bauen sie sich Triboke und Katapulte, mit denen sie Kürbisse oder Steine (gegen das Völkerrecht) ein paar Dutzend Meter weit schleudern können. Die Standardausrüstung besteht aus einem Kartonrohr, in das Feuerwerksböller angezündet eingeschoben werden und dann auf den Feind gerichtet werden. Mit einer Zielgenauigkeit von annähernd drei Prozent sind sie nach den Snipern die genausten Schützen. Selten und dann vor allem im Sommer findet man auch Wasserballongrenadiere, die mit allerlei Geräten besagte Ballone in die anderen Gärten schleudern und mit bis zu 50m so weit kommen wie die Triboke, wobei sie eine bessere Genauigkeit erreichen, jedoch weniger Schaden anrichten. Im Winter werden gerne Schneebälle verwendet.

Die Kavallerie besteht heutzutage in den Städten vor allem aus leichten Schützenpanzern der Marken Audi, Mercedes und BWM. Ein guter Panzer besitzt ein Dachfenster, in dem sich ein Wasserballongrenadier postieren kann, eine verstärkte Stoßstange und gepanzerte oder zumindest schattierte Fensterscheiben. Ein guter Panzer wiegt 1.5t und ist schwarz oder grünbraun gefärbt. In ländlicheren Gebieten, wo sich die Panzer noch nicht durchsetzen konnten, findet man die eigentliche Kavallerie (franz. "schwall", ital. "kawallo", deutsch. "ross"), die aus Vieh besteht. Sie ist in der Anwendung vielseitig und leicht zu koordinieren, im Angriff jedoch schwächer.
Die Marine ist ein kleiner und unwichtiger Teil der Armee einer Hauswirtschaft. Wenn sich nicht gerade ein Ozean (Schwäbisches Meer) in der Gegend befindet, ist diese Sparte unpraktisch, weil dann kann man gegnerische Kriegsschiffe (Yachten) nicht versenken. Das würden abgerichtete Frösche übernehmen - im Jargon Froschmänner genannt.

Ein noch unwichtigerer Teil ist die Luftwaffe. Sie besitzt noch kaum Aufgaben und nehmen am Kampfgeschehen fast nie teil. Dennoch entwickelt sich auch dieser Teil und eine Armee besitzt meist einen oder zwei Drachen, die 50m über dem Schlachtfeld das Wetter beobachten oder ein Modellflugzeug, das ein oder zwei mit Lebensmittelfarbe gefüllte Ballone über der feindlichen Wäscheleine abwirft. Leider sind diese beiden Typen sehr fragil und oft schnell vernichtet (Alphornflak).

Geeignete Aufgaben für Provinzen[Bearbeiten]

  • Ab 3 Jahren Mithilfe bei diversen nutzlosen und zeitraubenden Arbeiten wie "Weihnachtsbaum schmücken" etc.
  • Ab 4 Jahren Mithilfe im Garten als Nervmaschine bzw. Stolperfalle.
  • Ab 6 Jahren Grenzpatrouillen mit dem neuen Fahrrad, das selbstverständlich ohne Stützräder fährt (!!! Unfallsgefahr !!!)
  • Ab 8 Jahren Erstausbildung im Konzentrationslager, in dem die physischen und psychischen Fähigkeiten der Provinzbevölkerung gefördert werden.
  • Ab 10 bis 12 Jahren Aktivist in fremden Hauswirtschaften (Babysitter), wobei die eigene Ideologie in der oft jüngeren, beeinflussbaren fremden Bevölkerung verbreitet wird.
  • Ab 15 Jahren Sündenbock für alle Sachen, die du gar nicht getan hast.
  • Ab 18 Jahren Unabhängigkeitserklärung, die erstmals von der NB anerkannt wird und ein sofortiges Wirtschaftsembargo zur Folge hat (kein Sackgeld mehr...), es sei denn du bist Italiener (Hotel Mamma).

Zahlen und Fakten[Bearbeiten]

  • Der erste Weltkrieg, besser bekannt als Dorfkrieg von Sarajevo, fand 1914-18 statt, involvierte 8 größere Hauswirtschaften(Mr./Mrs. Yankee, Monsieur Camembert, Herr Meier, Famile Grossglockner, Familie Döner, Väterchen Frost, Mr./Mrs. Earl Grey Tea und Frau Sushi) und forderte keine Menschenleben.
  • Der zweite Weltkrieg war nur eine Massenschlägerei nach einer Aufführung von Schauspieler und Oscarpreisträger Adolf Hitler.
  • Täglich finden 31'879 innerhauswirtschaftliche Konflikte statt, von denen die NB 31'862 gewinnt und 15 unentschieden enden.
  • Sackgeld weniger als 20 Milliarden pro Monat sind widerrechtlich und menschenverachtend.
  • Sklaverei ist (zumindest in den Provinzen) erlaubt.
  • Kinderarbeit ist (zumindest in den Provinzen) erlaubt.
  • Jegliche Art von Kriminalität ist illegal.
  • Die NB baut einen Burggraben ums Haus und nennt ihn Teich oder Biotop.
  • Die NBs stehen untereinander in Kontakt (Nähmaschinenkurs, Kaffeekränzchen), es hat keinen Sinn, gegen sie Krieg zu führen (siehe Punkt drei).
  • Auch der IWC ist stärker als du.
  • In einem Konzentrationslager wirst du nicht vergast oder verbrannt, sondern musst in einem nebligen Wald herumrennen, was viel schlimmer ist.
  • Tomaten haben bessere Flugeigenschaften als Wasserballone.
  • Wasserballone haben jedoch eine größere Durchschlagskraft und können den Gegner demoralisieren (erneut Kleider wechseln).

Zitate[Bearbeiten]

  • "Winsel" - Provinzbevölkerung, welche gerade von der NB gebasht wird.
  • "Versorg deine Legosteine oder ich versohl' dir den Hintern!" - wütende NB.
  • "Scheiß Wind" - wütende Piloten, wenn der Drachen schon wieder am Giebel des Nachbarhauses klebt.