Haustür

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Eine Haustür ist so eine Sache. Wenn man davor oder dahinter steht, dann hat man noch lange nicht gewonnen. Neben der Haustüre befindet sich eine Klingel, also - ein Knopf für eine Klingel, ein Klingelknopf also. Oder ein Klingelzug. Oder ein Knopf für eine Glocke, also ein Glockenknopf. Oder es gibt weder Knopf noch Zug. Dann hilft nur der Klopf.

Klopfer[Bearbeiten]

Der Klopf ist ein Signalgerät, dass man durch krümmen der Finger an der rechten, wahlweise auch der linken Hand in Windeseile selber herstellen kann. Man hebt den Klopf und klopft damit an die Tür. Während des darauffolgenden Wartens entdeckt man oft ein kleines Loch in der Haustür, ein Loch, welches durch eine Linse verschlossen ist. Oder ein großes Loch, dass durch un-, halb- oder ganz durchsichtiges Glas verschlossen ist.

Je nach Größe des Hauses dauert es unterschiedlich lange, bis hinter dem kleinen oder großen Loch ein blaues, braunes, grünes, graugrünes oder sonstwie gefärbtes Auge auftaucht. Das Auge sieht man aber nicht, kann also auch die Farbe nicht erkennen; dennoch weiß man das da ein Auge ist. Wenn sich die Haustür erst mal geöffnet hat, ist nicht alles vorbei, da kommt noch einiges auf einen zu. Dann erst recht !

Der ominöse Faktor[Bearbeiten]

Hinter beiden Seiten der Haustüre verbergen sich oft Menschen (und Tiere) mit schlimmen Schicksalen, die einem manchmal, aber dann gern erzählt werden. Man knmmt meist nicht dazu zu sagen, das man das alles gar nicht wissen wollte. Tröstlich immerhin, dass man oft an der falschen Adresse ist und wieder gehen darf. Bis zur nächsten Haustür - die dann vielleicht die richtige ist. Aber das weiß man erst hinterher.

Außer Hund und Katze können hinter der Haustür lauern:

  • Ein Schwein, im Miniaturausführung, putzig - aber genauso schmackhaft wie ein großes.
  • Der BoFrost-Fahrer, der grade seine Hose wieder hochzieht.
  • Die Hausfrau, die ihren Rock hinunter zieht.
  • Der[Waschmaschinenmonteur, der gerade seine Hose hochzieht.
  • Die Haushaltshilfe, die gerade ihreen Rock hinunterzieht.
  • Alle vier, das nennt man dann eine Orgie.
  • Niemand, aber der kann ja nicht öffnen.

Stillschweigen[Bearbeiten]

Was sich hinter Haustüren verbirgt, darf man keinem weiter erzählen. Da kann immer wieder eine Katze hinter hocken, was besonders schwer für Leute ist, die keine Katzen mögen. Die Katze kann aber auch ein Hund sein, der bellt, oder beißt, oder beides (aber nie gleichzeitig).

Alles furchtbare Elend was sich gerade im Haus befindet, kann immer wieder hinter einer Haustür stecken und sagen: "Ja da kommta!, den machma fertig!". Tröstlich immerhin, dass man oft an der falschen Adresse ist und wieder gehen darf. Bis zur nächsten Haustür - die dann vielleicht die richtige ist. Aber das weiß man erst hinterher.

Innenansicht[Bearbeiten]

Auch anders herum muss eine Haustür kein Spaß sein, wobei anders herum ja eigentlich auch Spaß machen soll. Man ist also drin, auf der Innenseite, wobei man sich nicht unbedingt 24 Stunden am Tag unmittelbar an der Tür aufhalten muss. Dafür gibt es ja die Klingel, die Glocke oder den Klopf.

Stellt man fest, dass jemand Klingel, Klopf oder Glocke bedient hat, hastet man mehr oder weniger schnell an die Haustür. Der Mensch ist von Natur aus neugierig und die Evolution hat Menschen entstehen lassen, die auf Klingel-, Glocken- oder Klopfgeräusche konditioniert ist. Das sichert dem Haustürbesitzer das Überleben, seiner Gattin das Überleben und heiß ersehnte Abwechslung im grauen und langweiligen Alltag einer Hausfrau, jedenfalls dann, wenn der BoFrost-Fahrer vor der Haustür steht, getreu dem Motto: früher war Glücksrad, heute kommt Bofrost.

Außerdem können vor der Hautür stehen:

  • Der Waschmaschinenmonteur; diesem darf man nur öffnen, wenn die Haushaltshilfe gerade Pause hat und nicht etwa gerade Gardinen bügelt. Oder wenn die Waschmaschine defekt ist.
  • Der Postbote; er bringt zwar keine Lebensmittel, hat dafür aber wärmere Hände. Oder er bringt endlich das große Paket von Beate Uhse!
  • der Gerichtsvollzieher; diesem darf man nur öffnen wenn er nett ist und vor allem gutgläubig. Er ist eine Amtsperson - deswegen ist es egal ob er warme oder kalte Hände hat.
  • Fünf bids Acht Polizeibeamte, gerne auch in Zivilkleidung getarnt. Ihnen kann man beruhigt öffnen, sie wollen sich nur ein bisschen im Haus umsehen und gehen wieder wenn sie alles gefunden haben was sie suchten. Oder sogar noch ein bisschen mehr.
  • Zwei Frauen reiferen Alters mit verhärmten Gesichtszügen und kleinen dünnen Heftchen mit Abbildungen eines Wachturms in der Hand. Achtung! Niemals öffnen, es sei denn, man kann ihnen glaubhaft versichern, dass man gar nicht lesen kann.
  • Der Staubsaugervertreter; dem sollte man unbedingt öffnen, wenn es der Teppich in der Diele mal wieder nötig hat und sich perfekt als Demonstrationsobjekt für den neuen Blassauger der Fa. Heinzelman eignet. Motto: "Wo Mutti sonst nur saugen kann, da saugt und bläst der Heinzelmann!"
  • Ein oder mehrere relativ kleine Menschen. Das sind die Kinder, die von der Schule nach Hause komen und Hunger haben. Unbedingt reinlassen! Es ist darauf zu achten, dass die Haushaltshilfe während ihrer Pause nicht gestört wird! Von wegen dem Betriebsklima!